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Im Juni 1990 haben kritische Wirtschafts- und SozialwissenschaftlerInnen zusammen mit GewerkschafterInnen in München das isw – Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V. gegründet. Seitdem haben wir weit über hundert Studien und Berichte veröffentlicht.
Das isw versteht sich als Wirtschaftsforschungs-Institut, das alternativ zum neoliberalen Mainstream Analysen, Argumente und Fakten für die wissenschaftliche und soziale Auseinandersetzung anbietet. Unsere Themen und Forschungen beziehen sich deshalb in besonderem Maß auf die "Bedürfnisse" von Gewerkschaften und von sozialen, ökologischen und Friedensbewegungen. Unser Anspruch ist, Wissenschaft in verständlicher Form darzustellen und anschaulich aufzubereiten. Deshalb sind isw-Ausarbeitungen auch besonders geeignet für Unterricht und Schulungsarbeit und als Grundlage für Referate und Diskussionen. Die Mehrheit unserer LeserInnen, AbonnentInnen und Förder-Mitglieder sind Menschen, die sich in Bewegungen und Gewerkschaften engagieren.
Auf Veranstaltungen und jährlich stattfindenden isw-Foren werden Erfahrungen ausgetauscht, Gegenstrategien diskutiert und Alternativen erarbeitet. Wir freuen uns über Vorschläge und Anregungen, aber auch über solidarische Kritik. Ein alternatives Projekt wie das isw ist auf aktive Mitarbeit und auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Die materielle Grundlage unserer Arbeit schaffen unsere Leserinnen und Leser. Weder Parteien noch Verbände noch Stiftungen alimentieren uns. Unsere Publikationen finanzieren wir, neben der Selbstausbeutung der Autorinnen und Autoren und der zahlreichen Aktiven im Institut, aus den Beiträgen der rund 1.500 FörderInnen und AbonnentInnen. Wir schaffen derzeit eine plus/minus Null-Bilanz. Eine neue Steuerregelung kostet uns allerdings viel Substanz. Jeder Euro, jedes zusäzliche Fördermitglied, jedes zusätzliche Abonnement ist von Bedeutung. Spenden sind in voller Höhe steuerlich absetzbar. Unsere Bankverbindung: isw e.V., Konto-Nr: 983420, BLZ 700 905 00 Sparda Bank München
Vorstand des isw e.V. Beirat des isw e.V. Renate Börger Frank Deppe Hermann Kopp Jörg Huffschmid * Paul Kleiser André Leisewitz John P. Neelsen Margret Mönig-Raane Wolfgang Müller Norman Paech Klaus Pickshaus Tobias Pflüger Brigitte Stolz-Willig Peter Strutynski
Wir gratulieren Frank Deppe zum 70. Geburtstag Jörg Huffschmid – die Linke verlor einen großen Wirtschaftsgelehrten Jörg Huffschmid, emeritierter Professor für politische Ökonomie an der Universität Bremen, ist im Dezember 2009 verstorben. Dies ist ein schwerer Verlust für alle, die Aufklärung über die Mechanismen einer bloß von Gewinninteressen geleiteten Wirtschaft und über Wege hin zu einer solidarischen Gesellschaft brauchen. |