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Der spekulationsgetriebene Boom in den USA hat ein jähes Ende
gefunden. Seit März 2000 haben die Aktionäre an den New Yorker
Börsen über fünf Billionen Dollar verloren, mehr als die Hälfte des
Bruttoinlandsprodukts. Wallstreet-Profis sprechen von der "ersten
Rezession des Informationszeitalters". Der isw-Beitrag "USA: Nach
dem Boom" untersucht die Faktoren des Niedergangs und die Chancen von
Präsident Bush und Notenbankpräsident Greenspan, mit einer konzertierten
Fiskal- und Geldpolitik die Konjunktur wieder anzukurbeln. Fazit:
Die USA stecken in einer strukturellen Krise, aus der sie nur langsam
wieder herausfinden können. In weiteren Kapiteln (Crash-Kurs in der
Automobilindustrie / Euro-Zug: Ohne Lok auf Talfahrt / Japan: Kein Ausweg
aus der Krise? / Ostasien: Tiger auf wackeligen Beinen / Lateinamerika -
mit dem Latein am Ende? / Weltfinanzmärkte und realwirtschaftliche Krisen)
werden die Krisenpotentiale in anderen Regionen der Weltmarkt-Triade
untersucht und der Frage nach den Interdependenzen nachgegangen.
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