Corona: Profite zuerst – statt Gesundheit

2020 | The National Guardhttps://www.flickr.com/photos/thenationalguard/, Flickrhttps://flic.kr/p/2iL4JU9 | https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/CC BY 2.0

Date: 25/05/2021
Datum: 25. Mai 2021

2020 | The National Guard, Flickr | CC BY 2.0
Uhrzeit: 19 – 20:30 Uhr
Link: Zoom-Meeting
Bereits im August 2020 erklärte die Bundesregierung anlässlich der strengeren Corona-Regelverschärfungen die Prioritäten: „Erstens das Wirtschaftsleben – zweitens Schule und Kita“.

Zu Beginn des Pandemie-Jahres 2021 sah sich die Bundesregierung zu der Aussage veranlasst, „Gesundheit geht vor ökonomischen Fragen“.

Die Praxis aber zeigt: Profite gehen vor, Maschinen müssen laufen. Forderungen an Unternehmen zu stellen, scheint außerhalb der Vorstellungskraft der Bundesregierung zu liegen. Der „Lockdown“ verschleiert, dass in Betrieben durchgehend weitergearbeitet wurde und wird, nicht nur in Einzelhandel, Pflege oder Krankenhaus, sondern auch in der Produktion, in Banken und Versicherungen…

Auch wenn nach offiziellen Aussagen bei 75 Prozent der Infektionen unklar bleibt, wo sich die Betroffenen infizieren, spielt die Frage, ob steigende Corona-Zahlen mit Ansteckungen am Arbeitsplatz zusammenhängen, bei „Lockdown“-Planungen keine Rolle.

Marcus Schwarzbach beleuchtet in seinen Ausführungen die Situation der Beschäftigten in der Pandemie. Er wirft einen kritischen Blick auf den existierenden Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt und widmet sich den erkennbaren Planungen der Unternehmen für die Nach-Corona-Zeit.

mit Marcus Schwarzbach, Referent für Betriebsratsseminare und Sachverständiger für Betriebsräte