Liebe Leserinnen und Leser des isw-Newsletter!

Dieses Mal steigen wir ein mit einem für uns und hoffentlich auch für Sie freudigen Ereignis: Am 28.11. feiert das isw seinen 25-jährigen Geburtstag. Wenn wir Sie bei unserem kleinen Fest begrüßen können, würden wir uns sehr freuen. Zum Ereignis veröffentlichen wir einen Sonder-Report, dessen Autoren und Inhalte wir heute schon in aller Kürze vorstellen.

Ausführlicher wenden wir uns der anschwellenden Propaganda gegen die Flüchtlinge zu. „Wir sind nicht das Sozialamt für die ganze Welt“, tönt Bayerns Ministerpräsident Seehofer. „Das Boot ist voll, mehr geht nicht“, dröhnt der Schlachtruf der Rechten durchs Land. Diese und andere Lügen und Vorurteile werden im Einzelnen widerlegt. Im Dezember wird das isw einen eigenen Report zur Flüchtlingsfrage vorlegen. In diesem Newsletter wird die Verantwortung der USA und ihrer Verbündeten für das Anschwellen der Flüchtlingsströme begründet.

Die 250.000 TeilnehmerInnen an der Protestdemo in Berlin gegen TTIP und CETA haben die TTIP-Strategen ins Mark getroffen. Seitdem ziehen sie ihre Propaganda für den „Freihandel“ in neue Höhen. Der nächste Testfall: Die Abstimmungen über CETA, das schon ausgehandelte Abkommen zwischen EU und Kanada. Dazu ein Bericht über die Forderung von DGB und kanadischen Gewerkschaften, CETA endgültig fallen zu lassen.

Neben weiteren aktuellen Themen – Lehren aus „Griechenland“, Deutschland wurden die Schulden erlassen, Griechenland gegenüber wird das Schuldenregime verschärft – wenden wir uns mit einem neuen Appell zu unserer Spendenkampagne an Sie. Wir sind noch einige Ziffern entfernt von unserem Ziel der 15.000 Euro. Bis zum Jahresende werden wir das gemeinsam erreichen.

Einen schönen Gruß

Ihre ISW-Redaktion 

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Kommentare & Beiträge

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25 Jahre Licht ins Dunkel
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Wider die Asyl-Lügen und Vorurteile
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DGB und kanadische Gewerkschaften fordern Ende für CETA
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"No, OXI!", übernommen von "Europe says OXI"
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Das Ziel 15.000 Euro für 2015 ist noch nicht erreicht: Wir brauchen einen kräftigen Endspurt

15.000 Euro Spenden haben wir als Ziel für 2015 ausgegeben. So viel brauchen wir, um unsere Arbeit als wissenschaftliches Institut für wirtschaftliche, soziale und ökologische Fragen fortsetzen zu können. Die wir leisten, völlig unabhängig von Spenden und Subventionen von Parteien oder Stiftungen oder staatlichen Instanzen oder jedweder Außenfinanzierung. Nützlich für Gewerkschafter, Betriebsräte, soziale Organisationen, für Bürgerinnen und Bürger, die anfangen, zu Akteuren in ihren eigenen Problemen zu werden. Von Problemen des „Freihandels“ über die Fragen von Rüstung und Kriegsgefahr bis hin zu Wohnungen und Flüchtlingen. Das ISW hat einen hohen Gebrauchswert für die alltäglich nötige politische Arbeit wie für die Bewältigung der gesellschaftlichen Aufgaben der großen politischen Kämpfe.

Wir finanzieren uns ausschließlich durch die Beiträge unserer AbonnentInnen und FörderInnen und unserer sonstigen LeserInnen. Und mit Hilfe ihrer Spenden. Bis Ende Oktober sind in diesem Jahr 12.950 Euro eingegangen. Das ist wunderbar, und wir bedanken uns herzlich. Doch müssen die letzten beiden Monate des Jahres noch genutzt werden, um das Ziel zu erreichen. Im August und September hat die Spendenbereitschaft etwas nachgelassen. Das hat auch mit der Jahreszeit zu tun. Doch nun wird es wieder kalt und arbeitsam, wir müssen wieder ans Vorsorgen denken. Vergessen Sie dabei das ISW nicht.

Herzlichen Gruß

Ihre isw-Redaktion

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Vorankündigung Sonderreport 2015: Wege aus dem Kapitalismus. Die Alternativen entfalten sich nur in sozialen Kämpfen

In diesem Jahr feiert das isw sein 25. Jubiläum. Dieser report soll als Jubiläumsreport verstanden werden, in dem eine Vielzahl internationaler Wissenschaftler und Publizisten sich der Frage widmen, wie und wo es aus dem Kapitalismus herausgeht.