KJB 2/06: Tanz auf dem Vulkan

konj200602Risiken und Nebenwirkungen in der Weltkonjunktur nehmen zu

Das Ganze erinnert an den Tanz der Regenmacher, an Voodoo-Zauber. Mit allerlei Beschwörungsformeln versuchten Regierung, Wirtschaftsforscher, Chefökonomen und Medien den Aufschwung herbeizuzaubern: Der „Aufschwung kommt“, „gewinnt an Fahrt“, „an Breite“, „an Eigendynamik“. Die euphorische Stimmung steigerte sich bis zu „irrationalem Überschwang“ (HypoVereinsbank).Weiterlesen →

KJB 3/05: Jahr fünf der Stagnation

Große Koalition der Aufschwung-Blockierer

Der Bericht des Statistischen Bundesamtes über die Wirtschaftsentwicklung im zweiten Quartal dieses Jahres macht es deutlich: Der „Aufschwung“ zu Beginn des Jahres war nur eine Einquartalsfliege. Bekanntlich hatte sich Deutschland im ersten Quartal mit einem BIP-Wachstum von 1 Prozent gegenüber dem Vorquartal an die Spitze der Euroländer gesetzt (in der neuen, revidierten Rechnung der Bundesstatistiker sind es noch 0,8 %).Weiterlesen →

KJB 2/05: Die deutsche und die Weltwirtschaft stehen vor einer ernsten Krise

Die sechs führenden Wahrsager und die Wirtschaftspolitik in Deutschland

Wenn es jemanden gibt, der in Sachen Wirtschaftsprognosen womöglich noch unseriöser ist als die Bundesminister Clement (Wirtschaft und Arbeit) und Eichel (Finanzen), dann sind es die sogenannten „führenden sechs Forschungsinstitute“ in Deutschland.Weiterlesen →

KJB 1/05: Auch 2005 wird ein Jahr der Stagnation

I. 2004 – den Wachstumspfad verfehlt

Seinen „Jahreswirtschaftsbericht 2005“ beginnt das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit mit den markigen Sätzen: „Die deutsche Wirtschaft ist Mitte 2003 wieder auf Wachstumskurs eingeschwenkt. Diese Entwicklung wird sich im laufenden Jahr auch wegen der konsequenten Reformpolitik der Bundesregierung fortsetzen.“ Nichts davon stimmt.Weiterlesen →

KJB 4/04: Ausblick auf 2005 – der erhoffte Aufschwung bricht ab

Der Konjunkturzyklus ist endlich tot. Deutschland tritt in eine Phase stabilen Wachstums ein. Es gibt keinen Boom mehr und keine Rezession. Die weit in die Zukunft schauenden Volkswirte müssen nichts anderes tun, als sich einen Taschenkalender zu besorgen. Aus ihm wird ersichtlich, wie viele Feiertage das nächste Jahr hat.Weiterlesen →

KJB 3/04: Hohe Exporte, schwacher Binnenmarkt – lahme Konjunktur

Halbjahresbilanz 2004

Das leichte Konjunkturhoch hielt keinen Sommer. Wie hatten sie ihn prophezeit, beschworen, herbeigeredet – endlich, im Frühsommer schien er da zu sein: der Aufschwung. Das Wachstum legte etwas zu, der ifo-Geschäftsklima-Index verbesserte sich um einen Punkt, nachdem er monatelang gesunken war, das Auslandsgeschäft brummte.Weiterlesen →

KJB 2/04: Nur das Ausland trägt das schwache deutsche Wachstum

Inländische Verwendung sogar rückläufig – ohne Steigerung der Binnennachfrage hohes Absturz-Risiko

Für das 1. Quartal 2004 meldet das Statistische Bundesamt ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,4 % gegenüber dem Vorquartal. Gegenüber dem 1. Quartal 2003 bedeutet dies ein Wachstum von 1,5 % (unter Ausschluss des Kalendereffektes – ein Arbeitstag mehr im 1.Weiterlesen →

KJB 1/04: Ein Auf ohne Schwung: Von der roten zur schwarzen Null

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 2004

In ihrer Erklärung von Lissabon im März 2000 setzten die Regierungschefs der EU-Länder sich zum Ziel, bis 2010 die EU zur „wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsregion der Welt“ zu machen und bis dahin Vollbeschäftigung zu erreichen. Im Jahresdurchschnitt sollte das Bruttoinlandsprodukt um 3 % wachsen.Weiterlesen →