Wir fahren nach Florenz!

  • Nein zu Sozialabbau, Rassismus und Krieg
  • Für ein Europa des Friedens, der Demokratie, der sozialen Gerechtigkeit und der Völkerverständigung
  • Eine andere Welt ist möglich
  • Ein anderes Europa auch!

Eine neue Bewegung beunruhigt Regierende und Finanzmanager in Europa. Es ist die Protestbewegung gegen den Abbau sozialer, demokratischer und gewerkschaftlicher Rechte, gegen Krieg und Rassismus.

Im März demonstrierten Hunderttausende in Barcelona „Gegen das Europa des Kapitals und des Krieges“. Im selben Monat demonstrierten Millionen Menschen in Rom gegen Berlusconi und für Gewerkschaftsrechte. In Frankreich gingen nach dem Wahlerfolg von Le Pens faschistischer Front National Millionen auf die Straße. Im Juni setzten sich die spanischen Gewerkschaften mit einem Generalstreik gegen den Abbau von sozialen Rechten zur Wehr. Mit der Demonstration in Berlin gegen die Kriegspolitik des US-Präsidenten im Mai und der Streikwelle im Sommer diesen Jahres nehmen die Proteste auch in Deutschland Form an.

Diese europäische Protestbewegung ist Teil der weltweiten Bewegung gegen die Auswirkungen der neoliberalen Globalisierung und gegen die Unterwerfung der Welt unter die Profitlogik der Konzerne.

Nach dem Weltsozialforum in Porto Alegre/Brasilien Anfang diesen Jahres schafft nun das Europäische Sozialforum der europaweiten Bewegung eine Plattform zur Diskussion und Artikulierung ihrer Forderungen. Nationale und kulturelle Vielfalt einerseits und ein gemeinsames politisches Ziel andererseits – nämlich ein Europa des Friedens, der Ökologie und der sozialen Gerechtigkeit – bestimmen den Charakter des Europäischen Sozialforums. Hieraus entsteht eine neue Dynamik der europaweiten Protestbewegung.

Auf Diskussionsveranstaltungen, in kulturellen Veranstaltungen, in Workshops und Seminaren lernen wir einander kennen und lernen voneinander. Es ist eine Chance, mit Aktiven der globalisierungskritischen Bewegung aus ganz Europa zusammenzukommen und Netzwerke zur Ausweitung des Widerstandes zu schaffen. Es ist eine faszinierende Möglichkeit, die kulturelle Vielfalt, den Ideenreichtum, die Lebendigkeit und Lebensfreude dieser jungen Bewegung kennenzulernen und daran teilzuhaben. Florenz, die Kulturmetropole in der Toskana bietet dazu den passenden Rahmen.

Lasst uns die Forderung „Her mit dem schönen Leben“, der wir am 14. September in Köln vielfältigen Ausdruck verleihen, über die Grenzen unseres Landes nach Florenz tragen!

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