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Die Zeitungen sind gefüllt mit Krankheits- und Todesberichten von
HighTech-Firmen. Offensichtlich ist der Technologiesektor also doch nicht
immun gegen zyklische Abschwünge. Was ist schief gegangen? Ist die oft
ausgerufene Informationsgesellschaft schon zu Ende, bevor sie richtig
gestartet ist? Erstickt der Technologiesektor an seiner eigenen Arroganz,
an seinem eigenen Tempo? Daran, dass alle 6 bis 18 Monate eine neue,
angeblich revolutionäre Technologie vermarktet wird, die unser gesamtes
Leben verändern soll? Welche Rolle spielt die Informationstechnologie
inzwischen für die Gesamtwirtschaft, und zieht der Technologiesektor
jetzt die Gesamtwirtschaft in den Abwärts-Strudel? Und schließlich:
Was bleibt übrig von all dem Neuen, das das Internet-Zeitalter bringen
sollte? Beispielsweise, dass die kleinen, schnellen Firmen die großen,
langsamen Konzerne verdrängen, oder dass das künftige Wirtschaften vor
allem in der Verarbeitung von Information und nicht mehr in der Erstellung
handfester Produkte und Dienste besteht?
Der Autor Wolfgang Müller hat lange als Softwareentwickler und Trainer
in amerikanischen IT-Konzernen gearbeitet. Seit zwei Jahren ist er bei
der IG Metall Bayern zuständig für Siemens und die IT-Branche
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