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Die in isw-report 62 versammelten Texte geben die Referate wieder, die
auf dem 13. isw-forum im Frühjahr 2005 in München gehalten wurden. Das
Forum widmete sich den neueren Entwicklungen, den Perspektiven in der
Arbeit und dem Kampf um die Arbeit.
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Oskar Negt, emeritierter Professor für Soziologie an
der Universität Hannover: Arbeit und menschliche Würde und die Aufgaben
der Gewerkschaften
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Dieter Sauer, Professor für Soziologie an der Universität
Jena und Mitarbeiter am Institut für sozialwissenschaftliche Forschung:
Arbeit unter (Markt-) Druck
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Tatjana Fuchs, Soziologin am Internationalen Institut
für empirische Sozialforschung und Mitarbeiterin beim isw: Perspektiven
in der Arbeit. Was ist gute Arbeit? – Anforderungen aus der Sicht
von Beschäftigten
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Klaus Pickshaus, Leiter der Abteilung Arbeits- und
Gesundheitsschutz beim Vorstand der IG Metall: Gute Arbeit –
Die Kampagne der IG Metall
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Margret Mönig-Raane, stellvertretende Vorsitzende von
ver.di: Wem gehört die Zeit? – Die arbeitszeitpolitische Initiative
von ver.di
Deutlich wurde in den Vorträgen und in den Diskussionsbeiträgen,
dass Arbeit, deren Qualität, Organisation und Verteilung, von
zentraler Bedeutung für die individuelle Lebensqualität und für die
gesellschaftliche Entwicklung ist. Etliche gesellschaftspolitische
Entwicklungen – wie wachsende Ängste und Aggressionen – aber auch
emanzipatorische Potenziale können nicht unabhängig von der Entwicklung
von Arbeit begriffen werden. Dabei ist unter Arbeit durchaus mehr
zu verstehen als erwerbsförmig organisierte Arbeit. Dennoch bleibt
Erwerbsarbeit – auf Grund ihrer materiellen Bedeutung, ihrer hochgradigen
Arbeitsteiligkeit, ihrer hierarchischen Organisation, ihrer Verbundenheit
mit dem technisch-organisatorischen Fortschritt und letztlich auch wegen
ihres widerspenstigen Potenzials – in ihrer Bedeutung für den Einzelnen
und die Gesellschaft zentral.
Editorial (pdf, 40 kB)
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