Liebe isw-Leserinnen und Leser,

im Mittelpunkt unseres aktuellen Newsletters steht das de facto-Berufsverbot gegen unseren Mitarbeiter Kerem Schamberger. Kerem hat in diesem Jahr seinen Master in Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilian-Universität in München mit der Note 1.0 absolviert. Sein Professor hat ihm eine Stelle als Promotionsassistent angeboten. Seit vier Monaten liegen die Bewerbungsunterlagen der Universität unbeantwortet beim Verfassungsschutz, der damit den Einstellungstermin zum 1.10.2016 hat platzen lassen. In einem Interview erläutert Kerem den Sachverhalt und warum er keine Angst hat. Mit ihm bittet das ISW um die Solidarität aller Demokraten gegen dieses de facto-Berufsverbot, ein Überbleibsel aus der dunkelsten Zeit des Kalten Krieges.

Der Widerstand der Regionen Wallonien und Brüssel gegen CETA hat zu einem Anhang an das Abkommen geführt – was dies für die Bewegung des CETA-Widerstandes bedeuten kann, erläutert Leo Mayer.

Conrad Schuhler weist nach, dass die Quellen des Terrors im globalen Kapitalismus mit seinen Kriegen und dem von ihm verursachten sozialen Elend liegen. Charles Pauli zeigt, dass die Wohnungsmisere eine Folge der aktuellen Wohnungspolitik ist. Leo Mayer schildert seine Eindrücke vom Parteitag von Syriza.

Dann rufen wir wieder auf zu einem Spenden-Endspurt im Jahr 2016. Wir haben bis Ende Oktober zwei Drittel der Strecke zum Ziel zurückgelegt. Das Ziel von 15.000 Euro ist in Sichtweite. Wir sind guter Hoffnung.

Dass wir alle miteinander unverdrossen aktiv bleiben wünscht

die Redaktion des isw.

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Kommentare & Beiträge

„Ich persönlich habe keine Angst“. Interview mit Kerem Schamberger zu seinem Berufsverbot an der LMU
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Trotz Masterarbeitsnote 1.0 Verweigerung der Promotionsassistenz? - Solidarität mit Kerem Schamberger!
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Wallonien blieb stark! Der Kampf geht weiter!
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12siriza
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Wohnungsnot und Mieten: Pfusch am Bau
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Die Quellen des Terrorismus sind Ergebnis der vom Westen betriebenen Globalisierung
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Für dieses Jahr mussten wir uns erneut ein Spendenziel von 15.000 Euro setzen, um unsere Publikationen und Veranstaltungen zu finanzieren, ohne unsere Preise zu erhöhen. Bis Ende Oktober haben wir zwei Drittel (9.630 Euro) der angestrebten Spendensumme erreicht. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern.

Nun geht es in den Endspurt und wir sind hoffnungsvoll und zuversichtlich, dass wir mit Ihrer Hilfe auch in diesem Jahr unser Spendenziel erreichen.

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