report 19

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Alternativen zum Neoliberalismus
erscheint: Mai 1994
Umfang 25 Seiten
Kategorien: ,

Beschreibung

Kritik soll nicht Selbstzweck sein, sie soll zu Alternativen führen. In Veranstaltungen und Diskussionen wurden wir immer wieder auf das zentrale Thema „Alternativen“ angesprochen: Was folgt denn nun aus der Kritik an der marktwirtschaftlich-kapitalistischen Gesellschaftsordnung und an der neokonservativen Wirtschaftspolitik? Welche andere Form der Ökonomie ist vorstellbar? Geht es überhaupt anders?

Auf unserem 3. isw-forum am 11./12. Februar 1994 unternahmen wir den längst fälligen Schritt zur Diskussion von Alternativen. Sowohl der gute Besuch (rund 300 Teilnehmerinnen an beiden Tagen) als auch das Echo zeigten das große Interesse an diesen Fragen. Im vorliegenden isw-report veröffentlichen wir die Referate des forums. Wir wissen, daß diese Redebeiträge lediglich Ansätze bieten können, an denen weiter gearbeitet werden muß. An dieser weiteren Arbeit und Diskussion wollen wir uns auch in Zukunft beteiligen. Das isw hat dazu folgendes vor: Auch unser nächstes forum, Anfang 1995, wird der Alternativdiskussion dienen. Zweitens prüfen wir derzeit, ob wir Zeit und Kapazitäten haben, um im Herbst 1994 in einem Workshop mit begrenzter Teilnehmerinnenzahl die wesentlichen Thesen des 3. forums aufzugreifen und zu vertiefen.

Wir bitten alle, die zu diesem report Kritik, Anmerkungen und Überlegungen entwickeln und äußern wollen, uns entsprechende Beiträge zu schicken. Wenn Stellungnahmen in ausreichender Zahl und Qualität eingehen, werden wir sie gesammelt in unserer Reihe „isw-spezial“ veröffentlichen.

Inhalt

  1. Elmar Altvater: Marktwirtschaft
  2. Heinz Jung: Freizeit – Arbeitszeit- Zukunft. Afternativen zum konservativen Kurs in aktueller Perspektive
  3. Charles Pauli: Elemente eines wirtschaftlichen Umbaus
  4. Eberhard Petri: Ökologischer Umbau des Industriesystems. Strategie zur Sicherung von Beschäftigung und Lebensgrundlagen
  5. Michael Wendl: Jenseits von Marx und Keynes? Grundzüge einer beschäftigungsorientierten Wirtschafts- und Finanzpolitik