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isw-report 66
Juni 2006
52 Seiten
4 Euro
zzgl. Versand
 
 

Es gibt keine Alternative, sagen die neoliberalen Propagandisten, man müsse die "Sachzwänge" des Marktes exekutieren. Der vorliegende Report räumt mit dieser inhumanen Propaganda auf. Er stellt fest, dass "die Sache", die Menschen immer mehr ins soziale Elend stürzt und die Gesellschaft auseinander sprengt, von der neoliberalen Herrschaft selbst festgelegt worden ist: dass nämlich der private Höchstprofit zum Maßstab von Wirtschaft und Gesellschaft erhoben wurde.

Die AutorInnen stellen eine andere "Sache" in den Mittelpunkt: die Würde und den Anspruch der Menschen auf ein selbstbestimmtes, sinnvolles und sicheres Leben in der Arbeits- und der ganzen Lebenswelt. Sie untersuchen die Gründe für die Demontage des Sozialstaates und die noch anhaltende Hegemonie des globalen Kapitals.

Es werden Vorschläge gemacht, welche konkreten wirtschafts- und sozialpolitischen Alternativen durchzusetzen sind. Es erweist sich, dass jede substantielle Verbesserung der sozialen Qualität der Gesellschaft Eingriffe in die heute fast unumschränkte Herrschaft des Kapitals in der Wirtschaft bedingt. Eine bessere Welt ist möglich, aber nur, indem sie gegen die Funktionslogik des globalen Kapitals erkämpft wird.

Inhaltsverzeichnis (pdf, 28 kB)
Editorial (pdf, 28 kB)


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