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Finanzkapital „Entwaffnet die Märkte!“ – Spekulation. Krisen. Alternativen.
erscheint: August 2008
Umfang 28 Seiten
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Beschreibung

Im ersten Teil werden die vier „Bubbles“ der letzten zehn Jahre untersucht, die Bildung spekulativer Blasen und deren unausweichliches Platzen bei der Krise der „Emerging Markets“, der „New Economy“, der Hypothekenkrise und der aktuellen Aufblähung der Energie- und Nahrungsmittelpreise. Nach der Klärung einiger zentraler Grundbegriffe der marxistischen Theorie des Finanzkapitals wird im zweiten Kapitel die Herausbildung des modernen Finanzkapitals beschrieben und analysiert. Woher kommen die gewaltigen Geldmassen, die zur Aufblähung der Finanzmärkte und zu ständig größeren Spekulationsblasen führen? Wie wirkt sich die „Dominanz der Finanzmärkte“ auf die Realwirtschaft aus? Welche Rolle spielen die Banken, die Institutionellen Anleger? Wie funktionieren neue Institutionen wie Hedgefonds und Private Equity Fonds? Welche Konsequenzen hat die wachsende Transnationalität des Finanzkapitals und die Herausbildung globaler Parameter für Profitziele und Unternehmensstrategien?

Jede sinnvolle Alternative muss in dieses System eingreifen. Damit beschäftigt sich das letzte Kapitel. Die Angebote der „Selbstreinigung“ des Banken- und Aufsichtssystems werden untersucht und zurückgewiesen. Als „neue Grundpfeiler“ werden vorgestellt die Neuverteilung von Einkommen und Vermögen, die Neuverteilung der Arbeit und die Neuverteilung der Macht, d.h. vor allem die Vergesellschaftung der Banken und die Demokratisierung der Wirtschaft.

„Entwaffnet die Märkte!“ – mit dieser Losung ist Attac vor 10 Jahren, inmitten der Krise der „Emerging Markets“, auf den Plan getreten. Die Forderung ist akuter denn je. Genauer hätte sie zu lauten: Entwaffnet die Dirigenten der Märkte, die Herren der Finanzmärkte und der großen Konzerne.

Die von der Pleite des US-Hypothekengeschäfts ausgelöste internationale Finanzkrise erschüttert längst auch die Realwirtschaften. In den USA wie in Deutschland und anderen EU-Ländern haben wir es mit Rezessionen, mit dem effektiven Rückgang der Wirtschaftsleistung zu tun. Erschüttert ist auch das Ansehen der kapitalistischen Marktwirtschaft. Der Chefkommentator der Financial Times, ein Frontblatt des globalen Kapitalismus, sieht in den „Fehlleistungen des Finanzsystems das stärkste Argument gegen die Globalisierung und den Kapitalismus“. In diesem Report wird der detaillierte Nachweis geführt, dass die ständig wiederkehrenden Finanzkrisen „systemische“ Gründe haben, die in der Struktur des Kapitalismus liegen und die sich im neoliberalen Marktradikalismus besonders heftig auswirken.

Im ersten Teil werden die vier „Bubbles“ der letzten zehn Jahre untersucht, die Bildung spekulativer Blasen und deren unausweichliches Platzen bei der Krise der „Emerging Markets“, der „New Economy“, der Hypothekenkrise und der aktuellen Aufblähung der Energie- und Nahrungsmittelpreise. Nach der Klärung einiger zentraler Grundbegriffe der marxistischen Theorie des Finanzkapitals wird im zweiten Kapitel die Herausbildung des modernen Finanzkapitals beschrieben und analysiert. Woher kommen die gewaltigen Geldmassen, die zur Aufblähung der Finanzmärkte und zu ständig größeren Spekulationsblasen führen? Wie wirkt sich die „Dominanz der Finanzmärkte“ auf die Realwirtschaft aus? Welche Rolle spielen die Banken, die Institutionellen Anleger? Wie funktionieren neue Institutionen wie Hedgefonds und Private Equity Fonds? Welche Konsequenzen haben die wachsende Transnationalität des Finanzkapitals und die Herausbildung globaler Parameter für Profitziele und Unternehmensstrategien?

Zwar stimmt es, dass sich gerade bei der noch anhaltenden Hypothekenkrise „Dummheit und Gier“ ein Stelldichein gegeben haben, doch sind die Krisen nicht vom Versagen einzelner Personen in Wirtschaft und Politik verursacht. Sie sind vielmehr im System des Finanzkapitalismus begründet. Deshalb muss jede sinnvolle Alternative in dieses System eingreifen. Damit beschäftigt sich das letzte Kapitel. Die Angebote der „Selbstreinigung“ des Banken- und Aufsichtssystems werden untersucht und zurückgewiesen. Als „neue Grundpfeiler“ werden vorgestellt die Neuverteilung von Einkommen und Vermögen, die Neuverteilung der Arbeit und die Neuverteilung der Macht, d.h. vor allem die Vergesellschaftung der Banken und die Demokratisierung der Wirtschaft.

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