Es gibt keine Alternative, sagen die neoliberalen Propagandisten,
man müsse die "Sachzwänge" des Marktes exekutieren. Der vorliegende
Report räumt mit dieser inhumanen Propaganda auf. Er stellt fest, dass
"die Sache", die Menschen immer mehr ins soziale Elend stürzt und die
Gesellschaft auseinander sprengt, von der neoliberalen Herrschaft selbst
festgelegt worden ist: dass nämlich der private Höchstprofit zum Maßstab
von Wirtschaft und Gesellschaft erhoben wurde.
Die AutorInnen stellen eine andere "Sache" in den Mittelpunkt: die Würde
und den Anspruch der Menschen auf ein selbstbestimmtes, sinnvolles und
sicheres Leben in der Arbeits- und der ganzen Lebenswelt. Sie untersuchen
die Gründe für die Demontage des Sozialstaates und die noch anhaltende
Hegemonie des globalen Kapitals.
Es werden Vorschläge gemacht, welche konkreten wirtschafts- und
sozialpolitischen Alternativen durchzusetzen sind. Es erweist sich, dass
jede substantielle Verbesserung der sozialen Qualität der Gesellschaft
Eingriffe in die heute fast unumschränkte Herrschaft des Kapitals in
der Wirtschaft bedingt. Eine bessere Welt ist möglich, aber nur, indem
sie gegen die Funktionslogik des globalen Kapitals erkämpft wird.
Inhaltsverzeichnis (pdf, 28 kB)
Editorial (pdf, 28 kB)
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