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isw-report 62
Juli 2005
44 Seiten
1,00 Euro
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Die in isw-report 62 versammelten Texte geben die Referate wieder, die auf dem 13. isw-forum im Frühjahr 2005 in München gehalten wurden. Das Forum widmete sich den neueren Entwicklungen, den Perspektiven in der Arbeit und dem Kampf um die Arbeit.

  • Oskar Negt, emeritierter Professor für Soziologie an der Universität Hannover: Arbeit und menschliche Würde und die Aufgaben der Gewerkschaften
  • Dieter Sauer, Professor für Soziologie an der Universität Jena und Mitarbeiter am Institut für sozialwissenschaftliche Forschung: Arbeit unter (Markt-) Druck
  • Tatjana Fuchs, Soziologin am Internationalen Institut für empirische Sozialforschung und Mitarbeiterin beim isw: Perspektiven in der Arbeit. Was ist gute Arbeit? – Anforderungen aus der Sicht von Beschäftigten
  • Klaus Pickshaus, Leiter der Abteilung Arbeits- und Gesundheitsschutz beim Vorstand der IG Metall: Gute Arbeit – Die Kampagne der IG Metall
  • Margret Mönig-Raane, stellvertretende Vorsitzende von ver.di: Wem gehört die Zeit? – Die arbeitszeitpolitische Initiative von ver.di

Deutlich wurde in den Vorträgen und in den Diskussionsbeiträgen, dass Arbeit, deren Qualität, Organisation und Verteilung, von zentraler Bedeutung für die individuelle Lebensqualität und für die gesellschaftliche Entwicklung ist. Etliche gesellschaftspolitische Entwicklungen – wie wachsende Ängste und Aggressionen – aber auch emanzipatorische Potenziale können nicht unabhängig von der Entwicklung von Arbeit begriffen werden. Dabei ist unter Arbeit durchaus mehr zu verstehen als erwerbsförmig organisierte Arbeit. Dennoch bleibt Erwerbsarbeit – auf Grund ihrer materiellen Bedeutung, ihrer hochgradigen Arbeitsteiligkeit, ihrer hierarchischen Organisation, ihrer Verbundenheit mit dem technisch-organisatorischen Fortschritt und letztlich auch wegen ihres widerspenstigen Potenzials – in ihrer Bedeutung für den Einzelnen und die Gesellschaft zentral.

Editorial (pdf, 40 kB)


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