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Reichtum und Kapitalmacht in Deutschland
erscheint: November 1995
Umfang 16 Seiten
Kategorien: ,

Beschreibung

Wer ist reich? Im Volksmund gilt ein „Millionär“ als reich. Über 20.000 Vermögensmillionäre gab es 1993 allein in Bayern. „Fein herauss aber sind vor allem diejenigen, die pro Jahr eine Million verdienen. Die amtliche Steuerstatistik registrierte bereits vor 1O Jahren – 1986 – 13.662 Einkommens-Millionäre in Deutschland. Inzwischen dürften es wesentlich mehr sein, denn gerade die Spitzenverdiener haben in den vergangenen Jahren rasant zugelegt und wurden andererseits steuerlich stark entlastet. Für den Reichtumsforscher Ernst-Ulrich Huster beginnt Reichtum nicht erst bei den Vermögens- bzw. Einkommens-Millionären. Er stuft die Haushalte als reich ein, die monatlich über ein Einkommen von mehr als 10.000 Mark netto verfügen können. 1986 waren das immerhin bereits knapp eine Million Haushalte – doppelt soviele wie zu Beginn des Jahrzehnts. Auch diese Zahl dürfte sich seither nochmal verdoppelt haben. Huster: 11Auch Reichtum· ist nicht mehr das Privileg weniger, sondern ebenfalls eine Massenerscheinung der bundesdeutschen Gesellschaft geworden (Zeit, 21.01.94).

Inhalt

  1. Privates Gesamtvermögen in Deutschland
  2. Club der Milliardäre
  3. Deutschland: Reich an Reichen – Armeen von Armen
  4. Erbschaften: Die Billionen-Welle
  5. „Durchschnitts“-Menschen:· Vorsicht Statistik!
  6. Geldvermögen: Immer schneller – immer mehr
  7. Wohl-Habende und Habe-Nichtse: Verteilung des Geldvermögens
  8. Geld-Adel
  9. Rentiers: Früchte des Vermögens
  10. Die Geld-Maschine: „Selbstalimentation“ des Geldvermögens
  11. Geld ist Macht: Banken und Versicherungen
  12. Macht-Allianz: Beteiligungen der Allianz-Versicherung
  13. Geld-Demolcratie: Aktienvermögen in privater Hand
  14. Konzern-Reiche: Wem gehört die Republik?
  15. Reiche Konzerne: Liquide Mittel
  16. Casino-Kapitalismus: Spekulation
  17. Wo und wie das Geld zu holen ist