 |
|
Im ersten Teil werden die vier "Bubbles" der letzten zehn Jahre
untersucht, die Bildung spekulativer Blasen und deren unausweichliches
Platzen bei der Krise der "Emerging Markets", der "New Economy",
der Hypothekenkrise und der aktuellen Aufblähung der Energie- und
Nahrungsmittelpreise. Nach der Klärung einiger zentraler Grundbegriffe
der marxistischen Theorie des Finanzkapitals wird im zweiten
Kapitel die Herausbildung des modernen Finanzkapitals beschrieben und
analysiert. Woher kommen die gewaltigen Geldmassen, die zur Aufblähung
der Finanzmärkte und zu ständig größeren Spekulationsblasen führen? Wie
wirkt sich die "Dominanz der Finanzmärkte" auf die Realwirtschaft
aus? Welche Rolle spielen die Banken, die Institutionellen Anleger? Wie
funktionieren neue Institutionen wie Hedgefonds und Private Equity
Fonds? Welche Konsequenzen hat die wachsende Transnationalität des
Finanzkapitals und die Herausbildung globaler Parameter für Profitziele
und Unternehmensstrategien?
Jede sinnvolle Alternative muss in dieses System eingreifen. Damit beschäftigt sich das letzte Kapitel. Die Angebote der "Selbstreinigung" des Banken- und Aufsichtssystems werden untersucht und zurückgewiesen. Als "neue Grundpfeiler" werden vorgestellt die Neuverteilung von Einkommen und Vermögen, die Neuverteilung der Arbeit und die Neuverteilung der Macht, d.h. vor allem die Vergesellschaftung der Banken und die Demokratisierung der Wirtschaft.
Inhalt (pdf, 36 kB)
Editorial (pdf, 28 kB)
Rezensionen:
jw junge Welt 20. Oktober 2008 (pdf, 72 kB)
SoZ – Sozialistische Zeitung Nr. 11, November 2008 (pdf, 68 kB)
Zurück zur Übersicht
Home
|