27. isw-forum: Die gespaltene Republik. Armut und soziale Ungleichheit in Deutschland

Date: 02/10/2021
Datum 02. Oktober
Uhrzeit 13 bis 18 Uhr
Ort München, EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80
In Kooperation mit Kurt-Eisner-Verein/Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern

Die gespaltene Republik

Die soziale Teilung der Gesellschaft in Arm und Reich soll unter drei Gesichtspunkten erörtert werden:

Prof. Dr. Christoph Butterwegge

Die sozioökonomische Ungleichheit, von vielen hauptsächlich in Staaten wie den USA, Brasilien oder Südafrika verortet, ist auch hierzulande stark ausgeprägt. Welche Auswirkungen ergeben sich durch die Corona-Pandemie? Hat sich die Ungleichheit im Corona-Kapitalismus weiter verschärft?

      • Das Virus der Ungleichheit
      • Ungleichheit als Strukturelement der Klassengesellschaft
      • Der GroKo-Armutsbericht, eine „Schönfärberei“

Prof. Dr. Christoph Butterwegge hat von 1998 bis 2016 Politikwissenschaft an der Universität zu Köln gelehrt. Er gilt als einer der renommiertesten Armutsforscher. Zuletzt erschien von ihm das Buch „Die zerrissene Republik – wirtschaftliche, soziale und politische Ungleichheit in Deutschland“

Leo Mayer

Wie entsteht und entwickelt sich die Reichtums-Pyramide? Wer gilt als reich? Um welchen Reichtum geht es wirklich? Kann Umverteilung das Problem Armut/Reichtum lösen?

Leo Mayer ist Informatiker und isw-Autor.

Melanie Stitz

Die sogenannte „systemrelevante“ Arbeit wird zu einem hohen Anteil von Frauen, oftmals geringer bezahlt, unter prekären Bedingungen geleistet. Die vorgetragene „Vier-in-Einem-Perspektive“ nimmt die geschlechtlichen und von Rassismus durchzogenen Arbeitsteilungen in den Blick und bietet Lösungen an.

Melanie Stitz ist Büroleiterin der Rosa-Luxemburg-Stiftung in NRW. Sie ist u.a. Mitglied der Feministischen Sektion des InkriT, Redakteurin der feministischen Zeitschrift „Wir Frauen“.

Teilname

Eine begrenzte Personenzahl kann vor Ort teilnehmen; zeitgleich wird das forum online übertragen. In beiden Fällen ist eine Anmeldung an isw_muenchen@t-online.de erforderlich. Die Zugangsdaten werden zeitnah nach der Anmeldung übermittelt.

Eintritt

5 Euro.
Online-Teilnehmer*innen bitten wir um eine Spende.

Einladung als PDF