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über isw-Konjunkturberichte, neue isw-Publikationen
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2010
Mit Schwung in den nächsten Absturz?
Insgesamt ist die deutsche Wirtschaft 2009 um 5,0% abgesackt. Und nun wird die Aussicht immer deutlicher, dass sie auch 2010 weiter abschmiert. Möglicherweise erlebt sie einen "Double Dip", ein zweites, tiefes Eintauchen in Krise, Beschäftigungs- und Einkommensverluste. Alle fundamentalen wirtschaftlichen Faktoren weisen in diese Richtung.
Nach der Bankenpleite drohen jetzt Staatsbankrott und Währungsverfall. Ein Kommentar von Conrad Schuhler
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Nato-Propaganda und Säbelrasseln auf der Münchner Sicherheitskonferenz
Auf einer gemeinsamen Veranstaltung von isw und dem Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus analysierte Claus Schreer die 46. "Sicherheitskonferenz", die Anfang Februar 2010 in München stattfand.
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Banker und Bankster
5,2 Milliarden Euro Profit vor Steuern, 5,0 Milliarden nach Steuern – die Deutsche Bank zahlt kaum Steuern, dafür aber wieder Milliarden an Boni für ihre Investmentbanker. Für 2010 wird wieder eine Eigenkapitalrendite von 25 Prozent angepeilt. isw-Mitarbeiter Fred Schmid kommentiert die Bilanz der Deutschen Bank
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Obama – Jahr der geplatzten Hoffnungen
Zum einjährigen Jubiläum der Präsidentschaft von Barack Obama hat das Neue Deutschland, die Zeitung der PDL, am 22.1.2010 Pro- und Kontra-Artikel veröffentlicht. Die Kontra-Position vertritt Conrad Schuhler. In seinem Text zeigt er, dass Obamas Hauptfehler darin besteht, dass sich der US-Präsident auf alte recycelte Kräfte des neoliberalen Establishments stützt, anstatt seine große und begeisterungsfähige Anhängerschaft zu einer linken sozialen Bewegung auszubauen.
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"Hard Power" – Die Sicherheitsstrategie der EU bis 2020
Unter dem Titel "Welche Bestrebungen hat die Europäische Verteidigung in 2020" hat das Institut für Sicherheitsstudien der Europäischen Union eine Studie veröffentlicht. Die europäische militärische Kooperation müsse "Muskeln" erhalten, heißt es da, um eine "grand strategy" als "global player" entwickeln zu können. Ein Krieg zwischen den Großmächten sei unwahrscheinlich, weil keine etwas gewinnen könne. Zu den großen sicherheits- und militärpolitischen Herausforderungen zähle die "Abschirmung der globalen Reichen von den Spannungen und Problemen der Armen".
Bei einer isw-Veranstaltung im Januar 2010 stellte Leo Mayer die Studie vor und diskutierte Schlussfolgerungen für die Friedensbewegung.
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Absturz ohnegleichen: Krisenverlierer, aber auch Krisengewinnler
Von wegen Aufschwung – die Krise schwelt weiter und einer der Hauptfaktoren ist die starke Exportorientierung der deutschen Wirtschaft. Doch statt die inländischen Masseneinkommen zu erhöhen, wurden die Nettolohneinkommen auch 2009 wieder gesenkt. Während die Masse der Bürgerinnen und Bürger gebeutelt wurde, konnten die Reichen ihre Geldvermögen weiter erhöhen. Fred Schmid illustriert, wer in der Krise verliert und wer die Krise zu weiteren Gewinnen nutzt.
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Geldvermögen in Deutschland auf Rekordhöhe
Wie kann es geschehen, dass die Realwirtschaft im abgelaufenen Jahr 2009 um über 5 Prozent schrumpft, die Börsen aber neue Rekordwachstumsraten aufweisen? Fred Schmid benennt die Ursachen der rapide aufgepumpten neuen Spekulationsblase.
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Klimagipfel – ein Briefwechsel zwischen Helmut Selinger und Bundeskanzlerin Merkel
isw-Mitarbeiter Helmut Selinger führte über das Internet folgenden Schriftwechsel mit dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, das im Auftrag der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel antwortete.
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Systemveränderung – statt Klimawandel!
Erklärung der TeilnehmerInnen des Klimaforum09 in Kopenhagen (18.Dezember 2009)
Fast 500 Organistationen – darunter auch das isw – und viele Einzelpersonen haben die Deklaration bislang unterzeichnet.
in englisch, spanisch und französisch und russisch finden Sie den Text der Deklaration auf dieser Seite:
http://www.klimaforum09.org/declaration
Die deutsche Übersetzung von G. Kramann/attac SIG finden Sie hier – pdf 137 kB
2009
Wie friedensfähig ist der Kapitalismus?
In seinem Referat beim 16. Kasseler Friedensratschlag (am 5. und 6. Dezember 2009) untersuchte Conrad Schuhler die Fragen: 1) Lässt die Funktionslogik des modernen Kapitalismus Frieden zu, arbeitet gar auf ihn hin oder gefährdet sie ihn?
2) Wenn aus dem Funktionsmechanismus des Kapitalismus heraus Tendenzen in Richtung Krieg erwachsen, kann dann eine demokratische Regulationsweise Friedenspolitik gegen die Interessen der Wirtschaft durchsetzen?
pdf 110 kB
Fakten und Daten zu China
Fakten zur Entwicklung der Bevölkerung, der Einkommensentwicklung, des Arbeitsmarktes und der Gewerkschaften in China von Wolfgang Müller, Autor des China-Beitrags in isw-Report 78
pdf 576 kB
Kann der UN-Weltklimagipfel in Kopenhagen die anthropogene Klimaveränderung stoppen?
Der UN-Weltklimagipfel in Kopenhagen vom 7. bis 18. Dezember 2009 wird nach allen Vorzeichen der menschheitsbedrohenden Herausforderung nicht gerecht. Wenn die Höchstgrenze von 2 Grad Erderwärmung nicht überschritten werden soll, müssten die CO2-Emissionen bis 2020 (Referenzjahr 1990) um 40% reduziert werden. Die westlichen Industrieländer haben ihre Emissionen aber von 1990 bis 2007 um 9,8% erhöht.
isw-Autor Helmut Selinger untersucht, welche Faktoren im globalen Kapitalismus verantwortlich sind für dieses Versagen und welche Forderungen zur Klimapolitik von der weltweiten Bewegung für Umweltschutz möglichst schnell durchgesetzt werden müssen.
pdf 184 kB
Das Ende der Krise – oder jetzt die neue Phase mit wachsender Arbeitslosigkeit?
Die Propaganda vom Ende der Krise hat mit der Lebenslage der arbeitenden Menschen nichts zu tun. Jetzt beginnt die dritte Phase der Krise, die wachsende Arbeitslosigkeit. Gleichzeitig haben die Banken mit staatlichen Finanzspritzen, neuen Boni-Rekorden und neuen Spekulationsspiralen das Casino wieder eröffnet.
isw-Autor Leo Mayer zieht die Schlussfolgerungen für eine Bewältigung der Wirtschafts- und Finanzkrise im Interesse der Menschen, die im Gegensatz zu den Spekulanten von ihrer Arbeit leben müssen.
pdf 126 kB
Globaler Kapitalismus und der Weltkrieg um Ressourcen
Die Rohstoffe werden knapper. Von 2002 bis 2006 sind die Preise auf gut das Doppelte gestiegen. Und mit ihnen stieg das Maß militärischer Aggression. Die Kriege in Afghanistan und im Irak, die Militäraktionen gegen den Libanon sind eindeutig Kriege für Öl. Afrika, der Rohstoffkontinent, wird zum Aufmarschgebiet eines neuen US-Militärkommandos.
Vortrag von Conrad Schuhler auf dem Friedenspolitsichen Kongress zum Internationalen Global Action Day in München, Januar 2008 – ergänzt durch Grafiken.
isw-spezial 22, in dem dieser Text 2008 veröffentlicht wurde, ist vergriffen. Er steht nun nur noch als download zur Verfügung.
Desertec – Der Anschlag der Konzerne auf die Solarenergie
Ein Dutzend hauptsächlich deutsche Konzerne hat Mitte des Jahres das Desertec-Projekt vorgestellt, das von der saharischen Atlantikküste bis zur arabischen Halbinsel Sonnenlicht in Strom umwandeln und nach Europa leiten soll. isw-Mitarbeiter Franz Garnreiter erläutert die Details des Projekts und warum es weder ökologisch nachhaltig noch wirtschaftlich und politisch vertretbar ist.
pdf 97 kB
Warum der Kapitalismus nicht am Ende ist, aber die Krise erst recht nicht
Thesen zur nächsten Zukunft im Kapitalismus
"Hurra, die Krise ist vorbei" – die Rezession wird gesund gebetet, damit man Wahlen gewinnen und das Casino wieder eröffnen kann. isw-Mitarbeiter Conrad Schuhler zeigt, dass die Krise länger anhält und dass sie ihre fatalsten Auswirkungen noch entfaltet.
pdf 93 kB
Was wir nach der Wahl an Krisenlasten zu erwarten haben
Wenn die Wahlen vorbei sind, werden von der Bevölkerung die "nötigen Opfer" verlangt werden. isw-Mitarbeiter Fred Schmid untersucht die Verheerungen, die im Gefolge von Massenarbeitslosigkeit und Fiasko der öffentlichen Finanzen angerichtet werden sollen.
pdf 260 kB
Atomkraft – Nach wie vor: Nein Danke!
Neue Aspekte im alten Kampf gegen die Kernenergie
Zum wiederholten Mal passierte jüngst im Kernkraftwerk Krümmel ein Kurzschluss in einem Transformator, der zum Stromausfall in Hamburg führte. Kurz darauf wurde im Endlager Asse II das Austreten von 1000 Litern radioaktiver Salzlauge entdeckt. Trotz solcher und weiterer offenkundigen Belege der extremen Gefährlichkeit der Atomenergie versucht die Atomlobby, "eine Renaissance der Atomenergie" durchzusetzen. isw-Mitarbeiter Helmut Selinger entlarvt die "neuen" Argumente Punkt für Punkt als bloße und höchst gefährliche Propaganda.
pdf 94 kB
Fünf Millionen Arbeitsose – Offizielle Statistik vermittelt nur die halbe Wahrheit
Mit statistischen Tricks versucht die Große Koalition die Arbeitslosenzahl kleinzurechnen. Die wahre Arbeitslosigkeit ist weit höher.
Ein Kommentar von Fred Schmid (isw)
Die Große Koalition hat versagt
Ausführlicher Kommentar von Conrad Schuhler, entnommen aus isw-wirtschaftsinfo 42 (Juni 2009).
Derzeit versuchen die Parteien der Großen Koalition, sich als tatkräftige Krisenbewältiger aufzuspielen. Tatsächlich ist die Bundesregierung wesentlicher Mitverursacher der schwersten Wirtschaftskrise seit Bestehen des Landes. Und ihre Krisenstrategie läuft auf die Sozialisierung der Verluste von Konzernen aus Real- und Finanzwirtschaft hinaus, die anschließend wieder ans private Profitmaximieren gehen dürfen. Die horrende Verschuldung der öffentlichen Hände soll zum "Sachzwang" für größere Massenbelastungen und das Streichen öffentlicher Leistungen hergenommen werden.
pdf 348 kB
Obamas "Welt ohne Atomwaffen" – ein Täuschungsmanöver
Seit seiner Rede in Prag (April 2009) sehen Teile der Friedensbewegung Barak Obama als Mitstreiter im Kampf für eine atomwaffenfreie Welt. isw-Mitarbeiter Claus Schreer stellt die Frage, ob mit Obamas Initiative die Chancen zur Abschaffung aller Atomwaffen heute tatsächlich größer sind als in den letzten Jahrzehnten und weist nach: "Die Botschaft, Amerika strebe nach einer Welt ohne Atomwaffen ist bei genauerem Hinsehen und in Kenntnis der aktuellen US-Politik nichts anderes als ein medienwirksam inszeniertes Täuschungsmanöver. Die USA selbst sind das größte Hindernis für eine atomwaffenfreie Welt."
pdf 138 kB
Die sozialen Folgen der Wirtschaftskrise: Massenarbeitslosigkeit, Steuererhöhungen, Kürzung der öffentlichen Leistungen
Referat von Conrad Schuhler, aktualisiert am 23. Mai 2009
pdf 456 kB
Arbeit für alle – bei fairem Lohn
Rede von Leo Mayer (isw) bei der DGB-Kundgebung am 1. Mai 2009 in Schwäbisch-Hall
pdf 76 kB
Kapitalismus: Krise. Krieg.
Am 14. März 2009 fand im Münchner Gewerkschaftshaus der Kongress "Kapitalismus: Krise. Krieg" statt.
Veranstalter des Kongresses waren attac München, GEW München/Oberbayern, Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus, Münchner Friedensbündnis, Sozialforum München und isw e.V.
Wir dokumentieren die Redebeiträge der ReferentInnen.
Leo Mayer (isw) Kapitalismus und Krieg (pdf 118 kB)
Orhan Akman (ver.di) Kapitalismus, Krise und mögliche Ansätze zur Gegenwehr (pdf 217 kB)
Lühr Henken (Kasseler Friedensratschlag) Die NATO-Kriegsallianz und die Gegenaktionen (pdf 147 kB)
(Der Redebeitrag von Elke Schenk, attac, liegt uns noch nicht vor)
Abzocker Energiekonzerne
Die Belastung privater Haushalte mit steigenden Energiekosten hat in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Ein wesentlicher Grund liegt in der Preistreiberei der Strom- und Gaskonzerne hierzulande, die damit ihre Profite in wenigen Jahren verdreifachten.
isw-Mitarbeiter Fred Schmid untersucht die Profitstrategie der vier dominierenden Stromkonzerne in Deutschland.
pdf 65 kB
60 Jahre Nato sind zuviel – und warum Präsident Obama die große Herausforderung der Friedensbewegung wird.
Rede von Conrad Schuhler zum Auftakt der Protestkundgebungen gegen die Münchner Sicherheitskonferenz 2009 (7. Februar 2009)
pdf 82 kB
Wie sieht die außenpolitische und Militärstrategie der neuen Obama-Regierung in den USA aus?
Darüber sprach Radio Lora/München Ende Januar 2009 mit isw-Mitarbeiter Conrad Schuhler.
pdf 236 kB
Kapitalismus – Krise – Alternativen.
Referatsbausteine von Leo Mayer (isw)
Die Wirtschaftskrise eskaliert. Kurzarbeit, Entlassungen, Produktionseinstellungen, Pleiten. Die Unternehmen kündigen die Vernichtung von Arbeitsplätzen im Tausenderpack an.
Gleichzeitig beginnt eine zweite Runde der Finanzkrise. Die Regierung spannt immer neue Rettungsschirme auf: für Banken, Automobilindustrie, Exportwirtschaft, Mittelstand. Die Arbeitnehmer und Arbeitslosen bleiben im Regen.
Das überarbeitete Referatskonzept beinhaltet eine kritische Bewertung der Rettungsschirme und des Konjunkturprogramms, die Ursachen der Krise und die Perspektiven, Alternativen und einen Anhang u.a. mit
Informationen zum Bankenrettungsplan.
pdf 183 kB
Sinkende Lohnquote oder warum vom Binnenmarkt keine Impulse ausgehen
Die permanente Umverteilung von unten nach oben in allen kapitalistischen Industrieländern ist eine entscheidende Ursache für die globale Finanz- und Wirtschaftskrise. Sie führt zu Nachfrageausfall auf der einen und zu zusätzlichen Spekulationsgeldern auf der anderen Seite. Das isw hat die Verteilungsverluste berechnet, die bei "Arbeitnehmerentgelten" in den vergangenen Jahren in Deutschland entstanden sind
Ein Kommentar von Fred Schmid (isw) – 2. Februar 2009
2008
Für welchen Wandel steht Obama?
Fred Schmid und Conrad Schuhler (Dezember 2008)
Als Obama sein Wirtschafts-Kompetenzteam vorstellte, wunderte man
sich über diese Ansammlung von Investmentbankern, Börsenprofis und alten
Clinton-Helfern einer rapiden neoliberalen Globalisierung. Nun hat der
zukünftige US-Präsident sein Sicherheitsteam vorgestellt – ein Trupp
von Falken, einige in enger Kooperation mit radikalen neokonservativen
Gruppen und Instituten. Für welchen Wandel steht Obama eigentlich?
pdf 72 kB
Strukturkrise des Kapitalismus – und jetzt wohin?
Conrad Schuhler (7. Dezember 2008)
Wir erleben derzeit den Zusammenbruch der neoliberalen Globalisierung, wie
sie ab Anfang der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts den "Fordismus"
als Entwicklungsmodus des Kapitalismus abgelöst hatte. Welche Antworten
entwickelt der Kapitalismus auf seine Strukturkrise? Vor welchen Aufgaben
steht die Linke? Kommentar von isw-Mitarbeiter Conrad Schuhler:
Strukturkrise des Kapitalismus – und jetzt wohin?
pdf 96 kB
Die Multis gegen den Rest der Welt: Die Finanzkrise und die
Transformation des globalen Kapitalismus
Leo Mayer
Zu diesem Thema hielt Leo Mayer, Mitarbeiter des isw, beim 15.
Friedensratschlag in Kassel (6./7. Dezember 2008) ein Forumsreferat, in
dem er die folgenden sechs Thesen abhandelte:
- Es handelt sich nicht um eine kurze Rezession, sondern die Weltwirtschaft stürzt in eine länger anhaltende Depression.
- Die Krise führt zu einer weiteren Zentralisation des Kapitals. Die neoliberale Globalisierung wird weitergehen.
- Es verflechten sich zahlreiche Krisenprozesse. In der Folge wird der Nord-Südkonflikt verschärft.
- Der permanente Krieg wird, wenn auch modifiziert, weitergehen.
- Die Schwellenländer werden stärker in Entscheidungsprozesse integriert; Russland und China werden unter Druck gesetzt, "globale Verantwortung" zu übernehmen.
- USA und EU – gemeinsam gegen den Rest der Welt
pdf 176 kB
Der kriminelle Anschlag der Telekom auf die Mitbestimmung
Auf der Betriebsversammlung von T-Systems Business Services, Region
Nord, am 10.11.2008 in Berlin trug isw-Mitarbeiter Conrad Schuhler
zum Thema vor: "Wohin führt der Weg der Telekom?" Hier veröffentlichen
wir Teile des Vortrags zum Thema: Der kriminelle Anschlag der Telekom
auf die Mitbestimmung.
pdf 104 kB
Spekulation – die hohen Kosten des Marktmechanismus
Ende Oktober führte das isw ein eintägiges Seminar mit 90 Teilnehmern
zu den Ursachen und Folgen der Finanzkrise und den Alternativen eines
funktionsfähigen und demokratischen Wirtschafts- und Finanzsystem
durch. Franz Garnreiter referierte zu: "Spekulation – die extrem
hohen Kosten des Marktmechanismus."
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Transatlantische Beziehungen – zwischen Zusammenarbeit und
Konkurrenz
In der Zeit vom 25. - 28. November findet in Havanna die 15.
Internationale Konferenz zu Studien über Europa statt. Einlader und
Veranstalter ist das Zentrum für europäische Studien (Centro de Estudios
Europeos) in Havanna. Die Konferenz wird sich mit der aktuellen
Entwicklung in Europa (EU-Reformvertrag, Erweiterung der EU,
Zivilgesellschaft und politische Akteure in Europa, europäische
Sicherheitspolitik) sowie mit den Beziehungen der Europäischen Union zu
Cuba, Russland, zu den USA und zur Dritten Welt befassen. Außerdem
stehen Themen wie Energieversorgung und Klimakatastrophe auf der
Tagesordnung.
Das isw nimmt an dieser Tagung teil. Der isw-Mitarbeiter Leo Mayer
befasst sich mit dem Thema "Transatlantische Beziehungen – zwischen
Zusammenarbeit und Konkurrenz".
pdf 144 kB
Leo Mayer: Ursachen und Folgen der Finanzkrise –
Konzept und Fakten für Referate und Veröffentlichungen
Die Krise der Finanzmärkte ist ein zentrales Thema in Parteien,
Gewerkschaften, Organisationen und Initiativen. Um die Beschäftigung
mit dem Thema zu erleichtern, hat isw-Mitarbeiter Leo Mayer
ein Konzept ausgearbeitet, das ausführlich Fakten und Argumente
zusammenträgt.
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Conrad Schuhler: Rettungspaket der Bundesregierung: Wer es zahlen soll, wem es hilft
&ndash was wirklich hinein gehörte
Um eine "Kernschmelze" im Bankensystem zu verhindern, hat die deutsche
Regierung 500 Milliarden Euro locker gemacht. Das Rettungspaket,
so isw-Mitarbeiter Conrad Schuhler, kann die Banken vielleicht
aus den roten Zahlen holen, aber die drohende Wirtschaftskrise
nicht verhindern, vielmehr für noch höhere Inflation und weitere
Massenbelastungen sorgen. Die eigentlichen Fragen lauten: Wer soll die
Rettungsaktion für Finanzinstitute bezahlen? Wie muss das Bankensystem
umstrukturiert werden, um künftig Zocker-Orgien und Krisenkatastrophen
zu vermeiden? Und: Vorrangig ist nicht die Sanierung skrupelloser
Bankhäuser, sondern die Stärkung der öffentlichen und privaten
Nachfrage, um aus der Rezession heraus zu führen.
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"Alle Großbanken vergesellschaften"
Ein ausführliches Interview zu Fragen des Krisenmanagements der
Bundesregierung in der Finanzkrise und zu Fragen der Alternative
gab isw-Mitarbeiter Fred Schmid der Wochenzeitung UZ (13.10.2008)
pdf 120 kB
Fred Schmid: Krieg den Bank-Palästen – Friede den Häuschen
Kommentar zum Versagen der kapitalistischen Marktwirtschaft
Wilhelm Gatter: Siemens – 10 Jahre Kapitalmarktorientierung
Siemens: Die Proteste gegen den geplanten Abbau von 6.450
Arbeitsplätzen allein in Deutschland – weltweit 17.000 – reißen
nicht ab. Die Ankündigung von Siemens-Chef Löscher, diesmal würde
bei den leitenden Funktionen – in der "Lehm-Schicht" – gestrichen,
hat sich als PR-Gag erwiesen. Lediglich 180 Stellen sollen im oberen
Management gestrichen werden. "Wir lassen uns nicht verlöschern",
"Wir sind die Lärm-Schicht" – unter diesen Losungen zogen z.B. 500
Angestellte des Unternehmensbereiches Electronic Assembly am
Standort München Hofmannstr. am 16. Juli auf die Straße vor
dem Werkstor. Diesen Kolleginnen und Kollegen wird es nicht
reichen, wenn die IG Metall nur "knochenhart verhandeln" wird,
wie D. Scheitor, Mitglied im Aufsichtsrat der Siemens AG und Leiter
des IGM-Siemens-Teams, der Süddeutschen Zeitung anvertraute. (SZ,
9.7.2008) Die Arbeitsplätze sind mit Verhandlungen allein sicher
nicht zu retten. Sollten die jüngsten Meldungen zutreffen, dass IG
Metall-Chef Berthold Huber in einem geheimen Vier-Augen-Gespräch mit
Löscher erreicht hat, dass Siemens in der Verkehrstechniksparte auf
Werkschließungen in Deutschland verzichtet und dafür das Werk in Prag
mit 1.000 Beschäftigten schließt, dann ist damit wenig gewonnen. Der
Konzern spielt Standort gegen Standort aus. Gewerkschaftliche
Gegenmacht in den Betrieben lässt sich nicht durch Kungelei mit der
Kapitalseite aufbauen, sondern nur durch konsequente Mobilisierung der
Belegschaften. Wilhelm Gatter beschreibt in seinem Beitrag "10 Jahre
kapitalmarktorientiertes Management bei Siemens" und wie dabei "die
Basis für wirksame Vertretung der Arbeitnehmerinteressen erodiert"
ist. Er behauptet: "Man kann zumindest statistisch gesehen behaupten,
dass der Abschluss eines von der Fläche abweichenden Tarifvertrages
bei Siemens die Einstellung des betroffenen Geschäftsfeldes nach sich
zieht. Jedenfalls ist dies bis heute durchgehend entweder erfolgt
oder im Gange."
pdf 668 kB
Leo Mayer: Kampf gegen die kapitalistische Globalisierung durch globale soziale Rechte
Seminarbeitrag beim Europäischen Sozialforum in Malmö im September 2008
pdf 139 kB
Conrad Schuhler: Die Gier der Finanzinvestoren am Beispiel der Telekom
Die Telekom hat in den letzten Jahren Zehntausende Beschäftigte
ausgestellt. Telekom-Manager haben Betriebsräte, gewerkschaftliche
Mandatsträger und kritische Journalisten massenhaft ausgespäht. Die
Telekom zahlt ihren Aktionären eine höhere Dividende aus als sie an
Gewinn erzielt hat. Über den Zusammenhang von Heuschrecken-Regime
und Unternehmenskultur referierte Conrad Schuhler auf der
Betriebsversammlung von T-Systems, Region Süd.
pdf 900 kB
Fred Schmid: Spekulationsverluste der BayernLB – Die Zeche zahlt der Bürger
Die staatliche Bayerische Landesbank sitzt auf einem
Berg von 24 Milliarden Euro Problemkrediten aus der
US-Immobilienkrise. isw-Mitarbeiter Fred Schmid kommentiert die
Zockerei der BayernLB, die typisch auch für andere Landesbanken ist.
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Conrad Schuhler:
Klassen – gibts die noch?
Gäbe es keine Klassen mehr, dann auch keinen Klassenkampf,
dann auch keine Frage mehr nach der notwendigen Enteignung der
Kapitalisten. isw-Mitarbeiter Conrad Schuhler führte vor der SDAJ
München aus, dass die Grundsätze des "Kommunistischen Manifests"
von höchster Aktualität sind und nichts dringlicher ist als die
Vergesellschaftung der Produktionsmittel.
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Fred Schmid: Humanitäre Hilfe aus Kanonenrohren?
Die Flutkatastrophe in Myanmar und "schockstrategische" Planspiele
des Westens
Nach dem verheerenden Wirbelsturm Nargis ließen die USA und die
EU-Staaten Frankreich und Großbritannien Kriegsschiffe vor der
Küste Myanmars auffahren und drohten mit einer "Humanitären
Intervention". Sie verfolgten dabei weniger humanitäre als
geostrategische Ziele. isw-Mitarbeiter Fred Schmid analysiert die
Planspiele des Westens.
pdf 128 kB
Conrad Schuhler: Rohstoff-Imperialismus und das Great Game um Afghanistan
Die moderne kapitalistische Lebensweise mit ihrem unbegrenzten
Rohstoffverbrauch trifft auf die Tatsache der Erschöpfbarkeit der
meisten Rohstoffe. Die gilt v.a. für den wichtigsten Rohstoff, die
Energieträger. Die Industrieländer, die am meisten verbrauchen,
haben nur geringe eigene Vorkommen. Sie versuchen, durch eine
globale militärische Kontrolle "ihre" Ressourcen zu sichern. Die
Militärdoktrinen von USA, Nato, EU und Deutschland wurden auf
die "Sicherheit des Welthandels" und die "Sicherheit der Öl-,
Energieversorgung" umgestellt. In Afghanistan, seit Mitte des
19.Jahrunderts Schauplatz des "Großen Spiels" um die Vorherrschaft
in Zentralasien, treffen die globalen Gegenspieler der westlichen
Industriestaaten und der Schwellenländer wie China und Russland
aufeinander.
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Dieter Nowski: Siemens: Schmiergeld, "Megatrends" und Rekordprofit
Dieter Nowski gibt einen Überblick über das Ergebnis im
Siemens-Geschäftsjahr 2007, einen Ausblick auf das laufende
Geschäftsjahr und den Umbau des Konzerns mit den drei Sektoren
Industrie, Energie und Gesundheit, der sich an von der Konzernführung
identifizierten "Megatrends" orientiert.
Das Geschäftsjahr 2007 war "operativ das erfolgreichste" in der
Geschichte des Konzerns. Als Signal an die Aktionäre: Siemens ist
trotz der Korruptionsaffäre finanziell stabil. Dividendenerhöhung
und Rekordgewinn im 1.Quartal machen es deutlich. Die Profitziele
wurden weiter erhöht.
Das Ergebnis im 2. Quartal war ein Signal an die Beschäftigten: ein
deutlicher Gewinnrückgang, also soll der Gürtel enger geschnallt
werden. Widerstand gegen steigenden Druck am Arbeitsplatz,
größere Arbeitshetze, wachsende Existenzunsicherheit und
Arbeitsplatzvernichtung wird immer notwendiger.
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Helmut Selinger: Stand der weltweiten Klimaforschung – Ergebnisse
Eine wesentliche Voraussetzung der gesamten Klimadebatte ist die
Kenntnis und die Einschätzung insbesondere der naturwissenschaftlichen
Erkenntnisse, die die Dramatik der zukünftigen Klimaänderung und
deren Folgen begründen. Für LeserInnen, die sich mit den Details der
Aussagen der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft vertraut machen
wollen, hier eine ausführliche Zusammenfassung der Aussagen des IPCC
(Intergovernmental Panel on Climate Change) Das IPCC selbst betreibt
keine eigene Forschung, sondern trägt seinerseits die Ergebnisse
vieler tausender weltweit tätiger Forscher in öffentlich zugänglichen
Berichten, den "IPCC Assessment Reports (IPCC AR)" zusammen.
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Leo Mayer: Die globale Wertschöpfung der transnationalen Konzerne
Im vergangenen Jahr hat der Hamburger Konkret-Verlag in seiner Reihe
"Globalisierung" das Buch: "What's new, economy? Die Transformation
der Weltwirtschaft" herausgebracht. (Hrsg. Stefan Frank)
Die isw-Mitarbeiter Conrad Schuhler und Leo Mayer haben zu dem
Band beigetragen.
pdf 444 kB
Anfang März überraschte Eon die Öffentlichkeit und offensichtlich
auch die Bundesregierung mit dem Angebot, sich von seinem Leitungsnetz
zu trennen.
2007
Bahnprivatisierung ohne Netz
Sieben Todsünden wider die Interessen von Fahrgästen und Bahnbeschäftigten
Eine Kritik des Holding-Modells von Winfried Wolf
Fassung vom 3. Dezember 2007
Seit dem Nein des Hamburger SPD-Parteitags vom 27. Oktober 2007 zum
Bahnprivatisierungsgesetz diskutieren führende Kreise der Großen
Koalition über ein scheinbar neues Modell der Privatisierung des
Schienenverkehrs. Dieses läuft darauf hinaus, dass die Infrastruktur
(Gleisnetz; Bahnhöfe) und Transport ("Betrieb") getrennt werden, dass
zunächst "nur" der Transport- und Logistikbereich (teil-)privatisiert
wird, dass die Infrastruktur (zunächst) zu 100 Prozent in Bundeseigentum
verbleibt. In Wirklichkeit geht es ihnen nur um dreierlei:
1. privatisieren, 2. privatisieren und 3. privatisieren.
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Rüdiger Helm (Rechtsanwalt) und
Eckart Stevens-Bartol (Richter am bayerischen Landessozialgericht):
Verfassungswidrige Angriffe auf das Streikrecht zurückweisen
Seit Monaten erleben wir eine steigende Welle von Angriffen auf
das Streikrecht. Während von Unternehmer-Verbänden mit Hinweis auf
die "internationale Wettbewerbsfähigkeit" die Notwendigkeit von
Einschränkungen des Streikrechts behauptet wird, versuchen einzelne
Unternehmen, solche Einschränkungen schon in die Praxis umzusetzen,
gipfelnd in der Strategie der DB AG, mit flächendeckenden Anträgen
auf Erlass von Einstweiligen Verfügungen Streiks der Lokomotivführer
zu unterbinden. Die Streiks um einen Tarifsozialplan bei Giesecke
& Devrient und der Telekom, die Diskussion über zusätzliche
Arbeitskampfformen und die aktuellen Gerichtsentscheidungen zu den
Streiks bei der Bahn sind Ausgangspunkte für diesen Beitrag. Ohne
Anspruch auf Vollständigkeit sollen einzelne rechtspolitische Aspekte
erörtert werden, die vor allem für die Kampfkraft der Gewerkschaften
und Betriebsräte von großer Bedeutung sind.
pdf 320 kB
Der Beitrag ist auch in gebundener Form
lieferbar. Schutzgebühr: 1,50 Euro zzgl. Versand
Conrad Schuhler: Silvio Gesells untaugliche Läuterung der "Marktwirtschaft"
Weg mit dem "raffenden Kapital", hoch das "schaffende Kapital"? Der
Nazi-Slogan vom "raffenden" gegen das "schaffende Kapital"
geht zurück auf die von Silvio Gesell entwickelte Theorie der
"Natürlichen Wirtschaftsordnung" (wobei Gesell sich von den Nazis
nicht einspannen ließ, sich eher als der wirtschaftstheoretische
Kopf der Anarchisten verstand). Für Gesell stellen die den "Urzins"
erhebenden Geldbesitzer die unproduktive Schmarotzerklasse dar, die
auf allen produktiv Arbeitenden, den Unternehmern wie den Arbeitern
und Bauern gleichermaßen lastet. Conrad Schuhler begründet dagegen
die marxistische Einsicht, dass der Zins keine von außen auf die
Wirtschaft drückende "Urbelastung" ("Urzins") ist, sondern der
Preis für die Ware Leihkapital und ein Bestandteil des in der realen
Wirtschaft erzielten Profits.
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Leo Mayer: Wo gehts denn hier zu den Veränderungen? –
Reformen im globalen Kapitalismus
isw-Mitarbeiter Leo Mayer zeigt in seinem Beitrag "Wo gehts denn hier
zu Veränderungen?" auf, dass die "Logik" bzw. Regulationsweise des
heutigen Kapitalismus inkompatibel ist mit sozialen und demokratischen
Zugeständnissen und Reformen. Und er befasst sich mit der Frage,
wie heute eine Reformstrategie angelegt werden muss, damit sie
dennoch erfolgreich sein kann.
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Claus Schreer: Das Geschäft mit dem Wohnen
Die Wohnungsfrage – die Versorgung mit einigermaßen bezahlbaren
Wohnungen – ist neben der Massenarbeitslosigkeit heute immer noch das
zentrale Problem für große Teile der Bevölkerung. isw-Mitarbeiter
Claus Schreer behandelt in seinem Referat die Grundlagen
kapitalistischer Wohnungsproduktion, der staatlichen Subventionierung
und der Grundstücksspekulation sowie die wichtigsten Voraussetzungen
für eine soziale Mietenpolitik.
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Conrad Schuhler: Walden Bellos Ende der Globalisierung
Walden Bello, international renommierter Globalisierungskritiker,
vertritt seit einiger Zeit – so auch auf dem G8-Gegengipfel in Rostock
– die These, die neoliberale Globalisierung sei auf dem Rückzug. Warum
diese These völlig unhaltbar und darüber hinaus schädlich für die
globalisierungskritische Bewegung ist, untersucht Conrad Schuhler in:
"Walden Bellos Ende der Globalisierung".
(Diese isw-information ist auch für 0,50 Euro Schutzgebühr
zzgl. Versand (1 bis 22 Expl. = 1,50 Euro / 23 bis 44 Expl. = 2,50
Euro / mehr als 44 Expl. = 3,90 Euro) in gehefteter Form bei isw
e.V. erhältlich)
pdf deutsch 184 kB
pdf englisch 192 kB
Rüdiger Helm: Angriff auf das Streikrecht
Das Nürnberger Arbeitsgericht hat einen geplanten Streik der Lokführer
(GDL) untersagt. Arbeitsrechtler und RA Rüdiger Helm kommentiert
die Entscheidung.
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Lühr Henken: Aufrüstung der Bundeswehr zur strukturellen Angriffsfähigkeit
In den kommenden Jahren erfährt die Bundeswehr den radikalsten Umbau
ihrer Geschichte. isw-Mitarbeiter Lühr Henken, einer der Sprecher
des Bundesausschusses Friedensratschlag, untersucht die Aufrüstung
der Bundeswehr zur strukturellen Angriffsfähigkeit. In einer Tabelle
werden die Kosten der 20 größten Waffensysteme aufgelistet.
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Conrad Schuhler: Neoliberale Globalisierung, Rohstoffimperialismus
und die neuen Militärstrategien
Referat von Conrad Schuhler bei der Sommerakademie des Kasseler
Friedensratschlags im Juli 2007 in Oberhof
In der neuen Phase der neoliberalen Globalisierung wird die Sicherung
der Rohstoffe, vor allem der Energieträger, zur strategischen
Frage. Dementsprechend findet in den imperialistischen Ländern und
Bündnissen eine Umstellung der Militärdoktrinen auf "Sicherheit
des Welthandels" und der Öl/Energieversorgung statt. Bei der
Sommerakademie des Kasseler Friedensratschlages referierte Conrad
Schuhler zu: "Neoliberale Globalisierung, Rohstoffimperialismus und
die neuen Militärstrategien"
pdf 729 kB
Telekom: Obermann bleibt Dobermann
isw-information vom 29. Mai 2007
Statt endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen, hat der
Telekom-Vorstand seinen Kurs des Diktats von oben bekräftigt. Kurz vor
Pfingsten erhielten 50.000 Beschäftigte entsprechende Briefe... Leo
Mayer und Conrad Schuhler kommentieren die aktuelle Situation und zeigen
die Möglichkeiten, wie sich die Beschäftigten, die Betriebsräte und
ver.di sich zur Wehr setzen können
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Telekom – Fünf nach Zwölf
Rede von Conrad Schuhler auf der Streikkundgebung der
Telekom-Beschäftigten in Nürnberg am 23. Mai 2007
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Obermanns Erzählungen – die Telekom-Propaganda und die Wahrheit
Conrad Schuhler (isw e.V.), Mai 2007
Mit Hochglanzcharts zieht derzeit die Telekom (DTAG, Deutsche
Telekom AG) durch Betriebe und Pressegespräche, um Belegschaft
und Öffentlichkeit ihre "Wahrheit" zu verkaufen: dass es richtig,
ja unumgänglich sei, dass man einerseits die größte Dividende
der Geschichte an die Aktionäre ausgibt und andererseits 50.000
Beschäftigte in einen neu zu gründenden Servicebereich abschieben
will, wo sie für mehr Arbeit sehr viel weniger Geld erhalten
sollten. Conrad Schuhler (isw) setzt sich mit einigen der "Argumente"
der Telekom auseinander.
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Streikversammlung der Telekom-Beschäftigten am 3. Mai 2007 im Münchner
Augustinerkeller
Rede von Leo Mayer (isw e.V.)
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Streikversammlung – Urabstimmung der Telekom-Beschäftigten am
7. Mai in München
Rede von Conrad Schuhler (isw e.V.)
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1. Mai 2007 – DGB-Kundgebung in Peißenberg
Rede von Leo Mayer (isw e.V)
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Wird Siemens zerschlagen?
Fred Schmid (isw e.V.), Mai 2007
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Gipfel des Globalen Kapitals
G8 Business Summit stellt Forderungen an G8-Treffen
Fred Schmid (isw e.V.), Mai 2007
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Mit Keynes aus der Krise?
Diskussionsbeitrag von Conrad Schuhler auf der Konferenz
Marxismus für das 21. Jahrhundert, Berlin 20.-22. April 2007
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Modernes Finanzkapital
Plenarvortrag von Leo Mayer auf der Konferenz
Marxismus für das 21. Jahrhundert, Berlin 20.-22. April 2007
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Gewinne Dax-30-Konzerne
Fred Schmid, April 2007
Jetzt nach dem Ende der Bilanzsaison hat Fred Schmid (isw e.V.) die
gesamten Netto-Gewinne der Dax-30-Konzerne berechnet. Es sind
die höchsten Profite aller Zeiten. Sie stiegen um fast 20 Prozent
auf insgesamt 62,2 Milliarden Euro. Entsprechend den Supergewinnen
bedienten sich Vorstände und Aktionäre mit entsprechenden Steigerungen
bei Bezügen bzw. Dividenden.
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Unternehmen-Steuerreform 2008 – viel Geld fürs Kapital
Fred Schmid, März 2007
Am 14. März 2007 wurde der Gesetzentwurf zur Unternehmen-Steuerreform
2008 vom Kabinett abgesegnet: Gewinner der Reform, die am 1. Januar
2008 in Kraft treten soll, wären Konzerne und Unternehmer. Sieben
Behauptungen Steinbrücks werden widerlegt, die Eckpunkte der
Steuerreform sowie die Gegenfinanzierung erläutert.
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Siemens – global network of corruption
Michael Huber, Januar 2007
Der Schmiergeld-Skandal bei Siemens nimmt nahezu täglich neue
Dimensionen an. Inzwischen sind auch der frühere Vorstands-Chef
und heutige Aufsichtsratsvorsitzende Heinrich von Pierer und
sein ehemaliger Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger in die
Schusslinie geraten. Nun tritt auch noch Nokia beim geplanten
Gemeinschaftsunternehmen mit Siemens auf die Bremse. Der Münchner
Technologiekonzern, einst das Aushängeschild der deutschen Wirtschaft,
wird in seinen Grundfesten erschüttert.
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2006
Neoliberal ist asozial – und trotzdem mehrheitsfähig?
Dr. Mario Candeias
Weshalb ist der Neoliberalismus trotz rigorosem Sozialabbau,
forcierte Prekarisierung aller Lebensverhältnisse,
zunehmender Massenarbeitslosigkeit und Armut nach wie vor
hegemoniefähig? Mit diesen und anderen Fragen befasste sich eine
Diskussionsveranstaltung des isw mit dem Thema "Neoliberal ist
asozial – und trotzdem mehrheitsfähig!?". Das Eingangsreferat
hielt der Politologe Dr. Mario Candeias, Mitarbeiter am Lehrstuhl
für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie der Universität
Jena.
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Teuer und krank – unser Gesundheitswesen
Professor Dr. Hans-Ulrich Deppe
"Teuer und krank – unser Gesundheitswesen" war das
Thema einer isw-Veranstaltung mit dem Medizinsoziologen
Professor Hans-Ulrich Deppe und Dominik Schirmer, Leiter des
Fachbereichs Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen im
ver.di-Landesbezirk Bayern. Das Referat von Professor Deppe setzte
sich sowohl mit grundsätzlichen Fragen des Gesundheitswesens im
neoliberalen Kapitalismus als auch mit dem aktuellen Stand der
Gesundheitsreform – Stichwort: Gesundheitsfonds –
auseinander.
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Die Lage der Deutschen Telekom: Strukturprobleme und
Managementfehler.
Conrad Schuhler, November 2006
Nach dem Personabbau von 32.000 Beschäftigten der Telekom
in Deutschland will der Konzern nun 45.000 Mitarbeiter des
Kundendienstes ausgliedern, was nach dem "bewährten" Muster von
Siemens BenQ verheerende Folgen für die betroffenen Kolleginnen
und Kollegen haben würde. isw-Mitarbeiter Conrad Schuhler sprach
dazu auf Betriebsversammlungen der T-Com. Wir veröffentlichen
den Text der Rede auf der Betriebsversammlung in Wiesbaden Mitte
am 30.11.2006: Die Lage der Deutschen Telekom: Strukturprobleme
und Managementfehler.
Text des Referates:
(pdf
120 kB)
Folien zum Referat:
(pdf
732 kB)
Conrad Schuhler
Unter dem Motto "Gerechter Frieden für Libanon, Palästina
und Israel" fand am 1. September in München eine
Antikriegstags-Kundgebung statt.
Wir dokumentieren den Redebeitrag von Conrad Schuhler (isw)
Imperialismus – Globalisierung – Staat
Leo Mayer, Juni 2006
isw-Mitarbeiter Leo Mayer führte an der Karl-Liebknecht-Schule ein
Seminar zum Thema "Imperialismus – Globalisierung –
Staat" durch. Wir dokumentieren hier die Referatsbausteine:
Zur Imperialismustheorie und
ihrer Geschichte (pdf, 144 kB)
Vom nationalen zum transnationalen
Monopol (pdf, 160 kB)
Verhältnis Kapitalismus – Staat – Funktionswandel des Staates
(pdf, 132 kB)
Zum Verhältnis USA-EU
(pdf, 100 kB)
Siemens zerschlägt die Sparte Telekommunikation
(pdf, 304 kB)
Conrad Schuhler, Juli 2006
Weit über 10.000 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden. Die
nächsten "Todeskandidaten" schon im Visier des Vorstands
2005
"Freiheit" statt Sozialstaat
Leo Mayer, Fred Schmid, Conrad Schuhler, Dezember 2005
Das Programm der Großen Koalition stellt die Entscheidung
der Wähler auf den Kopf und fährt mit Volldampf in eine
Binnenmarkt-Rezession.
Die Regierungsvereinbarung der Großen Koalition stellt eine
Verschärfung des Agenda 2010-Programms der rot-grünen Vorgängerin
dar. Die isw-Mitarbeiter Leo Mayer, Fred Schmid und Conrad
Schuhler untersuchen das Agenda 2010 plus-Programm im einzelnen:
Der Binnenmarkt, das Problem Nr. 1 der Konjunkturentwicklung,
wird weiter geschwächt; die Arbeits- und Lebensbedingungen für
Beschäftigte, Arbeitslose und Rentner empfindlich verschlechtert;
die Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich noch
vertieft. (dieser Artikel erscheint anstelle des normalerweise
zu diesem Zeitpunkt veröffentlichten isw-Konjunkturberichts)
pdf
(244 kB)
Leo Mayer, Dezember 2005
Globalisierung des Kapitals und die Hegemonie des Neoliberalismus
haben die Gewerkschaften in die Defensive gebracht. Leo
Mayer, Mitarbeiter des isw, analysierte in seinem Referat
auf der wirtschafts- und sozialpolitischen Konferenz der DKP
diese Ursachen der gegenwärtigen Schwäche der Gewerkschaften
und entwickelte aus marxistischer Sicht Ansätze für eine
gewerkschaftliche Gegenstrategie.
Prekäre Arbeit auf dem Vormarsch ...
Tatjana Fuchs, Dezember 2005
Geringfügige Beschäftigung, Leiharbeit, Zeitarbeit, Armutslöhne –
die Prekarisierung der Arbeit ist auf dem Vormarsch. Es betrifft
keineswegs nur die "Ränder": Schon heute erhalten 35 Prozent aller
Vollzeitbeschäftigten ein monatliches Bruttoeinkommen von weniger
als 2.000 Euro. Vor dem Münchner Regionfrauenausschuss untersuchte
isw-Mitarbeiterin Tatjana Fuchs die Arbeitsmarktpolitik aus der
Sicht von Frauen.
(powerpoint
464 kB)
(pdf
308 kB)
Neoliberale Thesen auf dem Prüfstand
(pdf 226 kB)
von Leo Mayer, Juli 2005
Im Rahmen des Sozialforums in Erfurt (Juli 2005) führte das isw
zwei Workshops durch. Wir dokumentieren das Einleitungsreferat
von isw-Mitarbeiter Leo Mayer zum Workshop "Neoliberale Thesen
auf dem Prüfstand".
von Leo Mayer (isw), Juni 2005
"Europa – Sozial is' muss" war das Thema einer
Podiumsdiskussion, an der isw-Mitarbeiter Leo Mayer teilnahm. Wir
dokumentieren sein Eingangsstatement und seine Schlussbemerkungen.
Beim "Roten 1. Mai" in Siegen (Veranstalter u.a. Verdi, WASG,
PDS, DKP, Sozialbündnis, DIDEF), an dem über 400 Kolleginnen
und Kollegen teilnahmen, sprach isw-Mitarbeiter Leo Mayer. Wir
dokumentieren seine Rede.
Conrad Schuhler (April 2005)
In der "AG Gewerkschaften" des isw hat isw-Mitarbeiter Conrad
Schuhler Thesen zu "Neoliberale Hegemonie und die Aufgaben der
Gewerkschaft" vorgestellt. Ausgangspunkt der Thesen ist die
Feststellung, dass sowohl Arbeit und Arbeitskräfte wie Staat und
Gesellschaft im Neoliberalismus zu bloßen Restgrößen werden,
die nach dem Kriterium des global erzielbaren Höchstprofits
"kostenoptimiert" werden müssen. Die Angst vor dem sozialen
Absturz ist der entscheidende Rohstoff, aus dem die neoliberale
Propaganda Zustimmung oder Stillhalten zu ihren immer schärferen
Kommandos schmieden kann. Der Autor macht Vorschläge, wie die
Gewerkschaften diese "Fessel der Angst" lösen können.
Conrad Schuhler (April 2005)
Vortrag auf der Mitgliederversammlung der IG Metall-Siemens
München Hofmannstraße
In einer Analyse des Siemens-Konzerns weist isw-Mitarbeiter
Conrad Schuhler nach, dass die Siemens-Geschäftsstrategie zu
einer Gefährdung des Standorts Deutschland führt
("Der Wandel der
Unternehmenskultur durch Wissensproduktion und Globalisierung am
Beispiel des Siemens-Konzerns"
– Herausgeber: isw –
ein Projekt der Hans-Böckler-Stiftung. In einem Vortrag vor
der Mitgliederversammlung der IG Metall am IT-Standort München
Hofmannstraße erläutert der Autor aktuelle Grundlinien der Studie.
isw-Mitarbeiter Leo Mayer war langjähriger stellvertretender
Betriebsratsvorsitzender am Siemens-Standort München
Hofmannstraße. In einem anderthalbjährigen Arbeitskampf war
es gelungen, einen größeren Teil der akademisch ausgebildeten
"Arbeitskraft-Unternehmer" in der IG Metall zu organisieren
und gegenüber den Abbauplänen des Konzerns einen wichtigen
Teilerfolg zu erringen. Leo Mayer beschreibt die Erfahrungen
dieser beispielhaften Auseinandersetzung.
Rede von Conrad Schuhler (isw) am 19. März 2005 bei der Kundgebung
in München anlässlich des europaweiten Aktionstags gegen Besatzung
und Krieg und des EU-Gipfels in Brüssel
NATO-Sicherheitskonferenz
Vom 11. bis 13.Februar 2005 fand in München die jährlich
durchgeführte "Sicherheitskonferenz" statt. Ein breites
"Aktionsbündnis gegen die Nato-Sicherheitskonferenz" veranstaltete
zahlreiche Protestaktionen. Die Einführungsrede auf der
Internationalen Demonstration am 12.2. hielt isw-Mitarbeiter
Claus Schreer, einer der Sprecher des Aktionsbündnisses. Am
Vorabend richtete sich eine Kundgebung gegen die gleichzeitig
in München stattfindende Wirtschafts- und Finanztagung (Motto:
"Mehr Sicherheit durch Investitionen"). Auf dieser Kundgebung
sprach der isw-Vorsitzende Conrad Schuhler, der auch den
Workshop "Globalisierung und Krieg" der "Friedenskonferenz"
eröffnete, die von rund 60 Münchner Gruppen als Gegenstück zur
"Sicherheitskonferenz" organisiert wurde. Wir dokumentieren die
drei Reden der isw-Mitarbeiter.
Rede von Conrad Schuhler gegen die Wirtschafts- und Finanztagung
Rede von Conrad Schuhler beim Workshop "Globalisierung und Krieg"
Rede von Claus Schreer bei der Demonstration gegen die
NATO-Sicherheitskonferenz
Medienwirksame Entrüstung bei Kanzler, Wirtschaftsminister,
Opposition und anderen Staatsträgern über die "unsoziale"
Geschäfts- und Personalpolitik der Deutschen Bank. Doch
die Praktiken haben System. Siemens macht es nicht anders:
Trotz Rekordprofit vernichtet der Konzern Arbeitsplätze
im Tausenderpack, um die Rendite noch weiter nach oben zu
treiben. Die isw-Mitarbeiter Anna Kuchlbauer und Fred Schmid
besuchten die Siemens-Hauptversammlung Ende Januar, bei der es
auch einen Wechsel im Vorstandsvorsitz gab.
diese und andere Fragen diskutierte isw-Mitarbeiter Leo Mayer
im Januar 2005 mit aktiven Gewerkschaftern.
Euro-Deutschland gegen US-Hegemon? Globales Kapital,
imperialistische Konkurrenz und die Gefahr neuer Kriege
Unter diesem Themenkomplex fand am 10. Dezember 2004 ein
Streitgespräch zwischen Professor Hans Heinz Holz (Mitglied der
Programmkommission der DKP) und Conrad Schuhler (Vorsitzender
des isw) statt. Wir dokumentieren die Eingangsstatements.
Eingangsstatement von Professor
Hans Heinz Holz
Eingangsstatement von
Conrad Schuhler
2004
von Leo Mayer (Oktober 2004)
Mit der Entwicklung globaler Wertschöpfungsketten unterlaufen die
Konzerne die Verhandlungsmacht der Gewerkschaften. Nur wenn sich
Gewerkschaften und Belegschaften entlang den Wertschöpfungsketten
der modernen Produktion global organisieren, können sie
wieder eine handlungsfähige Gegenmacht aufbauen. (Beitrag von
isw-Mitarbeiter Leo Mayer beim Europäischen Sozialforum in London)
von Leo Mayer (September 2004)
Die Drohung und die Praxis der Verlagerung von Arbeitsplätzen ins
Ausland hat die Gewerkschaften in die Defensive gebracht. Aus
dieser Defensive können sie nur herauskommen, wenn sie
den Kampf gegen die neoliberale Hegemonie aufnehmen und
versuchen, die politischen Rahmenbedingungen grundsätzlich
zu verändern. (Beitrag von isw-Mitarbeiter Leo Mayer auf der
Internationalen Wissenschaftlichen Konferenz in Trier)
Hartz IV: Armut per Gesetz – weg damit!
8-seitiges Infoflugblatt (August 2004)
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Die Weiterverbreitung dieses Materials auf den Montagsdemos und allen
anderen Aktionen gegen Hartz IV und Agenda 2010 ist sehr erwünscht!
Zu Hartz IV und den weiteren "Reformen" siehe
grafikdienst 10
"Wegweiser durch den Reform-Dschungel"
Das Dritte Reich ging – aber die Reichen blieben und mit ihnen
ihre Handlanger in Medien, Erziehung und Politik. Und wieder –
diesmal im Gewand der Europäischen Union – strebt Deutschland
den Rang einer Weltmacht an.
Conrad Schuhler: Referat vor dem Wirtschaftsforum der SPD in
München – 29.6.2004
Wegen des hohen Lohnniveaus und des kostspieligen Sozialsystems
seien Deutschlands Arbeitsplätze nicht mehr wettbewerbsfähig –
so die Propagandaformel der neoliberalen Wirtschaftspolitik. Das
Gegenteil ist wahr – wegen der geringen Arbeitnehmerentgelte bei
hoher Arbeitsproduktivität ist Deutschland nicht nur Weltmeister
im Export, sondern auch internationaler Spitzenreiter bei den
Exportüberschüssen. Warum hängt Deutschland dann im Wachstum
hinter den USA und anderen zurück – und warum verlagern dann
deutsche Unternehmen zunehmend Arbeitsplätze und Produktion
ins Ausland?
von Leo Mayer – Juli 2004
Mit der Drohung, seine Handy-Produktion nach Ungarn zu verlagern,
hat der Siemens-Konzern die IG Metall zu Zugeständnissen in
der Arbeitszeit und Entlohnung erpresst. Siemens hat damit die
Tür aufgestoßen zu ähnlichen und noch darüber hinaus gehenden
Regelungen im ganzen Land. Eine Niederlage der Gewerkschaft auf
der ganzen Linie – aber kein Grund zur Resignation.
Vortrag von Franz Garnreiter
"Was Private genauso gut oder besser können als der Staat, müssen
Private machen." Nach diesem Imperativ des CDU-Vorsitzenden von
Nordrhein-Westfalen Rüttgers werden die Sektoren der sozialen
Versorgung aus der öffentlichen Hand in die Regie privater
Konzerne überführt. Aber sind diese Konzerne tatsächlich
effektiver als öffentliche Versorgungseinrichtungen? Und können
wir es wollen, dass alle Bereiche des menschlichen Lebens, von
der Bildung bis zur Gesundheit, "kommodifiziert", nur noch als
Ware per kaufkräftiger Nachfrage bedient werden?
(download als pdf (348 kB))
Conrad Schuhler, Januar 2004
2003
Conrad Schuhler: Redebeitrag beim Hearing zum Irak-Krieg München 12.12.2003
Leo Mayer:
Redebeitrag bei der Tagung der Marx-Engels-Stiftung "Imperialistische
Kriegspolitik und Staats- und Demokratiefragen heute",
5./6. Juli 2003
Globalisierung und Krieg – Thesen zur politischen Ökonomie
des "Kriegs gegen den Terror"
Leo Mayer, Fred Schmid, Conrad Schuhler
Der von der US-Regierung erklärte "Krieg gegen den Terror",
insbesondere die Aggression gegen den Irak, haben in der Friedens- und
globalisierungskritischen Bewegung eine Reihe von Fragen aufgeworfen:
Fragen nach dem Zusammenhang zwischen dem Fortgang neoliberaler
Globalisierung und militärischen Aktionen der Metropolen gegen die
Dritte Welt; Fragen nach dem Wesen des heutigen Imperialismus sowie
nach den Ursachen und dem Charakter der Konflikte zwischen den USA und
den EU-Hauptmächten Frankreich und Deutschland. Schließlich Fragen
nach den Perspektiven und Aufgaben der Friedens-, Sozial- und
globalisierungskritischen Bewegung.
Mit den vorliegenden Thesen wollen wir einen Diskussionsbeitrag zu den
angeschnittenen Problemen leisten. Auf Anregungen und auch Kritik sind
wir gespannt.
Entsprechend der Natur von Thesen haben wir auf tiefer gehende Analysen
und detaillierte Fakten verzichtet. Wir verweisen in diesem
Zusammenhang auf einschlägige isw-Publikationen – zu dieser
Problematik vor allem auf
isw-forschungshefte 1 "Macht der Multis",
die
isw-reports Nr. 40 "Welt-Sheriff NATO",
Nr. 42 "Verbrechen Wirtschaft",
Nr. 46 "Abschwung oder Absturz?",
Nr. 49 "Krise und Krieg",
Nr. 52 "Globalisierung und Gewerkschaften",
Nr. 56 "Militärmacht Europa";
auf das isw-spezial 15 "Krieg ums Erdöl",
die isw-wirtschaftsinfos Nr. 34 "Pleite des Kapitalismus"
und Nr. 35 "Bilanz 2002 – Ausblick 2003"
und auf die isw-information "Wie die Globalisierung zur globalen
Wirtschaftskrise führt".
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13 Thesen
Wie die Globalisierung zur globalen Wirtschaftskrise führt – Thesen
Leo Mayer, Fred Schmid, Conrad Schuhler
Noch zu Beginn des Jahrtausends erklärten Wissenschaftler, Propagandisten
und Politiker des Kapitalismus triumphierend, mit dem Konjunktur-
und Krisenzyklus der kapitalistischen Ökonomie sei es ein für alle mal
vorbei. Die Wachstumslinie der Neunziger Jahre werde sich ungebrochen
fortsetzen, High Tech, New Economy, weltweite Produktion und Finanzmärkte
würden für stetes und schnelles Wachstum sorgen. Dann kam der Crash an
den Börsen, New und Old Economy gingen auf Krisenkurs, Profitwarnungen,
Bilanzfälschungen, Pleiten waren und sind an der Tagesordnung. Bereits
2001 steckten die Hauptmächte der Triade – USA, Deutschland, Japan
– in einer Rezession und mit ihnen die von ihnen dominierte globale
Wirtschaft. Die Hoffnungen auf eine schnelle Kehrtwende haben sich längst
zerschlagen; jedermann weiß, der globalen Wirtschaft droht eine länger
anhaltende Stagnation, wenn nicht gar Deflation und Depression. Der
globale Kapitalismus hat nicht nur mit seinen kriminellen Qualitäten
einen "Kulturschock" ausgelöst, wie New York Times und Süddeutsche
Zeitung formulierten, er erweist sich auch ökonomisch als längerfristig
leistungsschwach, als ein System der Krise. Diesen Charakter verdankt
er seiner grundsätzlichen Struktur, deren Krisencharakter durch die
neoliberale Globalisierung noch erheblich vertieft wurde.
13 Thesen
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Referat von Renate Münder, ver.di-Veranstaltung 9. Mai 2003
Leo Mayer
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