Spenden für Medien-Forschungsprojekt

2009 | Björn Seibert, Flickr | CC BY-NC-ND 2.0

Eine Gruppe kritischer Wissenschaftler widmet in einem vom isw-Institut initiierten Forschungsprojekt einer längst überfälligen Analyse der heutigen, sagen wir ideologischen Gewissensüberprüfung und ideologischen Ausrichtung des Journalismus.

Vor dem Hintergrund ihres Forschungsschwerpunktes der kritischen politischen Ökonomie der Medien richtet sich die Untersuchung der Kommunikationsforscher auf eine wissenschaftliche Beweisführung der heutigen Praktiken im Journalismus durch die marktbeherrschenden Medienanstalten: finale Freigabe der verfassten Artikel durch Chefredakteure und Medienbesitzer resp. Ihrer etablierten Kontrollinstanzen.

Eine zentrale These der kritischen Wissenschaftler lautet, dass die viel beschworene Meinungsvielfalt in den zumeist stramm neoliberal ausgerichteten medialen Großunternehmen am Gateway der Gesinnungschecker endet.

Bei den meisten als Familienbetriebe geführten Medienunternehmen Deutschlands handle es sich um Unternehmen, die nach der Logik der kapitalistischen Produktionsweise agieren. Der relevante, zugrunde liegende Widerspruch bestehe in der idealisierten Rolle der Presse als demokratische Institution und ihrer ökonomischen Fundierung im Privateigentum.

Im Sinne der kritischen Kommunikationsforschung ist damit das zentrale Ziel des Forschungsprojektes die spezielle Position und Bedeutung von Medien unter der kapitalistischen Produktionsweise und den zugrundeliegenden Eigentumsstrukturen aufzuzeigen. Konkrete Aussagen über die Existenz von Eigentums- und damit Machtverhältnissen im deutschen Medienmarkt sollen dazu ergänzend getroffen werden.

Wir bitten um finanzielle Unterstützung des Forschungsvorhabens durch Ihre Spende.

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