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Im Juni 1990 haben kritische Wirtschafts- und SozialwissenschaftlerInnen zusammen mit GewerkschafterInnen in München das isw – Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V. gegründet. Seitdem haben wir weit über hundert Studien und Berichte veröffentlicht. Das isw versteht sich als Wirtschaftsforschungs-Institut, das alternativ zum neoliberalen "mainstream" Analysen, Argumente und Fakten für die wissenschaftliche und soziale Auseinandersetzung anbietet. Unsere Themen und Forschungen beziehen sich deshalb in besonderem Maß auf die "Bedürfnisse" von Gewerkschaften und von sozialen, ökologischen und Friedensbewegungen. Unser Anspruch ist, Wissenschaft in verständlicher Form darzustellen und anschaulich aufzubereiten. Deshalb sind isw-Ausarbeitungen auch besonders geeignet für Unterricht und Schulungsarbeit und als Grundlage für Referate und Diskussionen. Die Mehrheit unserer LeserInnen, AbonnentInnen und Förder-Mitglieder sind Menschen, die sich in Bewegungen und Gewerkschaften engagieren.
Auf Veranstaltungen und jährlich stattfindenden isw-Foren werden Erfahrungen ausgetauscht, Gegenstrategien diskutiert und Alternativen erarbeitet. Ein Alternativ-Projekt wie isw ist auf die aktive Mitarbeit und auf die finanzielle Unterstützung von Freunden und SympathisantInnen angewiesen. Wir freuen uns über Mithilfe bei der Verbreitung, Vorschläge und Anregungen, aber auch über solidarische Kritik. Der überwiegende Teil der Arbeit, die in unserem Projekt steckt, wird ehrenamtlich geleistet. Durch den Verkauf unserer Publikationen, unsere AbonnentInnen und v.a. unsere FörderInnen sind wir finanziell völlig unabhängig.
Vorstand des isw e.V. Beirat des isw e.V. Renate Börger Frank Deppe Hermann Kopp Jörg Huffschmid * Paul Kleiser André Leisewitz John P. Neelsen Margret Mönig-Raane Wolfgang Müller Norman Paech Klaus Pickshaus Tobias Pflüger Brigitte Stolz-Willig Peter Strutynski Jörg Huffschmid – die Linke verlor einen großen Wirtschaftsgelehrten Jörg Huffschmid, emeritierter Professor für politische Ökonomie an der Universität Bremen, ist im Dezember 2009 verstorben. Dies ist ein schwerer Verlust für alle, die Aufklärung über die Mechanismen einer bloß von Gewinninteressen geleiteten Wirtschaft und über Wege hin zu einer solidarischen Gesellschaft brauchen. |