Die deutschen Firmen intensivieren die Verlagerung von Arbeitsplätzen
ins Ausland – sei es, indem sie bisher im Inland getätigte
Geschäftsprozesse ins Ausland "outsourcen", sei es, dass sie neue
Investitionen in erster Linie im Ausland vornehmen. Jahr für Jahr wachsen
die Auslandsanteile an Umsatz und Beschäftigung.
Wie weit sind davon nach wie vor Industriearbeitsplätze; betroffen,
die im Mittelpunkt der ersten Verlagerungswelle standen? Verändert
sich der Schwerpunkt jetzt hin zu den höher qualifizierten
Angestelltentätigkeiten? "Als der Kapitalismus digital wurde, waren die
ersten Betroffenen die Produktionsarbeiter. Jetzt ist mit der Verlagerung
von Ingenieurstätigkeiten die Mittelklasse im Feuer. Das ist eine reale
Krise für einen großen Teil der Gesellschaft.", so der Autor Wolfgang
Müller, langjähriger Leiter des Siemens-Teams der IG Metall.
Wer sind die Haupttreiber und Profiteure von Verlagerungen? Was sind
die bevorzugten Verlagerungsziele der Konzerne? Welche Auswirkungen
haben die Verlagerungen auf den Arbeitsmarkt und die Situation der
Beschäftigten in den "Heimat"-Ländern der Konzerne und in den Zielländern
der Verlagerungen?
Für die bevorstehenden Kämpfe um eine an den Bedürfnissen der
Gesellschaft orientierte Wirtschaftsstrategie liefert der vorliegende
Report wesentliche Einsichten und mögliche Alternativen.
Inhaltsverzeichnis (pdf, 36 kB)
Editorial (pdf, 32 kB)
Einleitende Thesen (pdf, 32 kB)
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