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Vom Crash auf den Finanzmärkten zur Rezession der Realwirtschaft, von da zur Weltwirtschaftskrise, scharf am Rand der Depression oder schon darüber – die wirtschaftliche Entwicklung findet immer mehr als rasante Talfahrt statt. Die Gründe für die Krise sind "sytemisch", sagen fast alle, von der Bundesregierung über die "Wirtschaftsweisen" bis zu Attac und marxistischen Kritikern. Darunter verstehen die verschiedenen Gruppen höchst verschiedenes. Für viele geht es nur um "Exzesse" des Systems, würde man diese beschneiden, hätte man einen geläuterten, einen besseren Kapitalismus denn je.
Wir führen in diesem Heft den Nachweis, dass die Gründe für die Krise und ihre katastrophalen Folgen nicht in irgendwelchen "Exzessen" zu suchen sind, sondern in den Grundlagen des Systems, in der Struktur des Kapitalismus stecken. Ein System, das seine Produktionsweise danach richtet, ob es den "Investoren", den Kapitalisten, Profit bringt oder nicht, ist in höchstem Maße untauglich für die Anforderungen der Gegenwart.
In diesem Report untersuchen wir den "global synchronen Abschwung" als die allgemeine Strukturkrise des modernen Kapitalismus. Was taugen die Sanierungsprogramme, die von den neoliberalen Eliten weltweit in Gang gesetzt werden? Wie kommt es, dass der Neoliberalismus zwar gescheitert ist, aber seine Eliten nach wie vor im Sattel sitzen? Welche Potenzen, welche Alternativen hat der Kapitalismus noch? Wie weit reichen die Konzepte, die einen anderen, "besseren" Kapitalismus wollen?
Eine wirkliche Lösung liegt jenseits des kapitalistischen Systems. Wir bieten Vorschläge an, wie wir dort hingelangen.
Inhalt (pdf, 36 kB)
Editorial (pdf, 28 kB)
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