Kommentare & Beiträge

Der Einfluss künstlicher Intelligenz auf unternehmerische Entscheidungen: Algorithmen auf dem Vormarsch

Marcus Schwarzbach: Der Einfluss künstlicher Intelligenz auf unternehmerische Entscheidungen: Algorithmen auf dem Vormarsch

Zu welchen Folgen das blinde Vertrauen in die Technik der künstlichen Intelligenz (KI) führen kann, beschreibt Marcus Schwarzbach in seinen Ausführungen zu den bereits häufig eingesetzten Algorithmen. Unternehmerische Personal-Entscheidungen werden auf der Basis mathematisch begründeter kausaler Zusammenhänge getroffen, ohne dass die sich bewerbende oder zu ersetzende Arbeitskraft persönlich in das Personalverfahren einbezogen würde.

Umkämpfte Halbzeitwahlen in den USA – hat Trump Grund zum Zittern?

Conrad Schuhler: Umkämpfte Halbzeitwahlen in den USA – hat Trump Grund zum Zittern?

Die am 6.November d. J. stattfindenden Kongress-Wahlen in den USA gelten für Demokraten und Republikaner gleichermaßen als eine Abstimmung über die Politik Trumps. Das Interesse der WählerInnen scheint nach Einschätzung von Conrad Schuhler weit über das übliche Maß hinaus sehr hoch zu sein; der Wahlausgang scheint trotz aller Mobilisierungen umstritten zu sein. Dennoch muss Trump nicht zittern.

Der Diesel-Kompromiss: weit weg von sozial-ökologischer Transformation

Willy Sabautzki: Der Diesel-Kompromiss: weit weg von sozial-ökologischer Transformation

Die bereits mehrmals wiederholten Dieselgipfel in Folge des sogenannten Diesel-Gates erbrachten unter dem Vorsitz von Angela Merkel nicht viel mehr als Lippenbekenntnisse. Willy Sabautzki kommt in seiner Analyse zu dem Ergebnis, dass die „Diesel-Einigung“ zwischen Bundesregierung und den verursachenden Automobilkonzernen zu keiner nachhaltigen Lösung der ansteigenden Luftverschmutzung in den deutschen Städten führen dürfte. 

Auf dem Weg zum IWF? Währungscrash in der Türkei

Axel Gehring: Auf dem Weg zum IWF? Währungscrash in der Türkei

Axel Gehring untersucht die seit langem anhaltende Talfahrt der türkischen Währung und belegt, dass die Türkei sich in einer manifesten Wirtschaftskrise befindet. Die von Recep Tayyip Erdoğan präferierte, von politischer Machtzentralisierung begleiteten expansiv-neoliberale Wirtschaftspolitik, beabsichtigt den Akkumulationsprozess zugunsten regierungsnaher Unternehmen zu stabilisieren. Die Risiken der einzelnen Unternehmen werden durch die hohe Arbeitslosigkeit und kaum höhere Reallöhne „sozialisiert“. Die AKP bemüht sich auf bilateraler Ebene um Direktinvestitionen. Der Gang zum IWF, der eine geforderte Strukturanpassung für Kreditzusagen zur Folge hätte, will die Erdogan-Regierung  bislang noch vermeiden.

Marcus Schwarzbach: Disruption - Zerstörerischer Angriff des Kapitals. Wie Unternehmen die Arbeitswelt durch die Digitalisierung verändern

Mit der sich ausweitenden Digitalisierung in den Unternehmen werden neue Formen der Arbeitsteilung, der fragmentierten Erbringung von Teilarbeitsleistungen etwa über den Einsatz von Internetplattformen und den Arbeitsbedingungen des Crowdorkings geschaffen. „Disruption“, die Zerstörung, Auslagerung und Neuzusammensetzung bisheriger Abläufe in den Unternehmen nimmt der Autor Marcus Schwarzenbach zum Anlass, um durch viele Beispiele zu belegen, wie die Umsetzung der Unternehmensstrategien bei der Ausweitung der Digitalisierung ein Aushöhlen von Arbeitnehmerinteressen und Zerstörung von Arbeitsplätzen bewirkt.

14 Thesen zur Rolle und Entwicklung Indiens

John Nelsen: 14 Thesen zur Rolle und Entwicklung Indiens

In Ergänzung zum bereits veröffentlichen  Indien-Report  respektive als Anreiz für ein vertiefendes  Beschäftigen mit Indien  fasst der Autor John P. Neelsen sein Resümee in Thesen zusammen: als drittgrößte Volkswirtschaft nimmt das Schwellenland  Indien mit seiner wachsenden Weltmarktintegration als Bestandteil des globalen Kapitalismus, der Bildung indischer Transnationaler Konzerne und  wachsendem Militärhaushalt  eine zunehmend bedeutende Schlüsselrolle im internationalen Machtgefüge ein.

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report 114

John Neelsen: report 114

Indien – Im System des globalen Kapitalismus

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Vorankündigung: report 115 - Globaler Wirtschaftskrieg. Der Aufstieg Chinas. Zerbricht der Westen?

Ein Autorenkollektiv des isw (Franz Garnreiter, Walter Listl, Charles Pauli, Fred Schmid und Conrad Schuhler) beleuchtet aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Verflochtenheit der Weltwirtschaft, aus der sich, gepaart mit der tagtäglichen Kriegsrhetorik einzelner Global Player eine gefährliche Konkurrenzentwicklung ergibt, die leicht zu einem „heißen“ globalen Wirtschaftskrieg eskalieren könnte.

Die USA, China, die EU und die Schwellenländer bilden die Hauptmenge der globalisierten Wirtschaft. Beherrschung des Welthandels, weltweite Investitionsinitiativen, global agierende Allianzen und Steigerung der Marktdurchdringung in schwächeren Ländern, Freihandel, Liberalisierung und Deregulierung, politische Unterstützung der Konzernwirtschaft, Tendenz zur Überproduktion, Umgewichtung von Produktionsstandorten, Schutzzöllen aber auch ein Gewichtsverlust des Westens gegenüber der Wirtschaftsmacht China und den aufstrebenden Schwellenländern, akute Wiederbelebung von nationalistischem Protektionismus, potentielle militärische Intervention und Rücksichtslosigkeit gegenüber „Freund und Feind“ bezeichnen die hauptsächlichen Gefahrenzonen des gegenwärtig krisenanfälligen Neoliberalismus.

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