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Wirtschaftsreformen in Osteuropa. Markt-Krise-Hinterhof
erscheint: Juni 1993
Umfang 29 Seiten
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Beschreibung

Es ist nicht übertrieben: Die Veränderungen in Osteuropa sind von welthistorischer Bedeutung. Was sich dort und in der ehemaligen Sowjetunion entwickelt, wird das Gesicht Europas in den nächsten Jahrzehnten maßgeblich mitbestimmen. Und nicht nur das Gesicht Europas. Der Systemwandel ist mehr als eine regionale Angelegenheit. Er schafft global neue Machtverhältnisse. Er verändert politische Gegebenheiten bis hinein in entfernte Regionen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Er hat Einfluß auf Ideologien und politisches Denken. Und er ändert und erweitert die Strukturen der Weltwirtschaft.

Der vorliegende isw-report untersucht die wirtschaftliche Transformation Osteuropas. Die einzelnen Abschnitte befassen sich unter anderem mit folgenden Themen:

  1. Was waren die ökonomischen Probleme der Zentralplanwirtschaft, welches Erbe hinterließ sie Osteuropa?
  2. Mit welchen grundlegenden Maßnahmen und Instrumenten wollen die Marktwirtschaftler den Systemwechsel gestalten?
  3. Wie sehen die ersten Ergebnisse der Systemumgestaltung aus?
  4. Wie reagiert der Weltmarkt auf die Öffnung des Ostens? Welchen Platz in der Weltwirtschaft erhalten die „Reformländer“?
  5. Welche hauptsächlichen Entwicklungstendenzen lassen sich aus einer kritischen Bewertung der Fakten und der bisherigen Erfahrungen für Osteuropa vorhersagen?

Die Beschreibung der Wirtschaftspolitik, ihrer Widersprüche und ihrer Ergebnisse erfolgt in erster Linie an den Beispielen Ungarn, Polen und der Tschechischen Republik, beziehungsweise der ehemaligen CSFR. Sooft es möglich und sinnvoll ist, werden in Statistiken und Datenzusammenstellungen aber auch die Slowakei, Bulgarien und Rumänien berücksichtigt. Wenn im Folgenden von Osteuropa gesprochen wird, sind – vielleicht etwas willkürlich – immer diese sechs Länder gemeint. Die drei reicheren Staaten, auf die sich die Darstellung konzentriert, stellen die günstigeren Fälle dar. Für die Region insgesamt sind die Probleme nicht selten viel größer, als es in den folgenden Betrachtungen zum Ausdruck kommt.

Inhalt

  1. Die Vergangenheit: Ökonomie der Zeitplanung
  2. Die Transformation
  3. Die neue Wirklichkeit
  4. Integration in die Weltwirtschaft: Entwicklungsrezept oder Entwicklungshindernis?
  5. Kurze Zusammenfassung
  6. Keine Alternative?