20 Jahre isw – Grußworte

 

Seit 20 Jahren kämpft das isw für eine gesellschaftliche Alternative, gegen Ungerechtigkeit und gegen menschenverachtende Politik in der Gesellschaft und in den Betrieben.
Vor ziemlich genau 10 Jahren wurde unser Betriebsrat gebildet. Von Anfang an wurden wir vom isw hervorragend unterstützt. Referenten für unsere Betriebsversammlungen und Vertrauensleutekonferenzen, Unterstützung bei der Ausarbeitung von alternativen Konzepten und nicht zuletzt durch Euer Angebot an Fakten und Argumenten.
Wir bedanken uns für Eure Unterstützung und wünschen Euch alles Gute. Wir freuen uns weiterhin auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Euch.

Für den Betriebsrat bei der Telekom DTTS Süd
Willi Geiger, Vorsitzender

 

Herzlichen Glückwunsch zum 20 jährigem Bestehen des Instituts für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V. Wir Gewerkschafter aus der Region Hanau danken Euch für Euer wissenschaftliches Engagement in diesem Zeitraum.
Wir konnten die Ergebnisse Eurer Arbeit in vielfältiger Weise gewerkschaftspolitisch nutzen. Die kritischen Karikaturen und nützlichen Statistiken finden sich in manchen unserer Infos wieder. Eure Persönlichen Darstellungen und Diskussionen sind zur Grundlage für unsere gesellschaftspolitischen und ökonomischen Auseinandersetzungen geworden. Mit großer Anerkennung möchten wir eure Teilnahmen an unseren gewerkschaftlichen Veranstaltungen erwähnen, bei denen viele Eurer Thesen zum Kompass unseres gewerkschaftlichen Handels wurden.
Wir brauchen in heutigen Zeiten, in denen sich Gewerkschaftspolitik nicht gerade zu unserer Freude entwickelt, Euer wissenschaftlich fundiertes Wissen notwendiger denn je.Deshalb macht in diesem Sinne weiter und lasst uns weiterhin gemeinsam für die arbeitende Bevölkerung wirken.

Richard Pfaff
2. Bevollmächtigter der IG Metall Verwaltungsstelle Hanau

 

"Zum 20. Geburtstag möchte ich den Genossinnen und Genossen, die die Arbeit des isw möglich gemacht und getragen haben, ganz herzlich gratulieren. In diesen 20 Jahren galt es zunächst, sich dem Zusammenbruch vieler sozialistischer und kommunistischer Arbeitszusammenhänge und Projekte zu widersetzen und gleichzeitig die Reflexion über diese Niederlagen mit der Fortsetzung kapitalismuskritischer Analysen, die auch für die Praxis der Interessenvertretung der Lohnabhängigen von Bedeutung sind, zu verbinden.
Ihr habt aber nicht nur Materialien produziert, die für die politische Bildungsarbeit der Linken unverzichtbar geworden sind, sondern ihr habt zugleich wichtige Beiträge zum Begriff des Finanzmarkt-Kapitalismus der Gegenwart und zur Imperialismusproblematik, d.h. zur Analyse des "globalen Kapitalismus" der Gegenwart geleistet. Dass ihr solche Erkenntnisse auch in der praktischen politischen und gewerkschaftlichen Arbeit nutzbar macht, qualifiziert euch immer wieder als Intellektuelle, die vor allem in gegenrevolutionären Ruheperioden deshalb nicht opportunistisch werden, weil sie ihre eigene wissenschaftliche und theoretische Arbeit mit den wirklichen Bewegungen und Kämpfen der "subalternen" Klassen und Klassenfraktionen verbinden.

Frank Deppe (Marburg)

 

Meine Hefte-Sammlung geht auf auf das Jahr 2000 zurück. Beim Stöbern tuts mir weh zu sehen, wie viel ich hätte lesen sollen! Report 54, "Die Demontage des Sozialstaats", ist das erste Heft, das ordentlich Eselsohren und Unterstreichungen hat. Nr. 66, "Alternativen zum Neoliberalismus" ist am meisten abgewetzt. Ich erkenne Grafiken, die ich kopiert habe für kleine Referate, oder vergrößert für eine Veranstaltung. Und aktuell bin ich sehr dankbar für die Hefte mit dem Schwerpunkt Arbeit und Gewerkschaft. Aber nicht nur dass ich viel gelernt hab von Heften und Veranstaltungen, sondern auch, dass es schön war Euch immer wieder – weit weg von daheim – mit Büchertisch zu entdecken, z.B. beim NATO-Geburtstag in Straßburg oder bei attac-Sommerakademien – sowas wie Familientreffen! Die "Familie" wird immer stärker. Hat aber auch noch viel zu tun!
keep up the good work! herzlich, sue

Sue Dürr, attac München

 

Die Hefte und Analysen des isw sind für mich das derzeit Beste, was man an Unterlagen für die Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit bekommen kann. Die Themen sind breit ausgewählt und werden tief aufgearbeitet. Die Sprache und Schaubilder sind verständlich. Hier arbeiten Leute, die sich die Mühle machen, die Dinge (v.a. die Eigentumsverhältnisse) im Kapitalismus wahrlich zu analysieren, anstatt zu raten oder voneinander abzuschreiben. Und es gibt praktische Schlussfolgerungen. Das ist eine marxistische Herangehensweise.

J. Schubert
Betriebsrat bei ALSTOM in Mannheim, Sprecher der DKP-Mannheim

 

20 Jahre isw – eine linke Erfolgsgeschichte in dieser leider immer noch weiter nach rechts abgleitenden BRD. Da liegt ein stattlicher Haufen von isw-reports, wirtschaftsinfos, spezials, forschungsheften und nicht zu vergessen isw-Grafik-Reports in meinem Regal, und es lohnt sich, sie nicht nur zu lesen, sondern für allfällige Rückgriffe und als Nachschlagewerke auch aufzuheben. Sie sind nicht nur hilfreich durch ihr reiches und gut belegtes Faktenmaterial, sondern auch anregend durch ihre Analysen und Denkanstöße für das Nachdenken über Alternativen und eine über den Kapitalismus hinausweisende Alternative. Sicherlich wird man nicht jedem darin vertretenden Standpunkt zustimmen. Aber die linke Debatte befruchtend sind sie allemal – und hilfreich für die Präzisierung und Weiterentwicklung der eigenen Ansichten.
Was da mit so wenigen Mitteln und Kräften, ohne staatliche Zuschüsse und in wahrnehmbarer Unabhüngigkeit von Geldgebern geleistet wurde und wird, verdient alle Anerkennung – mehr, als die Institution isw tatsächlich erfährt. Deshalb wünsche ich mir und euch nicht nur alles Gute für die Fortsetzung dieser Tätigkeit in den nächsten 20 Jahren. Der richtige Wunsch aus diesem Anlass ist es, dass diese Tätigkeit sich in den kommenden Jahren über den heute erreichen Stand hinaus möglichst stark ausweiten und verbreitern kann – in Übereinstimmung mit der nötigen Herausbildung einer wirkungsvollen linken Front des Widerstands und der Durchsetzung von Veränderungen, die den Weg zu einer anderen Entwicklungsrichtung in Deutschland öffnen hilft.

Georg Polikeit, Wuppertal

 

"Früher" musste man lange suchen, bis man die richtigen Zahlen hatte. Das Internet liefert auch nicht alles. Wer da was ins Netz stellt muss erst durchleuchtet und gewertet werden. (Auch) so manche Gewerkschaften und bürgerliche Parteien schmissen oder scheißen nur Zahlen und Standpunkte unters Volk, die gerade in ihren Politikkram passen. Oft war viel "Wühlarbeit" in Büchern notwendig, um das Richtige zu finden. Heute weiß ich genau, wo ich hinlangen muss: Zu den isw-Heften. Oder man geht zur isw-Veranstaltung oder zum isw-forum. Das ganze sauber verpackt in tolle Grafiken mit sehr ansehnlichen Karikaturen. Auch die Richtung stimmt! Die haben euch die Altvorderen – Karl und Friedrich lassen grüßen – schon gewiesen und diese wird durch das isw konsequent verfolgt und eingehalten.
Ich fühl mich wohl mit den isw-Materialien und vor allem mit den netten Menschen dort. Da "menschelt" es halt noch so schön! isw gehört einfach schon zum guten Ton und zum Handwerkszeug eines jeden aufrechten Gewerkschafters und Betriebsrats. Ich wünsch euch weiterhin eine gute Hand, viele Ideen, ein sehr großes Spendenaufkommen, viele Abos, Gesundheit und Wohlergehen, damit wir euch noch sehr lange "benutzen“ können. ISW? Ist Schon Wichtig! Herzlichen Dank für alles und Glück auf!

Werner Rauch
Betriebsratsvorsitzender bei Jungheinrich Moosburg GmbH

 

Reports Grafikdienste oder Wirtschaftsinfos des isw gehören in jede Handbibliothek eines Betriebsratsmitglieds und eines/r Vertrauensmannes bzw. -frau. Broschüren und in der Zwischenzeit glücklicherweise auch CDs sind unersetzliche Hilfen in der Vorbereitung einer Rede, einer Versammlung, einer Betriebsrats- oder Vertrauensleutesitzung. Sie sind nützlich als Information für aktuelle Fragen, dienen aber auch als Archiv. Grafiken und Tabellen sind seriös und gleichzeitig populär gestaltet – einfach verständlich. Die Texte müssen nicht am Stück gelesen werden, sondern können wie ein Nachschlagewerk benutzt werden. Kurz, wenn es die isw-Publikationen nicht schon gäbe – sie müssten für GewerkschafterInnen erfunden werden.

Anne Rieger
langjährige 2. Bevollmächtigte der IG Metall Waiblingen

 

Das isw wird 20 Jahre! Zwanzig Jahre engagierte, wissenschaftliche und zugleich parteiliche, d.h. Partei-ergreifende Information für Gewerkschafter und andere, die sich Tag für Tag mit einer übermächtig erscheinenden Flut von mehr oder weniger wahrer, gezielter und ungezielter, Desinformation auseinandersetzen müssen. Und dabei schreibt das isw in der Regel in einer Sprache, die auch für Nicht-Ökonomen verstehbar ist. Da sind die Diskussionsforen, die isw-Reporte, Wirtschaftsinfos und Spezialausgaben ein – im umgangssprachlichen wie auch wortwörtlichen Sinne – wahrer Gewinn und eine unverzichtbare Ergänzung zu den Publikationen unserer Gewerkschaften.
Unverzichtbar, weil das isw kein Blatt vor den Mund nimmt, Ross und Reiter nennt, Fakten zusammenstellt (mit Quellenangaben!), die von einem/r normalen Gewerkschafter/in und Betriebsarbeiter/in kaum recherchiert werden könnten. Unverzichtbar, weil das isw nationale sowie internationale Themen aufgreift und kommentiert, die entweder den üblichen Rahmen gewerkschaftlicher Arbeit sprengen oder aus anderen Gründen von unseren Gewerkschaften nicht oder nicht so thematisiert werden. Das liefert wertvolle Anregungen für die innergewerkschaftliche Diskussion und Willensbildung! Unverzichtbar auch, weil das isw gleichzeitig mit seinen Analysen beispielsweise der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise das Fachwissen liefert, das nötig ist zum Verstehen dieser global ablaufenden Prozesse. Und nicht zuletzt unverzichtbar, weil das isw stets auch Auswege benennt und dabei aufzuzeigen versucht, was innerhalb der kapitalistischen Wirtschaftsordnung machbar sein könnte und wo aller Reformwillen an die Grenzen des herrschenden Wirtschaftssystems stößt.
Wünsche? Für euch viele Abonnenten und Autoren – und für meine Kolleg/innen und mich weiterhin informativen, anregenden und vorwärtsweisenden Lesestoff!

Bernd Wagner
14 Jahre Betriebsrat bei Pfizer in Freiburg, derzeit Vorsitzender des DGB Kreisverbandes Freiburg

 

Das isw wird 20?! Ich kann es kaum glauben. Und zwar nach verschiedenen Seiten hin. 20 Jahre gibt es das isw. Schon so lange: Und es kommt doch immer wieder argumentativ frisch und spritzig daher. 20 Jahre so kurz erst: So viel wie mir die Ausarbeitungen des isw in meiner gewerkschaftlichen und politischen Arbeit schon geholfen haben, meine ich, die Münchener wären schon seit meiner Jugendvertreterzeit vor 40 Jahren mein Begleiter gewesen. Was soll man sonst noch sagen? Während sich etliche andere verbogen haben, zu Co-Managern oder Dienstleistern mutiert sind, sind die isw-ler sich und der fortschrittlichen Arbeiterbewegung treu geblieben. Und ich hoffe, das bleibt noch viele, viele Jahre so.
Nach 20 Jahren bleibt einem eigentlich nur das übrig, was man zwischenzeitlich schon längst einmal hätte machen sollen. Danke sagen und alles Gute wünschen.

Klaus Seibert, Maintal
Konzernbetriebsratsmitglied (IGM), Stadtverordneter und DKP-Kreisvorsitzender Main-Kinzig

 

Meinen herzlichsten Glückwunsch dem jungen und doch so weisen isw zu seinem 20. Geburtstag. Nahe zu unverzichtbar sind eure ökonomischen Analysen über die Entwicklung des kapitalistischen Gesellschaftssystems, wie interessant eure sozialen Berichte und gewerkschaftlichen Einschätzungen, wie wichtig für jeden Gewerkschafter und Betriebsrat, für jeden fortschrittlichen Wirtschaftsredakteur eure aufschlussreichen, regelmäßigen wirtschaftsinfos und so einiges mehr, was man aufzählen könnte. Fundiert und faktenreich gebt ihr streitbare, wichtige Denkanstöße in die Debatte unter den Linken und macht immer wieder deutlich, dass der Kapitalismus nicht das Ende der menschlichen Geschichte sein darf.
Euch ist weit größere Verbreitung zu wünschen, um die Meinungsmacht der Herrschenden zu durchbrechen und um das Bewusstsein der Beherrschten zu bereichern. In der Hoffnung auf weitere gute Zusammenarbeit, die uns unserem gemeinsamen Ziel einer menschenwürdigen Gesellschaft näher bringt. Ich wünsche euch weiterhin viel Schaffenskraft, aber auch Zeit zur Muße, ohne die keine Kreativität erwachsen zur Muße, ohne die keine Kreativität erwachsen kann. Aber vor allem danke ich euch für eure unermüdliche Arbeit, von der auch ich in meiner Arbeit so oft zehre.

Wolfgang Teuber
12 Jahre Betriebsrat bei der Continental in Hannover, heute Chefredakteur der UZ

 

20 Jahre isw, das ist gewiss ein guter Grund, Euch eine respektvolle Gratulation zu senden. Dass Ihr es als alternatives Wirtschaftsforschungsinstitut geschafft habt, wachsende Resonanz zu erreichen, steht sowohl dafür, dass der real existierende Gegensatz von Kapital und Arbeit zunehmendes Interesse für den Marxismus erweckt, als auch dafür, dass es möglich ist, der marxistischen Forschung politischen Gebrauchswert in der Arbeiterbewegung zu verschaffen. Wir wissen aus eigener Erfahrung: Letzteres wird uns nicht von den objektiven Umständen geschenkt, sondern muss in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit kapitalistischer Wirklichkeit erarbeitet werden. Respekt für Eure Beiträge dazu und konkurrenzlose gute Wünsche für weitere Erfolge Eurer Arbeit.
Wir senden Euch solidarische Grüße

für die Redaktion der Marxistischen Blätter – Gerd Deumlich
für den Neue Impulse Verlag – Lothar Geisler

 

Liebe Freundinnen und Freunde des isw, die Redaktion der Sozialistischen Zeitung – SoZ in Köln und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übermitteln Euch solidarische Grüße zu Eurem 20-jährigen Bestehen und wünschen Euch alles Gute, viel Erfolg und Glück für die kommenden 20 Jahre!
Eure Arbeit ist für die SoZ-Redaktion von großem Wert. Eure systematischen Anstrengungen, möglichst genaue Kenntnisse über Wirtschaft, Staat und Gesellschaft zu vermitteln, haben auch die verschiedenen sozialen Bewegungen, für deren demokratische Selbstorganisation wir kämpfen, erheblich vorangebracht. Die Gelegenheit Eures 20-jährigen Bestehens möchten wir deshalb zum Anlass nehmen, um auszudrücken, wie sehr wir Eure Arbeit schätzen.
Seit Eurer Gründung habt Ihr die Logik und die Entwicklungstendenzen der neoliberalen Globalisierung analysiert. Ihr wart in Deutschland unter den ersten, die den Versuch einer Gesamtschau der Finanz- und Wirtschaftskrise unternommen haben und die auch weiterhin an diesem Thema "dranbleiben". Eine Fundgrube ist darüber hinaus Eure regelmäßige Analyse über die Arbeits- und Lebensbedingungen der "arbeitenden Klasse" und die Zukunft der Arbeit, die bereits mehrfach Schwerpunkte Eurer isw-Foren gewesen sind. Ebenso Eurer jährlicher Konspekt mit den wichtigsten Zahlen und Fakten über die Entwicklung der Löhne und Profite, der Besteuerung, des Sozialstaats usw. Ihr macht Euch verdient um die Analyse verschiedener multinationaler Konzerne wie etwa Siemens oder auch der Post AG und der Telekom nach der Privatisierung. Und auch Eure "pädagogischen" Versuche, dem wirtschaftlichen Laien anhand von Tabellen und Schaubildern Zusammenhänge aufzuzeigen, wollen wir erwähnen.
Für all diese umfangreiche Arbeit, die Ihr (wir wissen, wovon wir sprechen) mit viel zu wenigen Mitarbeitern bewerkstelligt, danken wir Euch ganz herzlich.
Wir bedauern sehr, dass aus terminlichen Gründen von der Kernredaktion der SoZ in Köln niemand an Euren Feierlichkeiten teilnehmen kann. Wir wVnschen Euch und uns, dass Ihr noch einen langen Atem habt und auch weiter die antikapitalistische Bewegung mit Eurer analytischen und wissenschaftlichen Arbeit unterstützt und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Euch.

die Redaktion der Sozialistischen Zeitung – SoZ
Angela Klein

 

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