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Stephan Lessenich, Soziologieprofessor an der Münchner Universität, verficht hier die These, dass die sozialistische Agenda universalistisch gedacht werden muss, sowohl sozial wie ökologisch. Das Ausspielen „unserer Armen“ gegen die „Armen außen“, die Verteidigung eines „nationalen Sozialstaates“ gegen Migranten und andere Ansprüche von außen, sieht er auch bei Teilen der Linken, und er klassifiziert dies als ideologische Nähe zu Trump und anderen rechtspopulistischen, nativistischen Strömungen.… Weiterlesen →

Die Welt gemäß… der Linken? Zur Kritik des bipolaren Denkens

In den 1980er Jahren, als die Vereinigten Staaten von Amerika schon einmal von einem wenig präsidial anmutenden politischen Quereinsteiger regiert wurden, hing in vielen Wohnküchen linker WG’s ein Plakat, das „The world according to Ronald Reagan“ zeigte. Es war die Zeit der bipolaren Welt, und Reagan war angetreten, das Schwarz-Weiß-Denken wieder hegemonial werden zu lassen und die Welt schön säuberlich nach Gut und Böse aufzuteilen.… Weiterlesen →

Armut und Reichtum: Eine doppelte Herausforderung

Globaler Kapitalismus: wenige Gewinner, viele Verlierer

Jedes Jahr aufs Neue offenbart der Oxfam-Bericht zu Armut und Reichtum Erschreckendes: Die Lebenschancen auf dieser Welt sind in einem geradezu unglaublichen Maße ungleich verteilt.

Man kann aber auch sagen, dass Oxfam alle Jahre wieder das allseits Bekannte enthüllt: Der globale Kapitalismus kennt wenige Gewinner, denen es möglich ist, sich auf geradezu obszöne Art und Weise zu bereichern.… Weiterlesen →