Klimawandel, Insektensterben, Glyphosat: Kein Stopp der Umweltzerstörung in Sicht

In den letzten Wochen ist, angestoßen durch Konferenzen und neue Untersuchungen, anhand von zwei Bereichen bzw. Konfliktfeldern die riesige Diskrepanz zwischen dem Trend der fortschreitenden Umweltzerstörung und dem nötigen Rückgängigmachen dieser Zerstörung diskutiert worden. Es geht um den Klimawandel und um den Rückgang der Artenvielfalt, konkret bei den Insekten.… Weiterlesen →

Kohleausstieg plus Atomausstieg – geht das, ohne dass die Lichter ausgehen?

Heuchelei und Verlogenheit sind Hauptbestandteile deutscher Klimapolitik

Die Kanzlerin bezeichnete auf der Bonner Klimakonferenz (der COP23) die Klimafrage als „Schicksalsfrage für die Menschheit“.

Da hat sie recht. Einerseits. Angesichts der bisherigen Emissionsentwicklung, der bisherigen Politik und der Prognosen wird eine Begrenzung der Erderwärmung auch nur auf 3 Grad größte Anstrengungen voraus setzen, weitaus mehr als bisher üblich.… Weiterlesen →

Deutsche Klimapolitik – Verantwortungslosigkeit und totales Versagen

Vor zwei Wochen veröffentlichte das Umweltbundesamt (UBA) den vorläufigen Bericht über die Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen in Deutschland bis 2016. Während die Bundesregierung penetrantes Selbstlob als angebliche Klimaschutz-Vorkämpferin betreibt, verzeichnet das UBA (dem Umweltministerium zugeordnet) sogar einen Anstieg des Klimagasausstoßes: von 902 im Vorjahr auf 906 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente in 2016 (CO2-Äquivalente: Methan und die weiteren Treibhausgase werden hinsichtlich ihrer Wirkung wie Kohlendioxidmengen bewertet und mit diesem Haupt-Klimagas addiert).… Weiterlesen →

Wer arm ist, wird noch ärmer – dafür stirbt er früher

Wie jedes Jahr legt der Paritätische Wohlfahrtsverband auch 2017 – zusammen mit sieben anderen Organisationen wie Pro Asyl, Deutsches Kinderhilfswerk, BAG Wohnungslosenhilfe usw. – seinen Armutsbericht vor. Der Analyse zugrunde liegt der so genannte Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes, eine ausführliche und repräsentative Umfrage zu den Lebensverhältnissen der Bevölkerung.Weiterlesen →

Spezial 30

isw-Fördermitglieder erhalten spezial 30 Anfang Februar zusammen mit report 107/108.

In einer fakten- und ideenreichen Untersuchung belegt Franz Garnreiter die Beobachtung von Naomi Klein: „Uns bleibt nur die Wahl zwischen zwei Extremen: Zuzulassen, dass der Klimawandel unsere Welt von Grund auf ändert, oder unsere Wirtschaft  von Grund auf zu ändern, um diesem Schicksal zu entgehen.“

Ziel des vorliegenden Heftes ist es zunächst, darzulegen, dass mit der bisherigen Klimaschutzpolitik die Verhinderung einer katastrophalen Klimaentwicklung keine Chance hat.Weiterlesen →

Keine Entschädigung für die Atomindustrie – ein beschleunigter Atomausstieg ist angesagt

Atomausstieg jetzt from Flickr via Wylio
© 2010 DIE LINKE. Landesverband Baden-Württemberg, Flickr | CC-BY-ND

Zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts über den Atomausstiegsbeschluss 2011

Beim Bau der AKWs in den 1960er bis 1980er Jahren waren diese auf eine Standzeit von 20 bis 25 Jahren ausgelegt. Man hielt damals die AKWs nach dieser Zeitspanne angesichts der extremen (und radioaktiven) Materialbelastung für abbruchreif.… Weiterlesen →

UN-Klimakonferenzen: Von Paris nach Marrakesch

© 2015 Climate Alliance Org, Flickr | CC-BY

In Marrakesch in Marokko fand vom 7. bis 18. November 2016 die diesjährige UN-Klimakonferenz statt. Sie war die 22. Folgekonferenz nach dem sogenannten Erdgipfel 1992 in Rio de Janeiro. Diese Konferenzen bemühen sich, den beständigen und gefährlichen Prozess des menschengemachten Klimawandels zu bekämpfen.… Weiterlesen →

Wer bezahlt den Atomausstieg? Die gigantischen Kosten des billigen Atomstroms

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Christian Fischer [Public domain], via Wikimedia Commons

Schön langsam, viel zu langsam, steigt Deutschland aus der Atomenergie aus. Die jahrzehntelang verdrängten Ausstiegskosten werfen heute ein neues Schlaglicht auf den unermüdlich bis heute als besonders billig propagierten Atomstrom.

Der gesetzliche Rahmen

Das Atomgesetz legte von Anfang an fest, dass die AKW-Betreiber für den AKW-Rückbau und alle Entsorgungskosten aufzukommen haben.Weiterlesen →