Der Kampf zwischen Baumhausbewohner und Braunkohlebagger von RWE im Hambacher Forst

…ein vielfältiges Symbol des Kampfes um den Erhalt unserer Lebensgrundlagen

Nachrichten im Herbst 2018: nach der katastrophalen Hurrikan-Saison 2017 beginnen nun wieder ähnliche Nachrichten: Hurrikan Florence bringt riesige Überschwemmungen in Nord- und Süd Carolina, Taifun Mankuth zerstört weite Teile der Philipinen und bringt Zerstörung in Südchina, in Deutschland ist der Dürre-Sommer noch in Erinnerung – andererseits spitzt sich die Situation am Rande des Braunkohletagebaus von RWE im Rheinland dramatisch zu: der seit 6 Jahren mit bewundernswerter Hartnäckigkeit und Ausdauer anhaltende Protest von einigen hundert jungen Aktivisten, die gegen eine Ausweitung der Braunkohleförderung und -verbrennung Baumhäuser gebaut und bewohnt haben, wird durch die CDU/FDP Landesregierung von NRW geräumt.… Weiterlesen →

Trump und der Klimawandel

Am 07.08.2017 veröffentlichte die “New York Times“ den noch nicht freigegebenen Schluss-Entwurf des Climate Science Special Report, den zahlreiche hochrangige Wissenschaftler von 13 US-Bundesbehörden[1] und etlichen Universitäten[2] im Auftrag der Regierung verfasst haben. Ein derartiger offizieller Bericht zum Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die USA wurde bisher alle 4 Jahre von der US-Regierung vorgelegt.… Weiterlesen →

COP21: die Ergebnisse unter dem Aspekt der Klimagerechtigkeit

Helmut Selinger schildert seine Eindrücke aus Paris während des Klimagipfels COP21 Anfang Dezember 2015 und besonders vom gleichzeitigen alternativen Klimagipfel und von kritischen Begleitaktionen zum offiziellen Kongreßgeschehen in Le Bourget. Dabei stellt er folgende Fragen: Wie läßt sich globale Klimagerechtigkeit konkret verstehen?Weiterlesen →

Der Klimagipfel in Paris: die Losung bleibt aktuell: „System change, not climate change“

Vom 30. November bis 12. Dezember 2015 fand in Paris der inzwischen 21. UN-Klimagipfel (Conference of the Parties, COP21) mit 195 Ländern statt. Er endete mit einem sog. „Weltklimavertrag“, dem „Paris agreement“. Dieses Abkommen wurde von vielen beteiligten Staaten und in den mainstream-Medien als „historischer Vertrag“ ja sogar als „Quantensprung“ in der globalen Klimapolitik gefeiert.Weiterlesen →

Globale Klimagerechtigkeit heißt auch Bezahlung konkreter Klimaschulden

Die globale Klimabewegung hat schon seit Jahren die weltweite Klima-Ungerechtigkeit thematisiert. Damit ist die Tatsache gemeint, dass die Haupt-Leidtragenden des anthropogenen Klimawandels viele Länder des globalen Südens sind, die selbst kaum zum Problem des Klimawandels beigetragen haben.

Andererseits sind besonders die industrialisierten Länder des globalen Nordens mit ihren viel zu hohen CO2-Emissionen meistens wesentlich weniger von den negativen Folgen des Klimawandels betroffen.Weiterlesen →

Papst Franziskus: Die Umwelt gehört der ganzen Menschheit

Am 18. Juni hat Papst Franziskus seine Enzyklika „Laudato si´ – Über die Sorge für das gemeinsame Haus“ veröffentlicht. Der Papst stellt ins Zentrum seiner neuen Enzyklika die Erkenntnisse der Naturwissenschaften.

Eine Enzyklika ist eine Art Rundschreiben, das der Papst als Oberhaupt der stark hierarchisch strukturierten katholischen Kirche an seine Glaubensanhänger zu einem bestimmten Thema herausgibt.Weiterlesen →

„Durchbruch für den Klimaschutz“ beim G7-Gipfel in Elmau kaum mehr als Schall und Rauch

Die Süddeutsche Zeitung bringt am Tag nach dem G7-Gipfel auf der ersten Seite ein großes Bild von Merkel in scheinbar intensiver Diskussion mit Obama vor der pittoresken Alpenkulisse in Elmau und dazu den Aufmacher „Abschied von Kohle, Öl und Gas. Der G7-Gipfel kündigt eine neue Ära an: Um die Erderwärmung zu stoppen, versprechen die Staaten für die nächsten Jahrzehnte einen Radikalumbau der Energiegewinnung.“ Die SZ schrieb: „Sicher vieles bleibt unverbindlich, aber, dass die großen 7 überhaupt ernsthaft über eine kollektive Energiewende diskutiert haben, ist ein Erfolg der deutschen Präsidentschaft….“ An anderer Stelle heißt es, Merkel habe sich zum Thema Klimaschutz zurückgemeldet und Obama brauche vorzeigbare Erfolge für sein politisches Ende und Präsident Hollande weiß, ohne verbindliche Ziele wäre sein Gipfel in Paris schon jetzt zum Scheitern verurteilt.Weiterlesen →

Der Klimagipfel in Lima erreichte nur einen schwachen Minimalkompromiss

Keine gute Voraussetzung für einen ambitionierten Klima-Vertrag im nächsten Jahr in Paris.

Die 2-wöchige UN-Klimakonferenz (COP 20) in der peruanischen Hauptstadt Lima endete nach Verlängerung in der Nacht zum Sonntag, 14.12.2014, nur mit einem Minimalkompromiss. Am Ende wurde ein 43 seitiges Papier verabschiedet, der so genannte „Lima-Aufruf zur Handlung“ („Lima Call for Climate Action“), der mit wachsweichen Appellen, in der folgenden Art:

  • Die Staaten werden aufgefordert, in den kommenden Monaten darzulegen, wie viel Treibhausgase sie ab 2020 einsparen woll
  • Sie werden ermuntert, Maßnahmen vorzustellen, die bereits ab 2015 zum Klimaschutz beitragen können.
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