Bei Anzeigeproblemen kann dieser Newsletter auch online im Browser angesehen werden: Zur Online-Version |
|
|---|
|
|
Warum flieht UBER aus Afrika? Georges Hallermayer
Uber zieht sich aus immer mehr afrikanischen Märkten zurück. Wo der US-Konzern einst als Symbol digitaler Modernisierung auftrat, stoßen Profitinteressen nun auf wirtschaftliche Krisen, Regulierung und wachsende lokale Konkurrenz. Fahrer wehren sich gegen sinkende Einkommen und hohe Provisionen, während regionale Anbieter Marktanteile gewinnen. Der Rückzug wirft damit eine größere Frage auf: Was bleibt vom Versprechen globaler Plattformkonzerne, wenn sich ein Markt nicht mehr ausreichend rentiert?
Artikel lesen
|
|
|
|
Klammern am absteigenden Ast. Militärisch a la Africom – ökonomisch anglophonGeorges Hallermayer
Frankreichs Einfluss in Afrika schwindet – doch Paris zieht sich nicht einfach zurück. Während französische Truppen aus mehreren Ländern weichen müssen, wird die militärische Präsenz neu organisiert und der wirtschaftliche Blick stärker auf anglophone Schwergewichte wie Nigeria gerichtet. Hinter der beschworenen „Partnerschaft auf Augenhöhe“ stehen handfeste geopolitische und ökonomische Interessen: Rohstoffe, Absatzmärkte, Investitionen und die Sicherung französischen Einflusses gegenüber neuen Konkurrenten.
Artikel lesen
|
|
|
|
Hitze bei uns – Hitze, Fluten, Zerstörung in der WeltFranz Garnreiter
Hitze, Fluten, Dürren und steigende Meeresspiegel zeigen, dass die Klimakrise längst Gegenwart ist. Doch ihre Folgen sind extrem ungleich verteilt: Besonders betroffen sind jene Länder und Bevölkerungsgruppen, die am wenigsten zu den globalen Emissionen beigetragen haben. Der Beitrag verweist zudem auf einen grundlegenden Widerspruch kapitalistischer Marktwirtschaft: Während Klimaschäden immer deutlicher werden, dominieren weiterhin Profitinteressen, Konkurrenz und die Auslagerung gesellschaftlicher Kosten. Statt entschlossener Emissionssenkung gewinnen nationale Standortinteressen, Aufrüstung und kurzfristige ökonomische Kalküle an Gewicht.
Artikel lesen
|
|
|
|
Warum der Streit um E-Autos ein Verteilungskampf istWilly Sabautzky
Der Streit um das E-Auto ist mehr als eine Debatte über Technik und Klimaschutz. Dahinter stehen handfeste Interessen: Autokonzerne wollen bestehende Investitionen und Profite sichern, während Beschäftigte die Kosten des industriellen Umbaus tragen. Die Debatte zeigt, dass ein bloßer Wechsel vom Verbrenner zum Elektroauto die grundlegenden Probleme nicht löst. Die eigentliche Frage lautet deshalb, wer über Produktion und Mobilität entscheidet.
Artikel lesen
|
|
|
|
32. isw-forum Jenseits der westlichen Linken - Eine marxistische Dialektik aus Antifaschismus und AntiimperialismusEin Vortrag von Lukas Meisner über die Zukunft des Marxismus
Samstag, 7. November um 19 Uhr im EineWeltHaus München
Mehr Infos
|
|
|
|
isw-spezial 39 Kritik zentraler Produkte und Dienstleistungen. Was sich an und mit ihnen ändern mussEs geht auf Dauer nicht nur darum, mehr vom vorhandenen Kuchen zu bekommen, ihn anders zu verteilen, sondern es geht darum, einen anderen Kuchen zu backen, einen Kuchen, der nicht mehr zu sozialen Problemen führt und der nicht die natürlichen Lebensbedingungen zerstört. In diesem Heft gibt es dafür einen Ansatz. Der Autor Meinhard Creydt hat eine Vielzahl von Beispielen aus verschiedenen Bereichen des heutigen Alltags zusammengetragen. Die Produkte und Dienstleistungen entsprechen der Logik der gegebenen Ökonomie. Insofern unterscheidet sich das, was heute in einer bürgerlichen Gesellschaft mit kapitalistischer Ökonomie angeboten und nachgefragt wird, grundlegend von den Produkten und Dienstleistungen in einer anstrebenswerten Gesellschaft des guten Lebens.
Broschüre bestellen
|
|
|
|
System Change oder Klima-Kollaps. Über die Verantwortungslosigkeit kapitalistischer Gesellschaften
Das Buch unseres isw-Mitarbeiters Franz Garnreiter ist im oekom-Verlag erschienen und nicht nur in allen guten Buchhandlungen, sondern auch beim isw erhältlich. (25 Euro, versandkostenfrei)
Buch bestellen
|
|
|
|
report 143 Globale Umbrüche, neue Allianzen - Machtverschiebungen in der multipolaren WeltDie vielbeschworene Globalisierung war nie ein Wohlstandsversprechen für alle, sondern ein Herrschaftsprojekt zugunsten weniger – getragen vom Westen, bezahlt vom Globalen Süden. Nun gerät diese "Ordnung" ins Wanken. Neue Machtzentren – vor allem in Asien – formieren sich und fordern die westliche Vorherrschaft heraus. Doch was bedeutet das? Entsteht wirklich etwas Neues – oder nur eine multipolare Variante desselben ausbeuterischen Systems?
isw-report 143 dokumentiert die Redebeiträge der ReferentInnen des 31. isw-forums, das im November 2025 in München stattfand.
Leo Mayer: Ist das Ende der Globalisierung erreicht? Bafta Sarbo: Afrika in der multipolaren Welt Ingar Solty: Die Krise des Systems. Krieg, Sozialabbau, Rechtsentwicklung
Broschüre bestellen
|
|
Spendenaufruf
Liebe LeserInnen unserer online-Publikationen,
gerade in Zeiten von Wirtschaftskrise und -krieg und der sich abzeichnenden Klimakatastrophe sind die Analysen, Forschungsarbeiten und Publikationen des isw eine gute, für viele unverzichtbare Hilfe.
Wir benötigen für unsere Arbeit jährlich mindestens 10.000 € Spenden. Ohne dieses Spendenaufkommen sehen wir uns für unsere weitere Arbeit vor große Schwierigkeiten gestellt.
Wir bedanken uns auf diesem Weg bei allen Leserinnen und Lesern, die uns mit ihren Spenden in den vergangenen Jahren geholfen haben. Unseren Dank verbinden wir mit der Bitte an alle, uns weiterhin mit Spenden zu unterstützen.
Unsere Bankverbindung: isw e.V. Sparda-Bank München eG IBAN: DE49700905000000983420 SWIFT-/BIC: GENODEF1S03
Das isw ist wegen Förderung Wissenschaftlicher Zwecke als gemeinnützig anerkannt: Ihre Spenden sind in voller Höhe absetzbar. Ab einem Spendenbetrag von 20 Euro senden wir Ihnen automatisch eine Spendenbescheinigung zu. Dafür benötigen wir Ihre Adresse. Wenn Sie unsere Arbeit regelmäßig unterstützen wollen, werden Sie Fördermitglied des isw: www.isw-muenchen.de/isw/foerdermitgliedschaft
|
|
|
|