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isw Newsletter Oktober 2026

isw Newsletter Oktober 2026

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isw - sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V.

Newsletter Oktober 2026

Warum flieht UBER aus Afrika? 

Georges Hallermayer

 

Uber zieht sich aus immer mehr afrikanischen Märkten zurück. Wo der US-Konzern einst als Symbol digitaler Modernisierung auftrat, stoßen Profitinteressen nun auf wirtschaftliche Krisen, Regulierung und wachsende lokale Konkurrenz. Fahrer wehren sich gegen sinkende Einkommen und hohe Provisionen, während regionale Anbieter Marktanteile gewinnen. Der Rückzug wirft damit eine größere Frage auf: Was bleibt vom Versprechen globaler Plattformkonzerne, wenn sich ein Markt nicht mehr ausreichend rentiert?


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Klammern am absteigenden Ast. Militärisch a la Africom – ökonomisch anglophon

Georges Hallermayer

 

Frankreichs Einfluss in Afrika schwindet – doch Paris zieht sich nicht einfach zurück. Während französische Truppen aus mehreren Ländern weichen müssen, wird die militärische Präsenz neu organisiert und der wirtschaftliche Blick stärker auf anglophone Schwergewichte wie Nigeria gerichtet. Hinter der beschworenen „Partnerschaft auf Augenhöhe“ stehen handfeste geopolitische und ökonomische Interessen: Rohstoffe, Absatzmärkte, Investitionen und die Sicherung französischen Einflusses gegenüber neuen Konkurrenten.   

 

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Hitze bei uns – Hitze, Fluten, Zerstörung in der Welt

Franz Garnreiter

 

Hitze, Fluten, Dürren und steigende Meeresspiegel zeigen, dass die Klimakrise längst Gegenwart ist. Doch ihre Folgen sind extrem ungleich verteilt: Besonders betroffen sind jene Länder und Bevölkerungsgruppen, die am wenigsten zu den globalen Emissionen beigetragen haben. Der Beitrag verweist zudem auf einen grundlegenden Widerspruch kapitalistischer Marktwirtschaft: Während Klimaschäden immer deutlicher werden, dominieren weiterhin Profitinteressen, Konkurrenz und die Auslagerung gesellschaftlicher Kosten. Statt entschlossener Emissionssenkung gewinnen nationale Standortinteressen, Aufrüstung und kurzfristige ökonomische Kalküle an Gewicht.    

 

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Warum der Streit um E-Autos ein Verteilungskampf ist

Willy Sabautzky

 

Der Streit um das E-Auto ist mehr als eine Debatte über Technik und Klimaschutz. Dahinter stehen handfeste Interessen: Autokonzerne wollen bestehende Investitionen und Profite sichern, während Beschäftigte die Kosten des industriellen Umbaus tragen. Die Debatte zeigt, dass ein bloßer Wechsel vom Verbrenner zum Elektroauto die grundlegenden Probleme nicht löst. Die eigentliche Frage lautet deshalb, wer über Produktion und Mobilität entscheidet.

 

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32. isw-forum

Jenseits der westlichen Linken -
Eine marxistische Dialektik aus Antifaschismus und Antiimperialismus

Ein Vortrag von Lukas Meisner über die Zukunft des Marxismus

 

Samstag, 7. November um 19 Uhr
im EineWeltHaus München

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isw-spezial 39

Kritik zentraler Produkte und Dienstleistungen. Was sich an und mit ihnen ändern muss

Es geht auf Dauer nicht nur darum, mehr vom vorhandenen Kuchen zu bekommen, ihn anders zu verteilen, sondern es geht darum, einen anderen Kuchen zu backen, einen Kuchen, der nicht mehr zu sozialen Problemen führt und der nicht die natürlichen Lebensbedingungen zerstört.


In diesem Heft gibt es dafür einen Ansatz. Der Autor Meinhard Creydt hat eine Vielzahl von Beispielen aus verschiedenen Bereichen des heutigen Alltags zusammengetragen. Die Produkte und Dienstleistungen entsprechen der Logik der gegebenen Ökonomie. Insofern unterscheidet sich das, was heute in einer bürgerlichen Gesellschaft mit kapitalistischer Ökonomie angeboten und nachgefragt wird, grundlegend von den Produkten und Dienstleistungen in einer anstrebenswerten Gesellschaft des guten Lebens.

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System Change oder Klima-Kollaps.
Über die Verantwortungslosigkeit kapitalistischer Gesellschaften 

 

Das Buch unseres isw-Mitarbeiters Franz Garnreiter ist im oekom-Verlag erschienen und nicht nur in allen guten Buchhandlungen, sondern auch beim isw erhältlich. (25 Euro, versandkostenfrei)

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report 143

Globale Umbrüche, neue Allianzen - Machtverschiebungen in der multipolaren Welt

Die vielbeschworene Globalisierung war nie ein Wohlstandsversprechen für alle, sondern ein Herrschaftsprojekt zugunsten weniger – getragen vom Westen, bezahlt vom Globalen Süden.


Nun gerät diese "Ordnung" ins Wanken. Neue Machtzentren – vor allem in Asien – formieren sich und fordern die westliche Vorherrschaft heraus. Doch was bedeutet das? Entsteht wirklich etwas Neues – oder nur eine multipolare Variante desselben ausbeuterischen Systems?


isw-report 143 dokumentiert die Redebeiträge der ReferentInnen des 31. isw-forums, das im November 2025 in München stattfand.


Leo Mayer: Ist das Ende der Globalisierung erreicht?
Bafta Sarbo: Afrika in der multipolaren Welt
Ingar Solty: Die Krise des Systems. Krieg, Sozialabbau, Rechtsentwicklung

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