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isw-report 68
Dezember 2006
40 Seiten
3,50 Euro
zzgl. Versand
 
 

Die deutschen Firmen intensivieren die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland – sei es, indem sie bisher im Inland getätigte Geschäftsprozesse ins Ausland "outsourcen", sei es, dass sie neue Investitionen in erster Linie im Ausland vornehmen. Jahr für Jahr wachsen die Auslandsanteile an Umsatz und Beschäftigung.

Wie weit sind davon nach wie vor Industriearbeitsplätze; betroffen, die im Mittelpunkt der ersten Verlagerungswelle standen? Verändert sich der Schwerpunkt jetzt hin zu den höher qualifizierten Angestelltentätigkeiten? "Als der Kapitalismus digital wurde, waren die ersten Betroffenen die Produktionsarbeiter. Jetzt ist mit der Verlagerung von Ingenieurstätigkeiten die Mittelklasse im Feuer. Das ist eine reale Krise für einen großen Teil der Gesellschaft.", so der Autor Wolfgang Müller, langjähriger Leiter des Siemens-Teams der IG Metall.

Wer sind die Haupttreiber und Profiteure von Verlagerungen? Was sind die bevorzugten Verlagerungsziele der Konzerne? Welche Auswirkungen haben die Verlagerungen auf den Arbeitsmarkt und die Situation der Beschäftigten in den "Heimat"-Ländern der Konzerne und in den Zielländern der Verlagerungen?

Für die bevorstehenden Kämpfe um eine an den Bedürfnissen der Gesellschaft orientierte Wirtschaftsstrategie liefert der vorliegende Report wesentliche Einsichten und mögliche Alternativen.

Inhaltsverzeichnis (pdf, 36 kB)
Editorial (pdf, 32 kB)
Einleitende Thesen (pdf, 32 kB)


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