Zwischenbilanz China – aktuelle Wirtschaftsdaten zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt

China ist nach den Vereinigten Staaten mittlerweile die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Auch die chinesische Volkswirtschaft verzeichnet durch die Corona-Pandemie einen außergewöhnlichen Wachstumsverlauf mit Merkmalen von besonderer Bedeutung für die Weltwirtschaft. Die Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) beträgt in China im 1. Quartal 2021 18,3 Prozent. (Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird als wesentliche Größe für die Bestimmung von Wirtschaftsleistung und Wachstum herangezogen. Es misst die inländische Wertschöpfung durch die Bewertung aller im Inland produzierten Güter und Dienstleistungen, unabhängig davon, ob sie von In- oder Ausländern produziert sind.) Das jährliche Wachstum war in China durch das weltweit auftretende Virus im ersten Quartal 2020 um 6,8 Prozent auf den niedrigsten Stand seit 45 Jahren gesunken.

Die folgende Statistik zeigt das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in China im Zeitraum 1980 bis 2020 und Prognosen bis zum Jahr 2026.

Bruttoinlandsproduktentwicklung (BIP) China

Quelle: Statista, 2021

Gegen Ende des Jahres 2020 zeigt sich Chinas Wirtschaft gewissermaßen erholt. Das Land scheint sich relativ rasch von den Auswirkungen des Coronavirus erholt zu haben und beendete das zurückliegende Jahr mit einem kräftigen Wachstumsschub und einer BIP-Wachstumsrate von 2,3 Prozent. In der Tat ging das Land bisher gestärkt aus der Corona-Pandemie hervor und konnte seine globale Rolle weiter ausbauen.

Sein Anteil am Weltexport stieg innerhalb eines Jahres von 13,2 auf 14,7 Prozent, laut den Angaben der UNCTAD (United Nations Conference on Trade and Development), oder auch an der Fortune-500-Liste der weltweit umsatzstärksten Unternehmen. Im Jahr 2020 wurden mit 129 Firmen erstmals mehr chinesische als amerikanische Firmen (121) in dieser Liste aufgeführt. Zum Vergleich: Nur 27 deutsche Unternehmen schafften es auf diese Liste.

Chinas vierteljährliche Wachstumsrate lag von 1989 bis 2019 bei durchschnittlich 9,4 Prozent. Im ersten Quartal 1993 erreichte das chinesische BIP ein Allzeithoch von 15,2 Prozent.
Für das Jahr 2021 wird das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts des Landes auf rund 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr prognostiziert. Die chinesische Regierung hat sich für das laufende Jahr 2021 selbst ein Wirtschaftswachstum von über 6 Prozent zum Ziel gesetzt (1, 2).

Verbraucherpreisindex VPI

Der Verbraucherpreisindex stieg in China im Mai 2021 auf 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresvergleichsmonat April von 0,9 Prozent. Dieser Index misst die Veränderungen der von den Verbrauchern gezahlten Preise für einen Korb von Waren und Dienstleistungen. Er ist ein wichtiges Instrument zur Messung von Veränderungen in den Kauftrends und zur Verfolgung der Inflation. Für Deutschland weist das statistische Bundesamt für Juli 2021 zum Vergleich eine sprunghafte Veränderung des Verbraucherpreisindex (= Inflationsrate) von +3,8 Prozent gegenüber dem Vormonat aus. Der Vergleich kann nur als Annäherungswert angegeben werden, nachdem die beiden Volkswirtschaften die in den Warenkörben berücksichtigten Waren unterschiedlich gewichten.

Importe

Chinas Importe stiegen im Mai 2021 um 51,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Importe sind zu einem vielbeachteten Gradmesser für die wirtschaftliche Gesundheit Chinas geworden, da das Land im Zuge des verabschiedeten 14. 5-Jahresplan des von einem exportorientierten Wachstumsmodell zu einem stärker konsumbasierten Modell übergegangen ist.

Chinas Importe (Mai 2021, in US-Dollar)

Chinas Exporte

Die chinesischen Exporte stiegen im Mai 2021 um 27,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresvergleichsmonat, gegenüber dem Vormonat April im laufenden Jahr um 32,3 Prozent. Für den Export durch China sind Mobiltelefone, gefolgt von Datenverarbeitungsmaschinen und Einzelteilen von Telefonen sowie kabellosen Empfangsgeräten mit die wichtigsten für den Export vorgesehenen Produkte. Die USA sind der größte Handelspartner Chinas, gefolgt von der Europäischen Union und Japan. Innerhalb der EU ist Deutschland der wichtigste Handelspartner Chinas. Deutschland importiert nicht nur aus China, sondern führt auch viele Produkte seiner mittelständischen Industrie nach China aus, darunter viele Maschinenteile und Maschinen. Die wichtigsten Ausfuhrgüter Chinas sind etwa:

  • Elektronik
  • Rohstoffe
  • Erdöl
  • Maschinen
  • Elektrotechnik
  • Kunststoffprodukte

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die chinesischen Exporte im Juli um 282,66 Milliarden US-Dollar, was den 13. Monat in Folge ein Wachstum der Ausfuhren bedeutet. Im vergangenen Jahr bescherte die starke weltweite Nachfrage nach Gütern, der chinesischen Wirtschaft einen Rekordhandelsüberschuss, wobei die Exporte um 3,6 Prozent auf 2,59 Billionen US-Dollar stiegen. Jahrzehntelang war Chinas exportorientierte Wirtschaft die Werkbank der Welt. Im Jahr 2001, als das Land der Welthandelsorganisation (WTO) beitrat, entfielen 4 Prozent der weltweiten Exporte auf China, bereits bis 2017 war dieser Anteil auf 13 Prozent angestiegen.

Anzumerken ist in diesem Zusammenhang, dass die gestiegenen Exportgüter zu einem erheblichen Teil Grundbedarfsgüter und medizinische Güter sind, so dass China damit als das Rückgrat des weltweiten Kampfes gegen die Pandemie angesehen werden kann. Während seiner Präsidentschaftskampagne 2016 versprach der Republikaner Donald Trump, das Handelsdefizit mit China zu verringern. Er behauptete, das Defizit sei größtenteils auf unfaire chinesische Handelspraktiken zurückzuführen, darunter befände sich Diebstahl geistigen Eigentums, erzwungene Technologietransfers, mangelnder Marktzugang für amerikanische Unternehmen in China und ungleiche Wettbewerbsbedingungen aufgrund von Pekings Subventionen für begünstigte chinesische Unternehmen. China ist hingegen der Ansicht, dass die Vereinigten Staaten versuchen, seinen Aufstieg als globale Wirtschaftsmacht zu bremsen.

Der chinesische Außenhandel nahm nach dem Beitritt Chinas zur Welthandelsorganisation im Jahr 2001 rasch zu. 2019 belief sich das bilaterale Handelsvolumen zwischen den USA und China auf fast 559 Milliarden US-Dollar.

Handelsbilanz

Trotz eines spürbaren Rückgangs chinesischer Exporte in die USA, nachdem die erhobenen Zölle eine Verteuerung der Waren für US-amerikanische Käufer bedeuten, ist Chinas gesamter Handelsüberschuss nach wie vor gegeben. Im Juli 2021 betrug der Handelsbilanzüberschuss von China insgesamt rund 56,6 Milliarden US-Dollar.

China: Handelsbilanz von Juli 2020 bis Juli 2021

Quelle: Statista, China: Handelsbilanz von Juli 2020 bis Juli 2021

Einzelhandelsumsätze

Die Einzelhandelsumsätze gewinnen für China zunehmend an Bedeutung, da das Land versucht, von einer exportorientierten Wirtschaft zu einer Wirtschaft überzugehen, die sich stärker auf den Binnenkonsum ausrichtet. Die Einzelhandelsumsätze sind ein Gradmesser für die Verbraucherausgaben in der bevölkerungsreichsten Nation der Welt. Sie stiegen im Mai 2021 um 12,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dies war ein Rückgang gegenüber einem Anstieg von 17,7 Prozent im April.

Wirtschaftsstruktur

Mit einem Anteil von mehr als 52 Prozent macht der Dienstleistungssektor den größten Anteil der Wirtschaftssektoren aus. Ihm folgt die Industrie mit mehr als 40 Prozent. Rund sieben Prozent fallen auf die Landwirtschaft. China verfügt über reiche Bodenschätze, insbesondere Kohle sowie verschiedene metallische Erze. So ist die Volksrepublik im Besitz von 70 Prozent der weltweiten Vorkommen Seltener Erden, die unter anderem für die Smartphone- und Computer-Produktion und die Herstellung von Akkus für Elektroautos verwendet werden. Nahezu die gesamte Verarbeitung Seltener Erden, nämlich 95 Prozent, erfolgt in China. Die weiteren Rohstoffe machen das Land zum viertgrößten Erdölproduzenten und größten Lieferanten für Kohle weltweit. Erdöl muss China allerdings trotz seiner eigenen Vorkommen importieren. Dies ist einer der Gründe für die starke Förderung der Elektromobilität durch die Regierung.

Innovationen – Aufbruch zur Erneuerung des Landes

Seit 2020 ist China führend bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Die alten gebetsmühlenartig vorgetragenen Vorurteile, im Reich der Mitte werde nur das kopiert, was sich in westlichen Industrien bewährt habe, sind längst verkommene, anmaßende Phrasen und unterschätzen die Intelligenz anders strukturierter Kulturen. Im vergangenen Jahr hat China erstmals mehr Geld für Innovationen investiert als die USA. Die Volksrepublik hat laut der Bank of America 501 Mrd. $ für Forschung und Entwicklung im Jahr 2020 aufgewendet, ca. 8 Mrd. $ mehr als die USA.

Im Jahr 2025 dürfte China dem aktuellen 5-Jahresplan zufolge rund 50% mehr für Innovationen ausgeben als die USA. Mit 68.703 neuen Registrierungen liegt China mit gut 10.000 Patenten über den Anmeldungen in den USA. Die Anzahl neuer Patente von chinesischen Forschern hat sich im vergangenen Jahr um rund 16,1% erhöht.

Ausgaben für Forschung und Entwicklung

Quelle: fuw.ch

Industrieproduktion

Chinas Industrieproduktion, ein Maß für die Produktion im verarbeitenden Gewerbe, im Bergbau und in der Versorgungswirtschaft, wuchs im Mai 2021 um 8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Chinas industrielle Produktion

Arbeitslosigkeit

Die den offiziellen Angaben zugrundeliegenden Zahlen zur Entwicklung der Beschäftigtenzahlen bzw. Arbeitslosigkeit lassen keine verlässliche Aussage zu. Die zig Millionen beschäftigten Wanderarbeiter sind keiner offiziellen Statistik zu entnehmen. Insofern sind die Angaben der Arbeitslosigkeit von ca. 5 Prozent als ein Näherungswert zu verstehen.

Umso aussagekräftiger sind hingegen die im 14. 5-Jahresplan festgelegten Zahlen der Schaffung von 11 Millionen neuer Arbeitsplätze in den Städten in 2021, verglichen mit 9 Millionen im Jahr davor. Die Chinesische Staatführung hat sich zum Ziel gesetzt, im Jahr 2021 mehr als 11 Millionen neue Arbeitsplätze in den Städten zu schaffen, verglichen mit 9 Millionen im Jahr 2020, und eine städtische Arbeitslosenquote von 5,5 Prozent zu erreichen, im Vergleich zu etwa 6 Prozent im Jahr 2020.

Eindämmung der Corona-Pandemie

Da China entschlossen ist, an seiner Null-Toleranz-Strategie zur Eliminierung des Covid-19-Virus festzuhalten, ist eine Debatte über die langfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen der Abschottung des Landes von der Außenwelt und der Auferlegung strenger Beschränkungen im Inland entbrannt.

China ist der Ansicht, dass es mit der Pandemie besser umgegangen sei als westliche Demokratien, und die regierende Kommunistische Partei sieht darin einen großen politischen Erfolg. Einige führende Epidemiologen und Ökonomen haben auch in China darauf hingewiesen, dass sich das Land darauf einstellen müsse, mit dem Virus zu leben“, da es langfristig schwierig wäre, eine Übertragung des Virus zu verhindern.

Chinas Grenzen bleiben zwar geschlossen, doch der starke Wirtschaftsaufschwung und die boomenden Exporte haben bei einigen Experten das Vertrauen in die rigorose Eindämmungspolitik der Staatsführung gestärkt. Andere bezweifeln hingegen, dass die Wirtschaft des Landes einer langfristigen Isolierung standhalten kann, nachdem die Abriegelungen den Dienstleistungssektor gestört haben. Chinas rigorose Tests und Quarantäneregelungen, zwei wichtige Säulen seines Null-Covid19-Ansatzes, die von den lokalen Regierungen bezahlt werden, werden die lokalen Behörden mit ihrer angespannten Finanzlage noch mehr unter Druck setzen und die wirtschaftliche Entwicklung belasten. Das mag auch gewissermaßen eine Erklärung dafür liefern, dass die Wirtschaftsprognosen der chinesischen Staatsführung eher verhaltener denn, in gewohnter Weise, optimistisch ausfallen.

Obwohl es in der ersten Jahreshälfte Anzeichen für eine Verbesserung der Verbraucherausgaben gab, sind die Verbraucherausgaben durch die Pandemie schwer geschädigt worden, und die Beschränkungen für Restaurants und Tourismus drohen die regionalen wirtschaftlichen Ungleichgewichte zu verschärfen. Ungeachtet dessen herrscht unter chinesischen Wissenschaftlern die Meinung vor, daß das Land an seinem Null-Toleranz-Ansatz gegenüber der Pandemie festhalten müsse.

Ökologie – Chinas Ziele der CO2-Reduktion

Das von isw-Autoren in vielen Artikeln in der Vergangenheit vorgetragene Plädoyer für einen sozial-ökologischen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft, eine Dekarbonisierung der Wirtschaft, eine Abkehr von fossilen Energieträgern als zentrales Mittel für den Klimaschutz, ist auch für das Entwicklungsland China zutreffend. Die ökonomische Perspektive und die Befreiung von Hunderten von Millionen von Menschen aus Armut weisen auf die Entschlossenheit einer politischen Führung hin, die eine planvolle Gestaltung einer sozialistischen Gesellschaftsordnung mit eigenen historischen und gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen anstrebt.

Faktisch gibt es Emissionen auch im sozialistischen Gesellschaftsmodell chinesischer Prägung, fürwahr eine platte Weisheit. Allerdings verdient die dort erfolgende Weichenstellung für eine Erneuerung der stetig anwachsenden Energiebedarfe für die Wirtschaft und der 1,4 Mrd. Menschen für beheizten Wohnraum, für Tourismus und Mobilität, mehr Respekt. Und dies trifft auch auf linke Kreise unseres Breitengrades zu.

Rund 60 % des benötigten Stroms werden aus Kohle erzeugt. Chinas Emissionen pro Kopf liegen mit 10,1 Tonnen unter dem OECD-Niveau von 10,5 Tonnen. Der vergleichbare Wert der weltgrößten Wirtschaft USA liegt bei 17,6 Tonnen pro Kopf. Das starke Wachstum und der hohe Anteil der Kohle an Chinas Energiemix gelten als wesentliche Ursachen für den Anstieg des Kohlendioxid-Ausstoßes. Als größter Kohleverbraucher der Welt hat China aber neue Anstrengungen im Klimaschutz festgelegt und, es handelt: Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping wiederholte seine Zusage, dass China den Höhepunkt seiner CO2-Emissionen vor 2030 anstrebe und Kohlendioxid-Neutralität vor 2060 erreichen wolle. Das bedeutet, dass kein Kohlendioxid ausgestoßen wird oder die CO2-Emissionen vollständig neutralisiert werden sollen.

China sucht auch nach Einschätzung der Energy Watch Group (unabhängiger, gemeinnütziger Think-and-Do-Tank) belegbar nach immer neuen Wegen, um eine weltweite Technologieführerschaft auch im Bereich Umweltschutz, bei Erneuerbaren Energien und der Nullemissionsmobilität zu erreichen. Für den Zeitraum von 2017 bis 2018 entsprach allein die Steigerung der Förderung erneuerbarer Energien knapp der Hälfte des weltweiten Ausbaus der Nutzung erneuerbarer Energien. Laut Prognose der Internationalen Energieagentur werden in den Jahren 2019 bis 2024 ca. 40 % des globalen Ausbaus der Wind- und Solarenergie sowie Geothermie in der Volksrepublik erbracht. So übertraf etwa der Zubau an Photovoltaik-Leistung im Corona-Jahr 2020, das Vorjahr um 60 Prozent. China treibt den Bau von Solaranlagen mit Vollgas voran und ist weltweit führend bei der Installation von solarer Leistung. Zum Ende des Jahres waren insgesamt 253,4 Gigawatt (GW) Photovoltaik-Leistung installiert. Dabei machte es die Corona-Krise der Solarwirtschaft lange sehr schwer. In den ersten neun Monaten gingen nur 18,7 GW in Betrieb. Doch im letzten Jahresviertel kamen noch einmal 29,5 GW. Neben der 48,2 GW Photovoltaik-Leistung kamen außerdem 72 GW Windkraft-Leistung neu hinzu. Das ist fast dreimal so viel wie 2019, wie die chinesische Energiebehörde nach vorläufigen Daten mitteilt.

Wenn 2030 und 2060 die mittel- und langfristigen Termine für die Emissions-Reduzierung sind, dann sind die kurzfristigen Energie- und Klimaziele im 14. Fünfjahresplan unter „Neuer Fortschritt der ökologischen Zivilisation“ enthalten, einem der sechs übergreifenden wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungsziele. Kohlendioxid ist die Hauptart von Treibhausgasen, die für die globale Erwärmung und die Beschleunigung des Klimawandels verantwortlich sind. Der aktuell gültige neue Fünfjahresplan gibt eine 13,5%ige Reduzierung des Energieverbrauchs pro Einheit des BIP – auch bekannt als „Energieintensität“ – vor. Für den gleichen Zeitraum ist eine 18%ige Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen pro Einheit des BIP, auch bekannt als „CO2-Emissionsintensität“ als Ziel vereinbart.

In der Erläuterung ökonomischer Wachstumsergebnisse einzelner Länder sollte die Debatte um klare Forderungen für eine Dekarbonisierung von Wirtschaft und Gesellschaft einen festen Platz einnehmen. Die Erderwärmung und die zivilisatorische Verpflichtung erfordern weltweit vermehrte Anstrengungen, um den Übergang zu grüner Produktion, grünem Konsum und grünem Lebensstil hin zu einer ökologischen Zivilisation zu realisieren.