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Im Februar 2001 gab der neue US-Verteidigungsminister Rumsfeld
die Entscheidung seiner Regierung für den Aufbau einer nationalen
Raketenabwehr NMD bekannt - und damit den Startschuss für einen neuen,
gigantischen Rüstungswettlauf. Begründet wird dieser Einstieg in die
Weltraumrüstung mit den sog. "Schurkenstaaten", vor denen man sich
schützen müsse. Tatsächlich geht es darum, in diesen und anderen Ländern
intervenieren zu können, ohne einen Gegenschlag befürchten zu müssen. Die
gravierendsten Auswirkungen wird NMD auf das Verhältnis zu Russland und
China haben. Das Konzept der "gesicherten gegenseitigen Vernichtung"
soll einer "gesicherten einseitigen Vernichtung" weichen. Bestehende
Rüstungskontrollverträge wirken da nur hinderlich. Der Autor Jürgen
Wagner stellt die verheerenden Folgen dieser amerikanischen Politik
dar und zeigt auf, wo die US-Pläne möglichweise auf Widerstand stoßen
werden.
isw-spezial 14 wird herausgegeben in Zusammenarbeit mit
IMI e.V.
(Informationsstelle Militarisierung)
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