20 Jahre isw – Grußworte
Seit 20 Jahren kämpft das isw für eine gesellschaftliche Alternative, gegen Ungerechtigkeit und gegen menschenverachtende Politik in der Gesellschaft und in den Betrieben.
Für den Betriebsrat bei der Telekom DTTS Süd
Herzlichen Glückwunsch zum 20 jährigem Bestehen des Instituts für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V. Wir Gewerkschafter aus der Region Hanau danken Euch für Euer wissenschaftliches Engagement in diesem Zeitraum.
Richard Pfaff
"Zum 20. Geburtstag möchte ich den Genossinnen und Genossen, die die Arbeit des isw möglich gemacht und getragen haben, ganz herzlich gratulieren. In diesen 20 Jahren galt es zunächst, sich dem Zusammenbruch vieler sozialistischer und kommunistischer Arbeitszusammenhänge und Projekte zu widersetzen und gleichzeitig die Reflexion über diese Niederlagen mit der Fortsetzung kapitalismuskritischer Analysen, die auch für die Praxis der Interessenvertretung der Lohnabhängigen von Bedeutung sind, zu verbinden. Frank Deppe (Marburg)
Meine Hefte-Sammlung geht auf auf das Jahr 2000 zurück. Beim Stöbern tuts mir weh zu sehen, wie viel ich hätte lesen sollen! Report 54, "Die Demontage des Sozialstaats", ist das erste Heft, das ordentlich Eselsohren und Unterstreichungen hat. Nr. 66, "Alternativen zum Neoliberalismus" ist am meisten abgewetzt. Ich erkenne Grafiken, die ich kopiert habe für kleine Referate, oder vergrößert für eine Veranstaltung. Und aktuell bin ich sehr dankbar für die Hefte mit dem Schwerpunkt Arbeit und Gewerkschaft. Aber nicht nur dass ich viel gelernt hab von Heften und Veranstaltungen, sondern auch, dass es schön war Euch immer wieder – weit weg von daheim – mit Büchertisch zu entdecken, z.B. beim NATO-Geburtstag in Straßburg oder bei attac-Sommerakademien – sowas wie Familientreffen! Die "Familie" wird immer stärker. Hat aber auch noch viel zu tun! Sue Dürr, attac München
Die Hefte und Analysen des isw sind für mich das derzeit Beste, was man an Unterlagen für die Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit bekommen kann. Die Themen sind breit ausgewählt und werden tief aufgearbeitet. Die Sprache und Schaubilder sind verständlich. Hier arbeiten Leute, die sich die Mühle machen, die Dinge (v.a. die Eigentumsverhältnisse) im Kapitalismus wahrlich zu analysieren, anstatt zu raten oder voneinander abzuschreiben. Und es gibt praktische Schlussfolgerungen. Das ist eine marxistische Herangehensweise.
J. Schubert
20 Jahre isw – eine linke Erfolgsgeschichte in dieser leider immer noch weiter nach rechts abgleitenden BRD. Da liegt ein stattlicher Haufen von isw-reports, wirtschaftsinfos, spezials, forschungsheften und nicht zu vergessen isw-Grafik-Reports in meinem Regal, und es lohnt sich, sie nicht nur zu lesen, sondern für allfällige Rückgriffe und als Nachschlagewerke auch aufzuheben. Sie sind nicht nur hilfreich durch ihr reiches und gut belegtes Faktenmaterial, sondern auch anregend durch ihre Analysen und Denkanstöße für das Nachdenken über Alternativen und eine über den Kapitalismus hinausweisende Alternative. Sicherlich wird man nicht jedem darin vertretenden Standpunkt zustimmen. Aber die linke Debatte befruchtend sind sie allemal – und hilfreich für die Präzisierung und Weiterentwicklung der eigenen Ansichten. Georg Polikeit, Wuppertal
"Früher" musste man lange suchen, bis man die richtigen Zahlen hatte. Das Internet liefert auch nicht alles. Wer da was ins Netz stellt muss erst durchleuchtet und gewertet werden. (Auch) so manche Gewerkschaften und bürgerliche Parteien schmissen oder scheißen nur Zahlen und Standpunkte unters Volk, die gerade in ihren Politikkram passen. Oft war viel "Wühlarbeit" in Büchern notwendig, um das Richtige zu finden. Heute weiß ich genau, wo ich hinlangen muss: Zu den isw-Heften. Oder man geht zur isw-Veranstaltung oder zum isw-forum. Das ganze sauber verpackt in tolle Grafiken mit sehr ansehnlichen Karikaturen. Auch die Richtung stimmt! Die haben euch die Altvorderen – Karl und Friedrich lassen grüßen – schon gewiesen und diese wird durch das isw konsequent verfolgt und eingehalten.
Werner Rauch
Reports Grafikdienste oder Wirtschaftsinfos des isw gehören in jede Handbibliothek eines Betriebsratsmitglieds und eines/r Vertrauensmannes bzw. -frau. Broschüren und in der Zwischenzeit glücklicherweise auch CDs sind unersetzliche Hilfen in der Vorbereitung einer Rede, einer Versammlung, einer Betriebsrats- oder Vertrauensleutesitzung. Sie sind nützlich als Information für aktuelle Fragen, dienen aber auch als Archiv. Grafiken und Tabellen sind seriös und gleichzeitig populär gestaltet – einfach verständlich. Die Texte müssen nicht am Stück gelesen werden, sondern können wie ein Nachschlagewerk benutzt werden. Kurz, wenn es die isw-Publikationen nicht schon gäbe – sie müssten für GewerkschafterInnen erfunden werden.
Anne Rieger
Das isw wird 20 Jahre! Zwanzig Jahre engagierte, wissenschaftliche und zugleich parteiliche, d.h. Partei-ergreifende Information für Gewerkschafter und andere, die sich Tag für Tag mit einer übermächtig erscheinenden Flut von mehr oder weniger wahrer, gezielter und ungezielter, Desinformation auseinandersetzen müssen. Und dabei schreibt das isw in der Regel in einer Sprache, die auch für Nicht-Ökonomen verstehbar ist. Da sind die Diskussionsforen, die isw-Reporte, Wirtschaftsinfos und Spezialausgaben ein – im umgangssprachlichen wie auch wortwörtlichen Sinne – wahrer Gewinn und eine unverzichtbare Ergänzung zu den Publikationen unserer Gewerkschaften.
Bernd Wagner
Das isw wird 20?! Ich kann es kaum glauben. Und zwar nach verschiedenen Seiten hin. 20 Jahre gibt es das isw. Schon so lange: Und es kommt doch immer wieder argumentativ frisch und spritzig daher. 20 Jahre so kurz erst: So viel wie mir die Ausarbeitungen des isw in meiner gewerkschaftlichen und politischen Arbeit schon geholfen haben, meine ich, die Münchener wären schon seit meiner Jugendvertreterzeit vor 40 Jahren mein Begleiter gewesen. Was soll man sonst noch sagen? Während sich etliche andere verbogen haben, zu Co-Managern oder Dienstleistern mutiert sind, sind die isw-ler sich und der fortschrittlichen Arbeiterbewegung treu geblieben. Und ich hoffe, das bleibt noch viele, viele Jahre so.
Klaus Seibert, Maintal
Meinen herzlichsten Glückwunsch dem jungen und doch so weisen isw zu seinem 20. Geburtstag. Nahe zu unverzichtbar sind eure ökonomischen Analysen über die Entwicklung des kapitalistischen Gesellschaftssystems, wie interessant eure sozialen Berichte und gewerkschaftlichen Einschätzungen, wie wichtig für jeden Gewerkschafter und Betriebsrat, für jeden fortschrittlichen Wirtschaftsredakteur eure aufschlussreichen, regelmäßigen wirtschaftsinfos und so einiges mehr, was man aufzählen könnte. Fundiert und faktenreich gebt ihr streitbare, wichtige Denkanstöße in die Debatte unter den Linken und macht immer wieder deutlich, dass der Kapitalismus nicht das Ende der menschlichen Geschichte sein darf.
Wolfgang Teuber
20 Jahre isw, das ist gewiss ein guter Grund, Euch eine respektvolle Gratulation zu senden. Dass Ihr es als alternatives Wirtschaftsforschungsinstitut geschafft habt, wachsende Resonanz zu erreichen, steht sowohl dafür, dass der real existierende Gegensatz von Kapital und Arbeit zunehmendes Interesse für den Marxismus erweckt, als auch dafür, dass es möglich ist, der marxistischen Forschung politischen Gebrauchswert in der Arbeiterbewegung zu verschaffen. Wir wissen aus eigener Erfahrung: Letzteres wird uns nicht von den objektiven Umständen geschenkt, sondern muss in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit kapitalistischer Wirklichkeit erarbeitet werden. Respekt für Eure Beiträge dazu und konkurrenzlose gute Wünsche für weitere Erfolge Eurer Arbeit.
für die Redaktion der Marxistischen Blätter – Gerd Deumlich
Liebe Freundinnen und Freunde des isw, die Redaktion der Sozialistischen Zeitung – SoZ in Köln und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übermitteln Euch solidarische Grüße zu Eurem 20-jährigen Bestehen und wünschen Euch alles Gute, viel Erfolg und Glück für die kommenden 20 Jahre!
die Redaktion der Sozialistischen Zeitung – SoZ Zurück zur Homepage |