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Strategische Waffenbrüderschaft Deutschland-Türkei
erscheint: April 1995
Umfang 22 Seiten
Kategorien: ,

Beschreibung

“ … läßt sich die deutsche Politik von vitalen Sicherheitsinteressen leiten: Aufrechterhaltung des freien Welthandels und des ungehinderten Zugangs zu Märkten und Rohstoffen in aller Welt im Rahmen einer gerechten Weltwirtschaftsordnung“

Verteidigungspolitische Richtlinien/BMVtdg 1992

Nach Außenminister Kinkel gibt es „wirklich keine eindeutigen Beweise dafür“, daß die in Kurdistan gesichteten Schützenpanzer aus den Lieferungen der BRD stammen (FAZ, 29.03.95). Sie könnten auch aus Rußland stammen, das den gleichen Typ BRT 60-Radpanzer an die Türkei geliefert habe. Zur eindeutigen Zuordnung hätte gereicht, wenn der Außenminister Deutschlands des Zählens bis zehn mächtig gewesen wäre. In dem überfallenen Gebiet wurden Dutzende von Schützenpanzern des genannten Typs mit türkischem Hoheitszeichen gesichtet. Rußland aber hatte ganze zehn Stück an die Türkei verkauft, die außerdem vom türkischen Innenministerium für die Gendarmerie erworben wurden (Die Woche, 31.03.95). B0nn schenkte dem „Freund am Bosporus“ (Kinkel) dagegen 300.

Inhalt

  1. Mit deutschen Waffen „out of area“
  2. Vom NATO-Vorposten zur Ordnungsmacht des Westens
  3. Deutsch-türkische Achse
  4. Miltarisierung und wirtschaftlicher Ruin
  5. Kurdistan als Brückenkopf und Sperr-Riegel
  6. „Tor nach Zentralasien“: Türkische Großmacht-Träume