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Metropolen und Peripherie. Fakten & Argumente zur Situation Dritte Welt-Industrieländer
erscheint: April 1992
Umfang 13 Seiten
Kategorien: ,

Beschreibung

In Jahrzehnt der längsten Hochkonjunktur und Wirtschaftswachstum für die kapitalistischen Industrieländer hat die Armut in der „Dritten Welt“ zugenommen. Die vielgepriesene kapitalistische Marktwirtschaft hat die Kluft zwischen Metropolen und Peripherie abgrundtief vergrößert. Das Ifo-Institut kommt zu folgendem Ergebnis: „Das Übergewicht der Industrieländer hat sich den Angaben der Weltbank zufolge im abgelaufenen Jahrzehnt noch einmal erheblich verstärkt. Ein knappes Viertel der Weltbevölkerung erwirtschaftet mehr als 80% aller Güter und Dienste. Die Entwicklungsländer auf der anderen Seite, deren zahlenmäßiges Gewicht mit drei Vierteln an der Bevölkerung immer drückender wird, tragen gerade noch 17% zur Wirtschaftsleistung bei – und das obwohl sich die Entwicklungswelt im vergangenen Jahrzehnt weiter differenziert hat und einige Drittweltstaaten inzwischen beinahe den Sprung zur Industrienation geschafft haben“ (lfo-Schnelldienst, 8-9/91, S. 3).

Inhalt

  1. Institutionen, Organisationen, G7 – Dritte Welt
  2. Verschuldung und Verelendung
  3. Reich auf Kosten der Armen
  4. Der Dritte-Welt-Krieg