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  isw-spezial 19
November 2005
34 Seiten
1 Euro
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Nach der Selbstauflösung der UdSSR und des Warschauer Paktes sprachen viele vom "Ende der Geschichte", von einem kapitalistischen Weltfrieden, in dem für Krieg und Rüstung kein Platz mehr war. Aus der "Friedensdividende" aber wurde nichts. An die Stelle des Bedrohungsszenarios "klassischer" Kriege zwischen Staaten oder Blöcken ist eine neue Kriegsstrategie mit einem neuen Sicherheitsbegriff getreten. Als Gefahr für die Sicherheit werden nun "missratene" Staaten angesehen, für deren Entwaffnung und Demokratisierung nach westlichem Muster angeblich "humanitäre" Einsätze notwendig wären. Die neuen Sicherheitsstrategien der USA – "Krieg gegen den Terror" – ebenso wie der EU sind auf solche kontinuierliche weltweite Einsätze ausgerichtet, die in letzter Konsequenz auf die Errichtung eines globalen Polizeistaates hinauslaufen, in dem das Machtmonopol in den Händen der USA und anderer westlicher Großmächte liegt. Das isw-spezial setzt sich kritisch mit dem moralischen Anspruch westlicher Kriegspolitik und deren Umsetzung in der Praxis auseinander. Besonderes Augenmerk liegt auf der massiven Verquickung vormals rein ziviler Konfliktbearbeitung mit militärischen Aspekten.


Einleitung als pdf (68 kB)


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