Liebe LeserInnen des isw-Newsletters,

wir beginnen unseren Newsletter diesmal mit einem Text von Hermann Kopp zum Tod von Peter Strutynski. Peter war ein Leser der isw-Schriften, ein Freund von uns und öfter auch ein Referent auf isw-Foren. In der Friedens- und Konfliktforschung war er über Jahrzehnte eine Kraft, die nicht zu ersetzen ist.

Die Themen-Artikel befassen sich mit dem Schwenk, den der Westen in seiner Syrien-Politik einzuschlagen beginnt; mit der verlogenen Flüchtlingspolitik unseres Landes; mit der Lage in Griechenland nach dem Wahlsieg von Syriza; mit VW, das sich als Großbetrüger des Exportweltmeisters Deutschland erweist; und mit den neuesten Märchen aus Berlin und Brüssel zum TTIP-Abkommen.

Wir weisen hin auf die Veranstaltung zum 25jährigen Bestehen des isw am 28.11., zu der wir alle Leserinnen und Leser herzlich einladen.

Am 10. Oktober sehen wir uns in Berlin bei der Demonstration eines einmalig breiten Bündnisses gegen TTIP und CETA. Das isw ist mit einem Informationsstand vertreten. Wer irgend kann, sollte helfen, diese Demo zu einem Massenereignis zu machen, an dem die politischen Eliten nicht mehr vorbei können.

Mit den besten Grüßen

Ihre isw-Redaktion

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Kommentare & Beiträge

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Zum Tod Peter Strutynskis

Hermann Kopp - Zum Tod Peter Strutynskis

In der Nacht zum 27. September ist Peter Strutynski im Alter von 70 Jahren gestorben.

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Fred Schmid - Syrien: Angewiesen auf Putin und Assad

Langsam dämmert es auch den westlichen Politikern: Im Syrienkrieg gibt es keine Konfliktlösung an Assad und Putin vorbei oder gar gegen sie.

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Der Kampf geht weiter! Griechenland und die Linke in Europa
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Über das jüngste TTIP-Märchen aus Brüssel

Conrad Schuhler - Über das jüngste TTIP-Märchen aus Brüssel

Das jüngste Märchen aus Berlin und Brüssel: Investor-Staat-Klageverfahren stünden nicht mehr zur Debatte – man würde sich auf öffentliche Gerichtsverfahren einigen.

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Claus Schreer - Das Recht der Flüchtlinge, zu kommen und zu bleiben.

Als im April die Bilder der im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge um die Welt gingen, schrieb Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung: “Die EU hätte die Möglichkeit und die Mittel, die Flüchtlinge zu retten, aber man lässt sie ertrinken, ihr Tod wird hingenommen ... er soll abschreckend auf andere Flüchtlinge wirken. Diese Union ist eine tödliche Union“.

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VW – die Vorzeige-AG des Exportweltmeisters ein Rundum-Betrüger

Conrad Schuhler - VW: die Vorzeige-AG des Exportweltmeisters ein Rundum-Betrüger

„300 Prozent Profit, und es existiert kein Verbrechen, dass das Kapital nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des Galgens.“ Nein, das sagte nicht die vielbeschäftigte Justizministerin der USA, sondern Karl Marx.

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Veranstaltung: 25 Jahre isw!

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Im Herbst diesen Jahres wird das isw 25 Jahre alt, das muss gefeiert werden!

Hier finden Sie eine Einladung zur Jubilarfeier.

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ISW-Spendenkampagne auf der Zielgeraden – aber noch längst nicht im Ziel

15.000 Euro an Spenden müssen 2015 an das ISW fließen, damit wir unsere Arbeit wie gewohnt fortsetzen können: gründliche Fakten und Wertungen der aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen – strikt vom Standpunkt menschlicher Gleichheit und Solidarität – keine Zuwendungen von Parteien oder Unternehmen oder Wirtschaftsverbänden – auf der Höhe der wissenschaftlichen und politischen Diskussion.

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