Marx und das Konzept von Revolution und Transformation heute

conradherbstseminer2017
Referat beim Marxismus-Seminar des isw am 14./15.10.2017 in München.

Wesentliche Grundlagen der Revolutionskonzepte des Marxismus finden sich im Kommunistischen Manifest, das 1847 von Marx und Engels im Auftrag des Bundes der Kommunisten geschrieben wurde, als, wie Engels formulierte, „ausführliches theoretisches und praktisches Parteiprogramm“.Weiterlesen →

Soziale Ungerechtigkeiten – Spirale ohne Ende?

Zeichnung: Bernd Bücking. entnommen aus: wirtschaftsinfo 49, Seite 12
Zeichnung: Bernd Bücking. entnommen aus: wirtschaftsinfo 49, Seite 12

Referat auf der Betriebsversammlung der Deutschen Telekom (A FS Süd), Ingolstadt 13.7.2017

Liebe Kolleginnen und Kollegen, meine Damen und Herren,

wenn wir über soziale Ungerechtigkeiten reden, müssen wir wissen, dass der Kampf um soziale Gerechtigkeit die politischen Auseinandersetzungen in diesem Jahrhundert bestimmen wird.Weiterlesen →

Krieg – Macht – Flucht – Terror

Zeichnung: Bernd Bücking.
Zeichnung: Bernd Bücking.

Referat im Workshop 9 beim „Gipfel für globale Solidarität“ am 5. Juli in Hamburg, Heilandskirche, Drewssaal

Was ist überhaupt Terrorismus und haben wir es wirklich mit seinem Anschwellen zu tun?

  • Von welchen Ländern geht der Terrorismus aus?
  • Was sind seine Ursachen und welche Verantwortung für diese hat der Westen zu übernehmen?
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USA: Brutaler Neoliberalismus und die Lebenslage der Arbeiterklasse

Vortrag in Rosenheim am 29.06.2017

Ein Rückblick auf die Wahlen vom November 2016. Nach den abgegebenen Stimmen entfielen auf

Clinton /Dem. Partei: 48,2 %
Trump / Rep. Partei: 46,1%
Johnson/ Libertarian P.: 3,3 %
Jill Stein / Green Party: 1,1 %
Wahlbeteiligung: 60 %; WählerInnen: 137 Mio

Hillary Clinton hatte zwar drei Millionen mehr Stimmen, aber da für die Bundesstaaten das Mehrheitswahlrecht gilt (Winner takes all), kam Trump auf mehr Wahlleute.Weiterlesen →

Die aktuelle Struktur des globalen Kapitalismus

forum2017vortragleoReferat auf dem 25. isw-forum: Globaler Umbruch. Protektionismus? Rechtsextremismus? Krieg? 24.6.2017, München, Gewerkschaftshaus

Ich werde verständlicherweise nur einige Aspekte anreißen – und zwar unter dem Aspekt:

  • Gibt es aus den ökonomischen Tendenzen ein Drängen auf Protektionismus und Handelskriege?
  • Umbruch in den globalen ökonomischen Machtverhältnissen
  • Ist die Globalisierung tot, „in tausend Stücke zersprungen„?
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Ist eine andere Welt möglich – solidarisch, demokratisch, nachhaltig?

forum2017vortragconradReferat auf dem 25. isw-forum: Globaler Umbruch. Protektionismus? Rechtsextremismus? Krieg? 24.6.2017, München, Gewerkschaftshaus

Wir sind im Übergang vom kapitalistischen Weltsystem zu einem anderen, sagt Immanuel Wallerstein in Utopistik, Historische Alternativen des 21. Jahrhunderts. Das kapitalistische Weltsystem sei an einem Wendepunkt angelangt.Weiterlesen →

Trump und die Rechtsentwicklung in Europa

Vier Tage nach Trumps Wahlsieg im vergangenen November trafen sich er und Nigel Farage von UKIP, der Rechten Großbritanniens. 2016 wikipedia.org, Nigel_Farage https://en.wikipedia.org/wiki/File:Nigel_Farage_after_Trump_Victory.jpg#/media/File:Nigel_Farage_after_Trump_Victory.jpg | CC BY-SA 4.0
Vier Tage nach Trumps Wahlsieg im vergangenen November trafen sich er und Nigel Farage von UKIP, der Rechten Großbritanniens.

2016 wikipedia.org, Nigel_Farage | CC BY-SA 4.0

Bevor ich auf die einzelnen Fragen eingehe, die Sie zum Zusammenhang der Trump-Präsidentschaft und der weiteren Rechtsentwicklung in Europa gestellt haben, möchte ich zwei generelle Vorbemerkungen zum „Phänomen Trump“ machen:

  1. Der Trump-Sieg in den USA ist der Höhepunkt einer längeren Erstarkung der Rechten und Rechtsextremen – es handelt sich um die Folgen der neoliberalen Globalisierung, und solange die anhalten, werden wir es mit weiterer Bedrohung durch Rechts zu tun haben.
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Was hat Terrorismus mit globaler sozialer Gerechtigkeit zu tun?

Eduardo Galeano hat in seiner Schrift „Die offenen Adern Lateinamerikas“ vor fast 50 Jahren die Frage gestellt, was eigentlich die internationale Arbeitsteilung sei. „Die internationale Arbeitsteilung besteht darin“, gab er zur Antwort, „ dass einige Länder sich im Gewinnen und andere sich im Verlieren spezialisieren.“(Lessenich stellt es seinem aktuellen Buch „Und neben uns die Sintflut“ voran) Es ist der sogenannte Norden, die westlich-kapitalistische Welt, mittlerweile ergänzt durch Schwellenländer wie China, die sich auf das Gewinnen spezialisieren.Weiterlesen →